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GPS-Navis im Preisvergleich - gut orientiert durch die Wildnis

12.06.2013 - 20:00

Für Autofahrer ist der gute alte Straßenatlas mittlerweile fast zur Antiquität geworden - dem Navi sei Dank. Wanderer und Radfahrer greifen dagegen noch recht häufig auf gedrucktes Kartenmaterial zurück - hauptsächlich weil das Auto-Navi abseits der Straßen kaum zu gebrauchen ist. Wer sich nicht unfreiwillig zu einem Leben als Einsiedler verdammen möchte, weil er den Weg zurück in die Zivilisation nicht mehr findet, packt sich zu Hause ein GPS-Navigationsgerät in den Rucksack.

Die kleinen Helfer tun im Grunde das Gleiche wie ihre Artgenossen aus dem asphaltierten Lebensraum – nur eben auf Wander- und Radwegen. Setzt man das GPS-Navi hingegen ins Auto, ist es genauso überfordert wie das Auto-Navi in der Wildnis. CHECK24 stellt zwei der beliebtesten GPS-Navigationsgeräte vor.

Falk LUX 32 – Allzweckwaffe für Radler

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, das gewünschte Ziel auch zuverlässig zu finden, greift zum Falk LUX 32, dem Testsieger bei ETM Testmagazin. Das kompakte und ungemein robuste Gerät navigiert als eines der wenigen Outdoor-Modelle auch in der Stadt sicher und lässt sich per Touchscreen komfortabel bedienen.

Für Radfahrer packt Falk eine Fahrradhalterung in den Lieferumfang, mit der sich das LUX 32 gut erreichbar am Lenker befestigen lässt. Übersichtliche Karten mit 3D-Darstellung garantieren eine zielstrebige Navigation, die sich mit schnellen Neuberechnungen auf Änderungen einstellt. Aktuell ist das Falk LUX 32 im Angebot auf CHECK24 Shopping für knapp 375 Euro erhältlich.

Magellan eXplorist 710 – Fotos für Wanderer

Muss ein Navigationsgerät fotografieren können? Nein, muss es eigentlich nicht. Das Magellan eXplorist 710 kann es trotzdem, stellt sich dabei aber nicht annähernd so gut an wie aktuelle Smartphones. Seine Kernkompetenzen erfüllt es dagegen vorbildlich: Die übersichtlichen Karten für Fußgänger und Radfahrer lassen sich wahlweise in 2D oder 3D darstellen.

Mit vielen Sonderfunktionen für Wanderer ist das eXplorist 710 vor allem auf Fußwegen abseits der Straße zu Hause. Für die Stadt-Navigation ist das Gerät jedoch weniger zu gebrauchen, da die mitgelieferten Karten recht spärlich ausfallen. Wer das Navi zum Allrounder umfunktionieren möchte, sollte deshalb in zusätzliche Kartenpakete investieren. Mit derzeit gut 430 Euro ist das Magellan Xplorist 710 im Preisvergleich teurer als der Testsieger von Falk – wen daran mal nicht die Kamera schuld ist...

Backwoods-Horror – diese Navis lassen Sie in freier Wildbahn hängen

Doch nicht jedes Gerät, das sich GPS-Navi nennt, ist zwangsläufig auch Profi auf seinem Gebiet: Die großen Vergleichstests fördern einige Modelle zutage, die besser im Verborgenen geblieben wären.

Das A-Rival Teasi One etwa patzt bei der Navigation zu interessanten Zielen. In vielen Fällen lotst es zu völlig anderen und kilometerweit entfernten Punkten, die der Nutzer eigentlich nie eingegeben hat. Das mag für manche spannend sein und mit etwas Glück an wunderschöne Orte führen – die Ideallösung ist ein solches Navi-Roulette jedoch sicher nicht.

Ähnlich schwach schneidet das Xplova G5 in den Tests ab. Das Gerät lässt seinen Nutzer in der freien Natur hängen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Es hängt sich nämlich in regelmäßigen Abständen bei der Menü-Navigation auf. Auch die Display-Auflösung ist übel und eignet sich hauptsächlich für Pixelzähler. Dennoch kostet das G5 stolze 600 Euro – eine interessante Preisgestaltung.

(tki)

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