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Ungewöhnliche Designerstücke für Musikfans

09.01.2013 - 21:00

Das Auge hört mit: Für viele Musikfans ist die Optik ihrer Soundanlagen und Lautsprecher beinahe genauso wichtig wie der Klang. Quaderförmige Kästen in schnödem Schwarz waren gestern – die aktuelle Lautsprecher-Generation bietet eine große Auswahl an ebenso interessanten wie kuriosen Designerstücken.

Doch wer ausschließlich auf die Optik achtet, holt sich womöglich einen überdreht krächzenden Rohrkrepierer ins Wohnzimmer. CHECK24 stellt vier Lautsprecher vor, die eine durchweg hohe Qualität bieten – für Auge und Ohr.

LG ND 8520 – der Borgwürfel

Erste Wahl für Musikfans auf der Suche nach extravagantem Design ist der LG ND 8520. Der würfelförmige WLAN-Lautsprecher scheint direkt einem Star-Trek-Film entsprungen zu sein: Mit seinem auffälligen Äußeren und dem leuchtend roten Display zieht er die Blicke auf sich.

Klanglich liegt der ND 8520 im gehobenen Mittelfeld, erreicht jedoch nicht die Klanggewalt der Spitzenmodelle. Bei der Konnektivität liegt er dagegen weit vorne: Apple-Geräte verbinden sich mit dem Würfel via AirPlay oder Docking-Station, andere aktuelle Smartphones und MP3-Player kommunizieren über die Bluetooth-Schnittstelle. Mit rund 240 Euro ist der LG ND 8520 für ein Designerstück vergleichsweise günstig.

Philips DS3800W Fidelio – der Musik-Donut

Noch ungewöhnlichere Wege beschreitet Philips mit dem DS3800W Fidelio. Der Lautsprecher sieht aus wie ein übergroßer Aluminium-Donut, der mit seinem geschickt kaschierten Standfuß beinahe über dem Tisch schwebt.

Das Design mit dem kleidsamen Loch in der Mitte sorgt allerdings dafür, dass der DS3800W nur bis zu einer Lautstärke von 88 dbA noch ausgewogenen und natürlichen Sound liefert – alles darüber kommt beim Zuhörer verzerrt an. Für den alltäglichen Gebrauch genügt das vollauf, kraftvolle Bässe bieten die anderen Design-Boxen jedoch in höherer Qualität. Aktuell kostet der Philips DS3800W Fidelio gut 175 Euro.

JBL OnBeat Xtreme – Alien-Technologie für Klangliebhaber

Auch das Dock von JBL ist ein echter Blickfang: Das OnBeat Xtreme ähnelt eher dem Schaltpult eines Alien-Raumschiffs als einem Lautsprecher, bietet aber ein kraftvolles und hochwertiges Klangbild. In Ansätzen ist sogar eine räumliche Wirkung erkennbar – selbst bei aktuellen Docking-Stations eine Seltenheit.

Optimiert ist das JBL OnBeat Xtreme für die Nutzung mit iPod und iPhone – der Player findet dabei im Docking-Anschluss auf der Oberseite des Lautsprechers Platz. Anders als bei vielen Konkurrenzmodellen lässt sich sogar ein iPad einstecken, wahlweise hochkant oder quer. Nutzer außerhalb der iTunes-Käfighaltung verbinden ihre Smartphones und MP3-Player via Bluetooth mit der Box. Kostenpunkt des Premium-Docks: 375 Euro.

Hama Universal Duo – ungefährliche Landminen für unterwegs

Wer keinen gesteigerten Wert auf kabellose Übertragung legt, findet mit den Hama Universal Duo ein echtes Design-Schnäppchen. Die beiden kleinen, kugelförmigen Metallboxen werden ganz unkompliziert an den Kopfhörer-Anschluss von Smartphone, Tablet oder MP3-Player angeschlossen und beschallen die Umgebung dank Akkubetrieb unterwegs.

Auch wenn die roten „Warnleuchten“ an der Oberseite auf eine baldige Explosion schließen lassen: Die Hama Universal Duo sind völlig ungefährlich und liefern gleichzeitig einen überraschend kraftvollen Sound. Erhältlich sind die kompakten Begleiter für rund 50 Euro.

(tki)

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