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Foto, Foto, Foto! Der Herbst ruft!

08.10.2015 - 14:58

Was kommt Ihnen als erstes in den Sinn, wenn Sie an den Herbst denken? Sie denken bestimmt an Regen, Kälte und Matsch… Eigentlich schade, denn diese Jahreszeit besitzt so viele schöne Seiten und ist vor allem perfekt für alle Fotografen. Während sich die Blätter gelb, orange und rot färben und die Schatten länger werden, entstehen magische Momente, die geradezu dafür geschaffen sind, mit der Kamera eingefangen zu werden.

Golden Sunrise
Frühnebel im Zusammenspiel mit der ersten Sonne verschafft eine magische Atmosphäre. (Bild: Andrea Bagiardi)

Schlechtes Wetter gibt es nicht

Statt sich an einem verregneten Tag enttäuscht aufs Sofa zurückzuziehen, sollten Sie genau jetzt die Gummistiefel anziehen und Ihre Kamera schnappen. Denn für tolle Aufnahmen gibt es kein schlechtes Wetter. Und: Zu keiner anderen Jahreszeit gibt es so viele Motive, die sich zum Fotografieren eignen. Bei Nebel etwa bekommen Landschaften ein ganz eigenes, vielleicht sogar mystisches, geheimnisvolles Aussehen. Um diese besondere Atmosphäre einzufangen, muss der Fotograf allerdings rechtzeitig vor Ort sein. Am besten überlegen Sie sich schon vorher, wo Ihre Bilder entstehen sollen. Dass der perfekte Moment dennoch auf sich warten lässt, ist nicht immer zu vermeiden. Ein Stativ kann dem Fotografen dabei das Leben erleichtern. Für Hobbyfotografen eignen sich günstige Modelle wie das Cullmann Alpha 2500.

Der „Goldene Schnitt“

Bei Landschaftsaufnahmen sollten Sie darauf achten, dass Ihr Bild ein Hauptmotiv besitzt. Dafür eignet sich zum Beispiel eine Baumkrone oder ein Kirchturm. Wenn im Nebel liegende Bildelemente zusammenrücken, kommen sie besser zur Geltung. Dafür eignen sich Objektive mit mittlerer bis langer Brennweite, also Tele-Objektive, die die Motive auf einem kleineren Bildwinkel abbilden. Entscheidend ist außerdem ein harmonischer Bildaufbau. Dabei hilft Ihnen der „Goldene Schnitt“: Das meint ein Teilungsverhältnisvon einem Drittel zu zwei Drittel, das oft in der Natur vorkommt und daher vom Menschen als besonders harmonisch empfunden wird. Beispielsweise wird bei einem Porträt die Person nicht mittig platziert, sondern auf den Achsen des Goldenen Schnitts.

Spiel mit den Farben

Im Herbst leuchtet eine große Vielfalt an warmen Farben. Nutzen Sie das und spielen Sie mit den entstehenden Kontrasten. Interessant: Werden Aufnahmen leicht unterbelichtet, kommen die Farben noch besser zur Geltung. Vielleicht haben Sie außerdem Glück und schaffen es an einem sonnigen Herbsttag ins Grüne. Die Kombination aus blauem Himmel, grüner Wiese und leuchtend roten Blättern gibt ein tolles Motiv ab. Mit der Sonne im Rücken strahlen Farben besonders schön, dafür können die Bilder aber schnell zweidimensional wirken und an Kontrast verlieren. Der Einsatz eines Polarisationsfilters erhöht jedoch die Kontraste und mindert Spiegelungen, etwa auf Wasseroberflächen. Stellen Sie sich beim Fotografieren am besten in einem Winkel von 90 Grad zur Sonne, denn seitliche Belichtung erzeugt ein spannendes Zusammenspiel von Licht und Schatten.

Die „Goldene Stunde“

Im Laufe des Tages verändert sich das Sonnenlicht und das wirkt sich auf die Stimmung der Bilder aus. Besonders viel Tiefe und Struktur erhalten Fotoaufnahmen zur „Goldenen Stunde“, also etwa eine Stunde vor oder nach Sonnenuntergang. Die tief stehende Sonne erzeugt lange Schatten und verleiht Ihrem Motiv einen warmen roten Farbton. In den meisten Fällen bietet es sich an, den Weißabgleich auf Sonnenlicht einzustellen, um das warme Licht weiter zu verstärken. Die Mittagszeit eignet sich hingegen perfekt für Aufnahmen im Wald: Wenn die Sonne hoch steht, fällt das meiste Licht auf die Blätter. Versuchen Sie einmal, durch dichte Baumkronen gegen die Sonne zu fotografieren – so entstehen beeindruckende Herbstbilder!
Olympus OM-D E-M5 Mark II
Mit der Olympus OM-D E-M5 Mark II im Retro-Design unterwegs. (Bild: Olympus)

Der Herbst steckt im Detail

Sie haben genügend Landschaftsaufnahmen gesammelt und Lust auf etwas Neues? Kein Problem, denn der Herbst bietet zudem zahlreiche Motive für Nahaufnahmen. Das können einzelne Blätter, eine Kastanie, ein Igel oder ein mit Tau besetztes Spinnennetz sein. Für detailreiche Bilder ist eine gute Kamera ein absolutes Muss. Für Einsteiger eignet sich die Sony Alpha 58 SLT-A58, die sogar bei schwierigen Lichtverhältnissen feine Details gestochen scharf darstellt. Anspruchsvolle Fotografen werden mit der Olympus OM-D E-M5 Mark II glücklich: Die Systemkamera bietet einen Live-MOS-Sensor mit 16 Megapixel und kompensiert bis zu vier Belichtungsstufen.

Wie so oft in der Kunst, gibt es auch bei der Herbstfotografie kein „Richtig“ oder „Falsch“. Je mehr Sie ausprobieren desto schneller bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie Ihnen die besten Bilder gelingen. Experimentieren Sie zum Beispiel bei der Belichtungszeit, wenn Sie einen Sonnenuntergang fotografieren oder verändern Sie die Einstellungen von Blende und ISO-Werten. Über gelungene Ergebnisse freuen Sie sich auch noch lange nach Herbstende.

(aha)
 

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