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Highlights der IFA 2015 - Von Klang-Keramik, Zen-Uhren und einem Sicherheits-Wall-E

29.09.2015 - 16:12

Im September präsentierten die Aussteller auf der Internationalen Funkausstellung IFA 2015 in Berlin dem interessierten Publikum viele Technik-Highlights, die in den kommenden Monaten und Jahren auf den Markt kommen werden. CHECK24 fasst die nachhaltigsten Errungenschaften der diesjährigen IFA zusammen.

Smartphones

Vermutlich am interessantesten, gerade für deutsche Smartphone-Fans, war der Einstieg der ehemaligen Siemens-Marke Gigaset in das Smartphone-Segment. Der Hersteller kam gleich mit drei Modellen an den Start. Während sich das Gigaset ME an Einsteiger richtet, geben sich das Gigaset ME Pure und Gigaset ME Pro mit gesteigerter Leistungsfähigkeit die Ehre. Besondere Schmankerl daran sind neben dem integrierten USB-3.0-Anschluss (Typ-C) und dem Full-HD-Display eingebaute Keramikplatten hinter dem Display, die den Ton erzeugen. Klang wird also nicht durch Lautsprecher erzeugt, sondern durch die Keramikplatten, die über die Gehör-, Wangen- und Schädelknochen eine Akustik generieren, die vor allem in einer geräuschstarken Umgebungskulisse für eine verbesserte Übertragungsqualität sorgen.
Sony_Xperia_Z5
Smartphone mit starker Kamera: Das Sony Xperia Z5. (Bild: Sony)

 
Auch Sony präsentierte auf der IFA 2015 drei neue Smartphones. Während das Sony Xperia Z5 eine klassische Weiterentwicklung des Z3+ darstellt, wendet sich das Sony Xperia Z5 Compact an ein eher minimalistisch geprägtes Smartphone-Klientel. Der Snapdragon-810-Prozessor sorgt für eine fließende Performance ohne Ruckler und auch Hitzeprobleme treten nicht auf. Dazu machen die hohe Akkulaufzeit sowie das trotz der geringen Auflösung scharfe Display ein wirklich tolles Smartphone, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Das Sony Xperia Z5 Premium dagegen spricht Highend-Kunden an, die mit dem ersten 4k-Smartphone der Welt gerne ein technologisch hochwertiges Smartphone besitzen möchten. 4k bedeuten eine Pixeldichte von 807 ppi und eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel.
 
Huawei versuchte sich mit der Vorstellung der beiden 5,5-Zöller Huawei G8 und Huawei Mate S. Vor allem das Mate S ist ein optischer Leckerbissen, der durch das hochwertig verarbeitete Alugehäuse zudem noch edel in der Hand liegt. Das Mate S stellt das erste Smartphone mit druckempfindlichem Display dar, obwohl diese Neuerung dem Apple iPhone 6s vorbehalten schien. Huawei präsentierte das Mate S schlichtweg schneller.
 

Fernseher

Als TV-Trends für zukünftige Fernsehstandards kristallisieren sich OLED- und HDR-Techniken heraus. Obwohl noch immer die meisten Geräte mit LC-Display abgesetzt werden, wagten sich Panasonic mit dem TX-65CXW954 und LG mit dem 65EF9500 auf bisher unbekanntes OLED-Terrain mit hohen Zoll-Zahlen.

Der gravierendste Vorteil von OLED (organische Leuchtdiode) gegenüber LCD (anorganische Leuchtdiode) ist der deutlich erhöhte Kontrastwert, da schwarze Pixel einfach schwarz sind und nicht leuchten. Auf LC-Displays werden schwarze Pixel dennoch leicht beleuchtet, was niedrigere Kontraste zur Folge hat. Die ebenfalls bei beiden Fernsehern eingeführte HDR-Technik (High Dynamic Range) optimiert den Detailreichtum bei Hochkontrastbildern zusätzlich. 
 

Smartwatches

Samsung_Gear_2
Die erste runde Smartwatch von Samsung: die Gear 2. (Bild: Samsung)
Mit der Samsung Gear S2 präsentierte der südkoreanische Hersteller seine erste runde Smartwatch in zwei Versionen: Einmal eine futuristische Variante mit einem Kunststoffarmband und das Gegenstück mit der Samsung Gear S2 Classic mit einem Lederarmband für Traditionalisten. Die Smartwatch verfügt über ein Touchdisplay, kann aber auch per drehbarem Rahmen bedient werden. Spannend dürfte sein, dass die Gear S2 neben einer Bluetooth-Variante auch mit einer 3G-Version kommt, die telefonieren und das Surfen im Netz möglich macht – unabhängig vom Smartphone.
 
Auch die ZenWatch 2 konnte überzeugen – vor allem beim Preis. Dafür bekommt der Kunde jedoch keine Smartwatch, die nach diesem günstigen Preis aussieht. Die Verarbeitung und die Optik sind hochwertig, das Betriebssystem Android Wear stellt mittlerweile über 50 Ziffernblatt-Varianten zur Verfügung und auch der Akku wurde deutlich verbessert. Überhaupt sind fast die gleichen Komponenten wie bei der deutlich teureren Moto 360 verbaut.
 

Haushaltsroboter

Pearl_HSR_1
Sorgt mit Sicherheit für Aufsehen: der Pearl HSR-1. (Bild: Pearl)
Der Haushaltsroboter hält unvermindert Einzug in die deutschen Wohnzimmer. Die Zahl der jährlich verkauften Serviceroboter erreichte in diesem Jahr die Rekordmarke von vier Millionen Exemplaren. Dabei finden sich auch immer wieder neue Aufgabengebiete für die intelligenten Maschinen. Ob der Security-Roboter von Pearl beispielsweise wirklich massiv zur Sicherheit beiträgt, bleibt abzuwarten – auf jeden Fall ist er ein sicherer Spaßgarant.

Der Kamera-Kopf des Home-Security-Rover HSR-1 streamt die Bilder per App direkt auf das gewünschte Endgerät. Bei Bedarf kann der kleine Helfer sogar als Bewegungsmelder umfunktioniert werden. Per Push kommt dann die Nachricht sofort auf das Smartphone, falls eine Bewegung wahrgenommen wurde. Per Smartphone kann man so von jedem Winkel der Welt in das eigene Zuhause blicken und dieses mit dem Roboter sogar abfahren.

(daf)

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