0800 - 24 24 123 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Typ-Sache: Die richtige Kaffeemaschine für Ihr Zuhause

10.09.2015 - 08:49

Die Deutschen trinken zuhause nach wie vor am liebsten ihre Tasse Filterkaffee. Doch immer mehr Gourmets möchten in den eigenen vier Wänden auch Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato genießen. Gut, dass es für jeden Kaffeegeschmack die passende Maschine gibt.

Zeig mir deine Kaffeetasse und ich sage dir, wer du bist: Glaubt man einigen selbsterklärten Psychologen, so sagt unsere Vorliebe beim Kaffeetrinken viel über unsere Persönlichkeit aus. So seien Espresso-Trinker leistungsorientiert und harte Arbeiter, während Cappuccino vor allem von liebenswerten Lebenskünstlern getrunken wird. Inwieweit diese Annahmen stimmen, ist unklar. Fest steht: Egal wie Sie Ihren Kaffee gern trinken, es gibt eine Kaffeemaschine, die ihn für Sie zubereitet. CHECK24 nimmt fünf Maschinentypen unter die Lupe und erklärt deren Besonderheiten.

Melitta Look IV Timer
Weckt Sie morgens mit Kaffeeduft: Die Melitta Look IV Timer. (Bild: Melitta)

Für Gesellige: Die Filterkaffeemaschine

Nicht nur Nostalgiker schwören auf die klassische Kaffeezubereitung mit der Filtermaschine. Sie lohnt sich vor allem für Vieltrinker und wenn eine größere Gruppe mit dem Heißgetränk versorgt werden will. Ein starkes Argument ist außerdem ganz klar der günstige Preis.

Neue Filtermaschinen sind mit einigen raffinierten Funktionen ausgestattet, die im Alltag äußerst praktisch sein können. So besitzen einige Modelle ein eingebautes Mahlwerk, das die Kaffeebohnen vor jedem Brühvorgang frisch mahlt. Dies ist die wichtigste Voraussetzung für bestes Kaffeearoma. Sind Sie ein Morgenmuffel? Dann sollten Sie sich nach einem Modell mit Timer-Funktion umschauen. So lässt sich bei der Melitta Look IV Timer abends der gewünschte Zeitpunkt für den Brühstart einstellen. Einfach nur noch Pulver und Wasser einfüllen und schon weckt Sie morgens der Duft von frisch gebrühtem Kaffee.

Für Individualisten: Der Espressokocher

In vielen Studenten-WGs gehört sie aufgrund des günstigen Preises zur Grundausstattung: die Espressokanne. Sie bringt einen Hauch mediterranen Flairs in jede Küche. Doch Vorsicht, denn der Name täuscht: Der Espressokocher stellt nämlich nicht Espresso, sondern starken Kaffee her. Die Espressokanne besteht aus drei Teilen: In den unteren Behälter wird heißes Wasser gefüllt. In das Sieb kommt der gemahlene Kaffee. Und im oberen Behälter landet der fertige Kaffee. Manche Modelle, wie die Bialetti Brikka, besitzen ein spezielles Ventil, über das der Espresso eine Art Crema erhält.

Espressokocher aus Edelstahl eignen sich für alle Herdarten. Modelle aus Aluminium bleiben auf Induktionsherden dagegen kalt. Ein weiterer Vorteil von Kannen aus Edelstahl ist, dass sie keinen metallischen Geschmack im Kaffee hinterlassen. Bei der Handhabung ist zudem ein gutes Gespür für die richtige Zubereitungszeit gefragt. Verlässt die Kanne das Kochfeld zu früh, ist vielleicht noch nicht das gesamte Wasser verdampft. Wer die Kanne aber zu lange auf der Hitzequelle lässt, riskiert ein Überlaufen des Kaffees und kann von vorn beginnen.
Bosch Tassimo Vivy
Zaubert Kaffeespezialitäten auf Knopfdruck: Die Tassimo Vivy von Bosch. (Bild: Bosch Hausgeräte)

Für Pragmatiker: Die Kapsel- oder Pad-Maschine

Die steigende Anzahl an Singlehaushalten und berufstätigen Paaren hat eine neue Spezies von Kaffeemaschinen hervorgebracht: Kapsel- und Pad-Maschinen sind schicke Lifestyle-Produkte und erfüllen unser Bedürfnis, Lebensmittel in vorportionierten Häppchen zu konsumieren. Kaffeespezialitäten wie Cappuccino oder Latte Macchiato zaubern die Maschinen in Sekundenschnelle, zum Beispiel die Bosch Tassimo Vivy. Zugleich ist die Zubereitung denkbar einfach: Kapsel oder Pad einlegen und auf den Knopf drücken und anschließend genießen. Geschmacklich kann vor allem die Variante mit Kapseln überzeugen. Das Aroma von Kaffee aus Pad-Maschinen liegt irgendwo zwischen Filterkaffee und Espresso. Da die Bitterstoffe im Filter zurückbleiben, ist das Ergebnis zudem recht bekömmlich.

Der Nachteil solcher Maschinen: Der Kaffee in Kapseln und Pads ist deutlich teurer als in der Großpackung, die Abfallmenge dabei größer. Und: Zumindest bei den Kapselmaschinen bindet sich der Nutzer an einen bestimmten Hersteller, da die Kapseln nur in die Maschinen einer bestimmten Marke passen.

Für Anspruchsvolle: Kaffeevollautomaten

Wer keim Kaffeegenuss keine Kompromisse eingehen möchte, entscheidet sich für nichts weniger als einen Kaffeevollautomaten. Arbeiten wie Mahlen, Brühen und Aufschäumen erledigt das Gerät eigenständig und – wie der Name schon sagt – vollautomatisch und ohne die Tasse zu verstellen. Solche Kaffeeautomaten zaubern den Latte Macchiato vom Italiener um die Ecke in den heimischen vier Wänden. Klar, dass dieser Luxus seinen Preis hat: Günstige Modelle kosten um 250 Euro, für gehobene Varianten werden über 1.000 Euro fällig. Diese bestehen dann zu großen Teilen aus langlebigen Edelstahl und lassen sich über ein Farbdisplay perfekt auf die persönlichen Anforderungen anpassen.
Bei der preisgünstigen, aber guten DeLonghi Esam 3000 B Magnifica lässt sich die Kaffee- und Wassermenge für verschiedene Kaffeespezialitäten ganz individuell einstellen. Nach der Zubereitung reinigt sich das Gerät außerdem selbst, dafür ist es mit einem automatischen Entkalkungs- und Spülprogramm ausgestattet.

(aha)

Weitere Artikel: