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Kleines Laubsauger-Einmaleins - der Kampf gegen den Blätterfall

23.10.2012 - 21:00

Mit dem Laubfall im Herbst beginnt für Gartenbesitzer die anstrengende Zeit des Jahres. Binnen kürzester Zeit haben die Bäume ihr gesamtes Blätterkleid abgeworfen und die Rasenfläche knietief bedeckt. Nun können Hobbygärtner das Laub entweder mühsam zusammenkehren, oder aber schweres Geschütz auffahren. Ein Laubsauger macht mit den pflanzlichen Überresten kurzen Prozess – gesetzt den Fall, dass das Arbeitsgerät auch zur Beschaffenheit des Gartens passt.

Bereits die Auswahl des Antriebs hat großen Einfluss darauf, wie angenehm die Gartenarbeit später ausfällt. Ein kompakter Laubsauger mit begrenzter Leistung sorgt auf weitläufigen Rasenflächen genauso schnell für Frust wie ein sperriges Profimodell im Vorgarten. Günstige Laubsauger-Angebote gibt es bereits ab 35 Euro, während die Spitzenmodelle mit weit über 100 Euro zu Buche schlagen.

Rasenpflege und Sicherheit – darum muss das Laub weg

Eigentlich ist die Farbenpracht ja schön anzusehen. Warum das Laub also nicht einfach liegen lassen? In vielen Fällen – etwa auf Beeten – stört es nicht weiter, im Gegenteil: Der Boden wird dadurch mit zusätzlichen Nährstoffen versorgt und im Winter vor allzu frostigen Temperaturen geschützt. Solange die Blätterschicht nicht zu dick wird, besteht hier kein Grund zu handeln.

Anders sieht es auf dem Rasen aus. Selbst bei regelmäßiger Pflege und gesunden Grashalmen kann eine dauerhafte Laubschicht zum Todesurteil werden. Die Blätter verhindern eine ausreichende Belüftung und lassen kaum Licht durch – der Rasen verfault.

Auch Gehwege und Terrassen sind nicht der beste Platz für dicke Laubschichten: Nach Regenfällen können sich häufig benutzte Wege schnell in rutschiges und gefährliches Terrain verwandeln. Je eher das Laub also per Sauger entfernt wird, desto besser.

Die Gewichtsklasse – Akku, Stromnetz oder Benzin?

Die Größe des Gartens bestimmt die Auswahl der passenden „Bewaffnung“. Akku-Laubbläser sind die handlichste Variante für den Kampf gegen den Blätterfall. Sie verfügen nur über ein Gebläse und bieten keinen Fangsack, um das Laub aufzusaugen. Je nach Leistungsfähigkeit des Motors eignen sie sich besonders für kleine bis mittelgroße Gärten. Auf größeren Flächen tun sich die Akku-Geräte schwer, durch begrenzte Akkulaufzeit und fehlende Power gerät der Vorgang zur Sisyphusarbeit.

Wer etwas mehr Leistung benötigt, greift zu einem Elektro-Laubsauger. Die Allrounder werden ganz klassisch an die Steckdose angeschlossen und bieten in vielen Fällen eine Gebläse-Funktion, die sich ohne große Umbau-Aktionen aktivieren lässt. Durch das Kabel ist der Aktionsradius begrenzt, weshalb der Garten für einen Elektro-Laubsauger nicht allzu groß sein sollte. Allgemein gilt: Mittlere Größe, mittlere Leistung, mittlere Preisklasse.

Für noch größere Flächen sind benzinbetriebene Laubsauger erste Wahl. Diese Maschinen erreichen die höchste Leistung, ohne dabei auf eine Stromversorgung angewiesen zu sein. Im Gegenzug sind sie meist schwerer und müssen für den Funktionswechsel zum Laubbläser aufwändig umgebaut werden. Zudem erweisen sich viele Modelle als wahre Höllenmaschinen, die neben erhöhter Lautstärke auch potenziell unangenehme Abgasemissionen verursachen.

(tki)

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