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Tipps und Sparpotenziale beim Kühlschrank-Kauf

13.11.2012 - 17:25

Meist geht er ziemlich unauffällig seiner Arbeit nach: Solange der Kühlschrank ordnungsgemäß funktioniert, erhält er keine größere Beachtung. Mehrmals am Tag geöffnet, wird die Nutzung schnell zur Selbstverständlichkeit. Gibt das Gerät jedoch den Geist auf, muss ziemlich schnell ein neuer Kühlschrank her – die empfindlichen Lebensmittel warten schließlich nicht. Mit diesen Tipps steht hinterher der richtige Kühlschrank in der Küche.

Rein äußerlich sind die meisten Kühlschränke recht ähnlich: Bis auf Größe und Dekor unterscheiden sie sich optisch nur geringfügig, das Innenleben dafür umso mehr. Wer sich vor dem Kauf nicht ausgiebig informiert, holt sich im schlimmsten Fall einen wahren Stromfresser ins Haus - oder zahlt für Ausstattungsmerkmale, die im jeweiligen Nutzungsumfeld schlicht überflüssig sind.

Energieverbrauch – das Sparen beginnt beim Kauf

Der Kühlschrank ist der Dauerläufer im Haushalt. Das Gerät arbeitet 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag – dadurch kann schon ein kleiner Unterschied in der Energieeffizienz deutliche Auswirkungen auf den Jahresverbrauch haben. Geringere Verbrauchswerte rechtfertigen laut Faustregel auch einen höheren Anschaffungspreis: Je 50 Kilowattstunden, die der Kühlschrank pro Jahr weniger Strom verbraucht, lohnen sich rund 90 Euro Mehrkosten beim Gerätepreis. Weniger theoretisch sind die Angaben der Energieeffizienzklasse: Die sparsamsten Modelle fallen aktuell in Klasse A+++. Je schwächer die Effizienzklasse, desto höher der jährliche Verbrauch.

Nutzvolumen – weniger ist manchmal mehr

Ein großer Kühlschrank ist schön und gut, kann allerdings schnell zur Kostenfalle werden: Denn jeder Liter zusätzliches Volumen muss stets mitgekühlt werden, egal ob er genutzt wird oder nicht. In der Regel genügen 50 bis 60 Liter Kühlvolumen pro Person im Haushalt. Werden diese effektiv genutzt, halten sich die Kosten in überschaubarem Rahmen.

Bauart – frieren oder nicht frieren?

Je nach Beschaffenheit der Küche sind manche Bauarten bereits von vornherein ungeeignet. Besonders in kleinen Räumen fehlt meist der Platz, um einen großes, freistehendes Gerät unterzubringen. Viele aktuelle Kühlschränke sind deshalb ein- oder unterbaufähig und verschwinden problemlos unter der Arbeitsplatte – oder wahlweise vollständig im Schrank. Für den Einbau sind allerdings die genauen Maße entscheidend, damit der Kühlschrank letztlich auch an den gewünschten Platz passt.

Die zweite, mindestens genauso wichtige Entscheidung betrifft das Gefrierfach. Ein solches Fach verbraucht stets Energie, auch wenn es nicht in Benutzung ist. Ist im Haushalt bereits eine separate Gefriertruhe vorhanden, erweist sich eine Kühl-Gefrierkombination meist als weniger sinnvoll.

Extras zwischen Sinn und Unsinn

Auch bei der Ausstattung gilt: Sinnvoll sind nur diejenigen Extras, die auch wirklich regelmäßig zum Einsatz kommen. Denn jede Zusatzfunktion treibt den Preis in die Höhe. Während ein automatischer Eiswürfelbereiter zwar praktisch, aber nicht unbedingt lebensnotwendig ist, kann eine NoFrost-Funktion auf lange Sicht den Komfort erhöhen und den Verbrauch senken. Diese Abtau-Automatik verhindert, dass sich im Gefrierfach Eis ablagert. Die Kühl-Gefrierkombination muss dann deutlich weniger Energie aufwenden, um das Fach zu kühlen.

Ein Ausstattungsmerkmal, das sich vorwiegend in teureren Modellen findet, ist die 0-Grad-Zone. In diesem Bereich des Kühlschranks liegt die Temperatur – unabhängig von den übrigen Fächern – stets um null Grad Celsius, wodurch besonders Gemüse länger frisch bleibt. Allerdings verbraucht dieses Extra mehr Energie und verursacht auch bei der Anschaffung zusätzliche Kosten.

(tki)

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