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Klimageräte im Vergleich - Stromschleuder oder willkommene Abkühlung?

25.06.2014 - 18:00

In den Sommermonaten ist jede Abkühlung willkommen, um die Temperatur der eigenen Wohnung in erträglichem Rahmen zu halten. Bereits vor einigen Wochen zog so mancher los, um sich ein mobiles Klimagerät zu kaufen – nur um anschließend vor leeren Regalen zu stehen, im Laden oder virtuell. Doch gerade jetzt ist die Zeit für einen Kauf besonders günstig, solange es draußen noch angenehm ist.

Ganz einfach ist die Auswahl des richtigen Modells jedoch nicht: Wie funktionieren die verschiedenen Varianten? Worauf kommt es beim Kauf an? Und ist es wirklich so verflucht teuer, per Klimagerät einen kühlen Kopf zu bewahren? CHECK24 zeigt die wichtigsten Kriterien für die Wahl des passenden Geräts.

Der Stromverbrauch

Oft gelten mobile Klimageräte als Energievernichter – und das ist in vielen Fällen gar nicht so falsch. Wie viele andere Großgeräte im Haushalt werden auch Klimageräte in Energieeffizienzklassen von A+++ bis D eingeteilt. Das Energielabel auf der Verpackung macht dem Käufer mit einer Ampel-Farbgebung unmissverständlich klar, welche Klassen am sparsamsten arbeiten. Dennoch bleiben die Effizienzklassen oft wenig aussagekräftig.

Fakt ist aber: Ein wenig sparsames Klimagerät kann in einem heißen Sommer mehr Strom verbrauchen als ein Kühlschrank im ganzen Jahr – und der läuft 365 Tage im Jahr ununterbrochen durch. Deshalb sollte sich der Käufer unbedingt für ein Modell mit Energieeffizienzklasse A oder besser entscheiden, um den größten Stromfressern aus dem Weg zu gehen. Allerdings werden sich auch die effizienten Modelle auf der jährlichen Stromrechnung bemerkbar machen.

Die Kühlleistung

Gerade deshalb sollte das Klimagerät nur die Kühlleistung bieten, die auch wirklich benötigt wird. Denn in der Regel ist eine bessere Kühlleistung gleichbedeutend mit höherem Stromverbrauch und Anschaffungspreis. Je höher der Raum ausfällt, umso stärker muss die Kühlleistung letztlich sein. Entscheidend ist dabei das Volumen des Raums, nicht die Fläche.

Auch die Isolation der Wände und Fenster hat Einfluss darauf, wie viel Kühlleistung letztlich benötigt wird. Zudem sollte die Leistung über einen Regler möglichst exakt einstellbar sein, damit das Gerät nur so viel kühlt, wie nötig. Hochwertige mobile Klimageräte können dabei einen Raum dauerhaft um rund fünf Grad Celsius abkühlen – was im heißen Sommer bereits ein deutlich angenehmeres Klima erzeugt.

Die Lautstärke

Klimageräte arbeiten aktiv – und erzeugen dadurch zwangsläufig eine Geräuschkulisse. Diese fällt selbst bei aktuellen Modellen höchst unterschiedlich aus und reicht von flüsterleisem Rauschen bis hin zu penetrantem Brummen. Gerade im Schlafzimmer oder anderen häufig benutzten Räumen können laute Geräte schnell an den Nerven zehren.

Um auf Nummer sicher zu gehen und sich keine Höllenmaschine ins Wohnzimmer zu holen, sollte sich der Käufer deshalb niemals mit dehnbaren Werbephrasen wie „ruhiger Lauf“ abspeisen lassen. Auf dem Energielabel ist die exakt gemessene Dezibel-Zahl eingetragen, die das Klimagerät im Betriebszustand verursacht. Nur damit lässt sich wirklich abschätzen, wie störend das Geräusch in den eigenen vier Wänden wäre.

Die Extras

Wie bei vielen anderen Technikprodukten statten die Hersteller auch ihre Klimageräte mit verschiedensten Extras und Sonderfunktionen aus. Am weitesten verbreitet ist dabei eine Heizfunktion, die das kühlende Element in ein Heizgerät verwandelt. Meistens sind die Modelle mit dieser Funktion jedoch teurer und oft weniger effizient. Wer also darauf verzichten kann, sollte sich für ein rein kühlendes Klimagerät entscheiden.

Einige Modelle sind zusätzlich mit Funktionen zur Luftentfeuchtung oder Luftreinigung ausgestattet, die ebenfalls den Kaufpreis nach oben treiben. Gleiches gilt für eine Fernbedienung, die zwar bequem, aber nicht zwingend notwendig erscheint. Generell gilt: Die verschiedenen Extras können sich durchaus lohnen, allerdings nur dann, wenn sie auch wirklich zum Einsatz kommen.

(tki)

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