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Elektrische Zahnbürsten im Vergleich - Schall oder Oszillation?

19.03.2013 - 21:00

Tägliches Zähneputzen ist Pflicht - schließlich sollen die dritten Zähne nicht früher als notwendig zum Einsatz kommen. Wer jedoch das manuelle Zähneputzen leid ist oder mit empfindlichem Zahnfleisch zu kämpfen hat, löst mit einer elektrischen Zahnbürste mehrere Probleme auf einmal. Zwar benötigt auch die elektrische Reinigung etwas Geduld, ist jedoch in den meisten Fällen gründlicher als mit einer Handzahnbürste.

Doch selbst in der elektrischen Fraktion unterscheiden sich die Zahnbürsten grundlegend in Funktionsweise und Wirkung. CHECK24 erklärt, was es mit den verschiedenen Varianten auf sich hat – und welche Bürste der Plaque gründlicher den Zahn zieht.

Oszillierende Zahnbürsten – Rotationsprinzip

Die gängigsten Modelle arbeiten mit einem rotierend-oszillierenden Antrieb. Dabei dreht sich der charakteristisch-runde Bürstenkopf jedoch nicht komplett um die eigene Achse, sondern bewegt sich in kurzer Frequenz hin und her. Während volle Umdrehungen mit dem Zahnfleisch kurzen Prozess machen würden, reinigen die rotierenden und pulsierenden Bewegungen schonend, aber gründlich.

Eine der beliebtesten und nach wie vor besten Zahnbürsten dieser Bauart ist die Oral-B Triumph 5000, Testsieger bei Stiftung Warentest. Der besondere Clou des Modells ist der Smart-Guide: Ein kleines Zusatzgerät zeigt dem Nutzer per Display an, wie lange er die einzelnen Quadranten im Mund bearbeiten sollte. Wer beim Putzen zu viel Druck ausübt, wird vom Smart-Guide per Warnton zur Mäßigung angehalten. Aktuell ist die Oral-B Triumph 5000 im Angebot auf CHECK24 für knapp 100 Euro erhältlich.

Schallzahnbürsten – Vibrations-Alarm

Im Gegensatz zum runden Bürstenkopf der oszillierenden Modelle sieht eine Schallzahnbürste eher wie eine übergewichtige Handzahnbürste aus. Der Vorteil: Durch den länglichen Bürstenkopf werden mehrere Zähne gleichzeitig gereinigt – und auch die Zahnzwischenräume sind leichter zu erreichen. Der namengebende Schall ist dabei jedoch nur indirekt für die Reinigung verantwortlich: Durch die Schallwellen wird der Bürstenkopf in Vibration versetzt und entfernt dadurch den Zahnbelag besonders gründlich.

Die beliebteste Schallzahnbürste auf dem Markt ist die Philips Sonicare HX6711 Healthywhite. Der ergonomisch geformte Griff sorgt für eine komfortable Handhabung, während der Bürstenkopf die Zähne ebenso schonend wie gründlich säubert. Ähnlich wie der Testsieger von Oral-B verfügt die Philips-Zahnbürste über einen Timer, der die optimale Putzzeit festhält. Mit derzeit knapp 63 Euro ist die Philips Sonicare HX6711 Healthywhite im Preisvergleich ein gutes Stück preiswerter als die Konkurrenz von Oral-B, liefert aber ebenso gute Reinigungsergebnisse.

Das Schnäppchen: Oral-B Professional Care 500

Günstige elektrische Zahnbürsten bietet der Markt zuhauf – doch die meisten erweisen sich in ihrer Leistung als seltsam zahnlos. Wer sich zum ersten Mal für eine elektrische Zahnbürste entscheidet und dabei kein Vermögen ausgeben möchte, findet in der Oral-B Professional Care 500 ein herausragendes Schnäppchen, dessen Reinigungsleistung es problemlos mit den beiden Spitzenmodellen aufnehmen kann.

Der Bürstenkopf pulsiert 20.000-mal in der Minute, bei 7.600 Umdrehungen – Stiftung Warentest bescheinigt der Zahnbürste dadurch eine sehr gute Reinigung, nur knapp hinter der teureren Triumph 5000. Mit einem Marktpreis von 29 Euro ist die Oral-B Professional Care 500 ähnlich günstig wie die meisten Discount-Bürsten, schlägt die Billig-Riege jedoch um Längen.

(tki)

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