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Geschenkideen fürs Heimkino

23.11.2012 - 16:54

Das Heimkino 2012 ist hochauflösend, dreidimensional und beeindruckend wie nie: Mit Blu-ray-Player und 3D-Fernseher verwandeln sich die eigenen vier Wände in einen privaten Kinosaal – der cineastischen Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. Wirklich beeindruckend wirken die Filmhighlights jedoch nur, wenn auch die Klangqualität stimmt.

Ohne die passende Soundkulisse bleibt selbst der spektakulärste Hollywood-Blockbuster immer im kleinen Rahmen des Fernsehbildschirms eingesperrt – während sich die integrierten Standardlautsprecher von einem Ton zum anderen krächzen. Wer sich echtes Kinoflair ins Wohnzimmer holen möchte, kommt um ein ausgewachsenes Soundsystem nicht herum.

Kleines Einmaleins: Raumklang nach Maß

Wie überzeugend und räumlich der Kinosound letztlich wirkt, hängt maßgeblich von der Anzahl der verwendeten Lautsprecher ab. Die einfachste Variante ist ein klassisches 2.1-System mit zwei Stereoboxen, die neben dem Fernseher platziert werden, und einem Subwoofer für die tiefen Lagen. Raumklang erzeugt ein 2.1-Set nur virtuell, indem es rückwärtige Lautsprecher simuliert. Kraftvoller als die Fernseherboxen ist der Sound jedoch allemal.

Ein 5.1-Surround-System gibt sich nicht damit zufrieden, den Surround-Effekt vorzutäuschen, sondern arbeitet mit insgesamt fünf Boxen plus Subwoofer. Drei Lautsprecher werden vorne am Fernseher, zwei hinter dem Sitzplatz angebracht – echtes Kino-Klangerlebnis ist garantiert.

Für Klangexperten bieten nur noch 7.1-Systeme eine Steigerung. Zwischen den beiden rückwärtigen Lautsprechern eines 5.1-Systems werden zwei weitere Boxen platziert, die einzelne Geräuscheffekte noch präziser aus einer bestimmten Richtung erklingen lassen. Für die gewünschte Wirkung muss das System jedoch exakt kalibriert werden und mit einem kompatiblen AV-Receiver verbunden sein.

Rundum-sorglos-Paket: Blu-ray-Komplettanlagen

Aktuelle Heimkinosysteme sind meist sehr modular aufgebaut und lassen sich individuell auf die eigenen Anforderungen und die räumlichen Gegebenheiten abstimmen. Ohne Vorkenntnisse ist das jedoch gar nicht so einfach – zumal die Kompatibilität der einzelnen Elemente stets gegeben sein muss.

Mit einer Blu-ray-Komplettanlage erübrigt sich eine langwierige Konfiguration: Meist bestehen sie aus einem 5.1-Lautsprecher-Set und einem Blu-ray-Player, die vom Hersteller gezielt für den kombinierten Einsatz optimiert wurden. Einmal angeschlossen, tut die Klangmaschinerie zuverlässig ihren Dienst. Preislich liegen aktuelle Komplettanlagen in der Preisspanne von 200 bis 800 Euro und sind damit teilweise sogar günstiger als entsprechende Einzelkomponenten.

Platzwunder: Soundbars

Nicht jedes Wohnzimmer bietet Platz für eine massive Heimkinoanlage. Der Klang kann sich dann nicht vollständig entfalten – und auch die Optik des Raums profitiert nicht unbedingt von der Lautsprecher-Armada.

Die Lösung ist eine kompakte Soundbar. Der einzelne, längliche Lautsprecher-Riegel wird oberhalb oder unterhalb des Fernsehers angebracht und erzeugt den räumlichen Klang durch virtuelle Technik: Im Inneren des Gehäuses ist eine Vielzahl von Mini-Lautsprechern eingebaut, die ihre Signale in unterschiedlichen Winkeln ausstrahlen. Der Schall wird von den Wänden des Wohnzimmers reflektiert und erreicht den Zuhörer aus verschiedenen Richtungen – die räumliche Wirkung entsteht.

Die Qualität eines vollwertigen Systems erreichen Soundbars zwar nicht, eignen sich jedoch als interessante Alternative für beengte Räumlichkeiten. Derzeit schlagen die Platzwunder je nach Ausstattung mit 250 bis 500 Euro zu Buche.

(tki)

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