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Die Tablet-Geisterbahn - Billig-Tablets und die besseren Alternativen

25.02.2013 - 20:00

Auch wenn aktuelle Tablets in den letzten Monaten deutlich günstiger geworden sind – die Spitzenmodelle bleiben weiterhin kostspielig. Egal ob Apples iPad 4 ab 499 Euro oder das Samsung Galaxy Note 10.1 ab 430 Euro: Viele können oder wollen sich solche Investitionen nicht leisten, aber dennoch nicht auf den Komfort und den Unterhaltungswert eines Tablets verzichten. Wer aus purer Verzweiflung zu einem Billig-Angebot greift, endet womöglich mit einem der gruseligsten Tablets, die jemals das Licht der Welt erblickt haben.

10-Zoll-Tablets für unter 200 Euro – das klingt verlockend. Doch ein aktueller Test von Computer Bild zeigt: Wirklich gut ist keiner der Billigheimer, zwei erweisen sich sogar als brandgefährlich. CHECK24 nennt einige der günstigen Rohrkrepierer aus dem Test und stellt lohnende Alternativen vor, die meist gar nicht viel teurer sein müssen.

Tablets aus der Hölle – Gefahrenherde und Diashows

Die jüngste Tablet-Generation kann vieles leisten, Stromschläge sollten allerdings tunlichst nicht dazugehören. Zwei Testkandidaten können mit ihren unsauber gebauten Ladegeräten im Extremfall mächtig austeilen, darunter das Nextwolf NextWolf II – schon der ominöse Name hätte stutzig machen sollen. Zudem prangt auf vier der getesteten Tablets zu Unrecht eine CE-Zertifizierung: Diese Modelle stören andere Geräte mit Funkwellen und dürften in Deutschland eigentlich gar nicht verkauft werden.

Die übrigen Tablets im Test können den Nutzer zwar nicht um die Ecke bringen, quälen ihn aber mit allerhand anderen Macken, die eine komfortable Nutzung zum Ding der Unmöglichkeit machen. Das fünftplatzierte Coby MID1045-8 etwa verwandelt aktuelle Spiele-Apps in eine spektakuläre Diashow, während sich das Display der meisten anderen Testkandidaten nur in absoluter Finsternis ordentlich ablesen lässt. Größter Schwachpunkt bleibt jedoch der Ton: Die Klangqualität der Billig-Tablets schwankt zwischen schlecht und noch schlechter, am besten klingt noch der Testsieger Trekstor SurfTab Ventos 10.1.

Die Alternativen – Acer, Google, Samsung

Wer sich den Frust über klapprige Tablets im Schneckentempo sparen möchte, kann entweder Abstriche bei der Bildschirmgröße machen und zum kompakten 7-Zoll-Formfaktor greifen – oder aber etwas mehr Geld investieren. Für jede der beiden Varianten bietet der Markt eine Fülle guter Tablets, die das Gruselkabinett aus dem Computer-Bild-Test in allen Belangen ausstechen.

Bezeichnend, dass der absolute Preisbrecher der 7-Zoll-Klasse nicht nur besser, sondern sogar noch preiswerter ist als die gesammelte 10-Zoll-Konkurrenz. Das günstige Acer Iconia B1 kostet gerade einmal 119 Euro, bringt aber um Längen mehr Leistung als der Preis vermuten lässt. Ein ordentliches, wenn auch recht dunkles Display, angemessene Laufzeiten und das niedrige Gewicht machen das Iconia B1 zum idealen Einsteiger-Tablet für unterwegs. Wunderdinge vollbringt die Hardware des 7-Zollers zwar nicht, lässt sich aber von gängigen Spiele-Highlights nicht in die Knie zwingen.

Wer bereit ist, noch ein paar Euro draufzulegen, liegt mit dem Google Nexus 7 für 200 Euro noch immer unter dem Niveau vieler Billig-Tablets, erhält jedoch im Gegenzug den besten 7-Zoller auf dem Markt. Eigentlich sind Tablets mit Quad-Core-Prozessor, hochauflösendem Display und schnellem Grafikchip deutlich teurer – dank Googles Subventionierung bleibt das Nexus 7 jedoch ein Schnäppchen.

Wenn es zwingend ein 10-Zoller sein soll, schlagen leistungsstarke Tablets mit höheren Preisen zu Buche. Für 298 Euro ist das Samsung Galaxy Tab 2 10.1 im Preisvergleich zwar eines der günstigeren Modelle dieser Größenklasse, steckt aber dennoch jedes Billig-Tablet locker in die Tasche. Mit hohem Arbeitstempo und einem sehr guten Display machen Spiele und Apps gleich doppelt so viel Spaß – und das ohne nervige Ruckler.

(tki)

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