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Gefriergeräte im Vergleich – das Einmaleins von Schrank und Truhe

20.08.2013 - 13:00

Eine umfassende Vorratshaltung tiefgekühlter Lebensmittel gehört in vielen Haushalten zum Alltag. Doch das meist überschaubare Gefrierfach im Kühlschrank ist schnell überfordert, wenn der Nutzer mehr als eine Pizza und einen Beutel Gemüse lagern möchte. Ein separates Gefriergerät kann Abhilfe schaffen – doch die Wahl des passenden Modells hängt maßgeblich von den räumlichen Gegebenheiten und den Nutzungsgewohnheiten ab.

Die wichtigste Entscheidung beim Kauf eines Gefriergeräts ist die Bauform: Soll es eine klassische Gefriertruhe für den Keller sein, oder doch eher ein platzsparender Gefrierschrank für die Abstellkammer? CHECK24 nennt die Vor- und Nachteile beider Varianten.

Gefriertruhe – der sparsame Klassiker

Mit ihren ausladenden Maßen ist eine Gefriertruhe alles andere als platzsparend – der größte Nachteil ist daher der hohe Platzbedarf. Deshalb steht die Truhe in den meisten Haushalten im Keller, schließlich lässt sich die Stellfläche dort am ehesten entbehren. Im Vergleich zum Gefrierschrank sind Truhen jedoch meist günstiger, bieten aber mindestens ebenso viel Nutzvolumen.

Die Herausforderung liegt vielmehr in der Einteilung des Innenraums: Viele Haushalte befürchten, dass sich binnen kürzester Zeit in der Gefriertruhe das Chaos ausbreitet – schließlich ist der Nutzraum nicht in einzelne Fächer unterteilt. Doch auch in den Untiefen einer Gefriertruhe lässt sich ein übersichtliches Ordnungssystem etablieren: Die Hersteller liefern dafür in der Regel spezielle Trenner zum Einstecken und mehrere Gitterkörbe mit.

Ein großer Vorteil der Gefriertruhe ist der meist sparsame Stromverbrauch. Da kalte Luft nach den Gesetzen der Physik nach unten sinkt, kann der Deckel der Truhe problemlos geöffnet werden, ohne dass zu viel kühle Luft entweicht. Das Gerät muss anschließend nur sehr wenig Energie aufwenden, um die Temperatur im Innenraum konstant niedrig zu halten. Im Schnitt benötigen Gefriertruhen dadurch gut ein Drittel weniger Strom als ein Gefrierschrank – der tatsächliche Verbrauch ist aber dennoch von der Qualität des Geräts abhängig.

Gefrierschrank – alles muss seine Ordnung haben

Mittlerweile sind Gefrierschränke in Deutschland weiter verbreitet als Truhen. Das liegt vor allem an der komfortablen Handhabung: Durch die Einteilung in einzelne Fächer und regelbare Temperaturen lassen sich die verschiedenen Lebensmittel bequem einräumen und sortieren. Zudem sind Gefrierschränke deutlich kompakter und dadurch leichter in der Küche oder in kleinen Abstellräumen unterzubringen.

Die nach oben ausgerichtete Bauform bringt jedoch auch Nachteile mit sich: Bei jedem Öffnen der Tür entweicht kalte Luft – besonders bei den oberen Fächern „fällt“ die Kälte förmlich heraus. Dadurch muss der Gefrierschrank viel Energie aufwenden, um den Innenraum wieder auf die gewünschte Temperatur abzukühlen.

Deshalb sollte die Tür des Gefrierschranks nur möglichst kurz geöffnet werden – ein akustisches Alarmsignal meldet sich bei den meisten Modelle zu Wort, wenn die Tür zu lange offensteht. Die Entscheidung für Schrank oder Truhe fällt somit hauptsächlich zwischen Komfort und Effizienz. Aktuelle Gefrierschränke verbrauchen mittlerweile jedoch kaum mehr Strom als Truhen, sind jedoch meist in der Anschaffung etwas teurer.

(tki)

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