0800 - 24 24 123 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Grills im Vergleich - Kohle oder Gas?

23.05.2014 - 18:00

Spätestens mit den ersten warmen Tagen hat die Grillsaison 2014 begonnen – Steaks, Fisch und Gemüse finden nun in ganz Deutschland ihren Weg auf den Rost. Doch seit Jahren ist die Grillszene in zwei Lager gespalten: auf der einen Seite die Verfechter der aromatischen Holzkohlegrills, auf der anderen Seite die stetig wachsende Anhängerschaft des Gasgrills.

Wer also einen neuen Grill benötigt, steht immer vor der Entscheidung zwischen Holzkohle und Gas. Beide haben ihre eigenen Vor- und Nachteile, die großen Einfluss auf den Komfort und den Spaß am Grillen haben können. Denn wie so oft ist die Wahl des passenden Geräts von den eigenen Anforderungen und dem gewünschten Einsatzbereich abhängig.

Holzkohlegrills – einfach aromatisch

Die meisten Grillmeister in Deutschland schwören nach wie vor auf Holzkohle. Kein Wunder, schließlich entsteht das charakteristische Grill-Aroma nur mit Kohle oder Briketts. Zudem sind die Verbrauchsmaterialien relativ günstig. Wie auch der Grill selbst: Bereits für unter 100 Euro erhalten sparsame Grill-Fans ein hochwertiges Modell, das auch nach mehreren Jahren noch gute Dienste leistet. Selbst die teureren Spitzenmodelle überschreiten nur selten die 300-Euro-Marke. Aufgebaut ist der Grill binnen Minuten – und die Party kann starten.

Dennoch haben klassische Holzkohlegrills einige Nachteile gegenüber der gasbetriebenen Variante: Bis der Grill einsatzbereit ist, vergeht einige Zeit. In der Regel dauert es rund eine halbe Stunde, bis der Rost auf eine Betriebstemperatur von rund 200 Grad Celsius aufgeheizt ist. Anschließend gilt es, die Glut möglichst gut zu nutzen, denn länger als zwei Stunden kann der Holzkohlegrill diese Temperaturen meist nicht aufrechterhalten. Letztlich kann auch der entstehende Rauch störend sein – sowohl für die Gäste beim Essen als auch für die Nachbarn.

Gasgrills – Feuer und Flamme

Das Schlachtschiff unter den Grills macht schon einiges her im Garten. Wer genügend Platz für einen ausgewachsenen Gasgrillwagen zur Verfügung hat, kann damit einige der Nachteile eines Holzkohlegrills umgehen. Da Gas ohne Qualm verbrennt und keine Rückstände hinterlässt, entfällt etwa die Geruchsbelästigung für Nachbarn und Gäste. Dank der präzisen Drehknöpfe und Regler lässt sich die Temperatur genau kontrollieren und dauerhaft konstant halten – was bei Holzkohlegrills wesentlich schwieriger ist.

Ein Gasgrill ist die perfekte Wahl für ungeduldige Grillmeister: Durch die regelbaren Gasbrenner heizt der Grill innerhalb einer Viertelstunde auf Temperaturen um 200 Grad Celsius auf und ist damit wesentlich schneller einsatzbereit als die Konkurrenz aus der Holzkohle-Fraktion. Danach muss es hingegen nicht mehr schnell gehen: Mit den zugehörigen Gasflaschen läuft der Grill mehrere Stunden am Stück bei konstanter Temperatur weiter, bis die Gaszufuhr gekappt wird.

Der große Haken: Meist sind Gasgrills im Preisvergleich um ein Vielfaches teurer als die gängigen Holzkohlegrills. Ein Großteil der aktuellen Modelle kostet ab 400 Euro aufwärts, einige können sogar deutlich vierstellige Preise erreichen. Auch der Aufbau gestaltet sich relativ kompliziert: Der Grillwagen wird in einem Berg von Einzelteilen geliefert, die zunächst nach Anleitung zusammengesetzt werden wollen. Hobbybastler dürften ihre Freude daran haben – wer allerdings einfach nur grillen möchte, hat zunächst einiges an Arbeit vor sich. Letztlich lohnt sich die Investition aber dennoch, vor allem für regelmäßige Einsätze.

(tki)

Weitere Artikel: