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Die besten Siebträgermaschinen - Kaffee mit Stil

07.01.2013 - 21:00

Kaffeevollautomaten sind die Könige der Kaffeemaschinen - alles geschieht mit einem einzigen Knopfdruck, ohne zusätzlichen Aufwand. Doch nicht alle wollen diesen Komfort wirklich auskosten: Echte Kaffee-Experten genießen die Freiheit, ihre Kaffeespezialitäten bis ins letzte Detail manuell zu komponieren. Die vielfältigsten Möglichkeiten dafür bietet eine Siebträgermaschine – oft auch mit dem etwas merkwürdig anmutenden Begriff „Kaffeehalbautomat“ bezeichnet.

Ähnlich einem Vollautomat lassen sich mit einer Siebträgermaschine sämtliche Varianten vom Espresso bis zum Latte Macchiato herstellen. Der Hauptunterschied liegt in der Bedienung: Modelle mit Siebträger verfügen nicht über ein integriertes Mahlwerk, sondern werden für jeden Brühvorgang manuell mit frischem Kaffeepulver bestückt. Umso mehr muss der Nutzer bei der Auswahl der passenden Einstellungen ein hohes Maß an Feingefühl an den Tag legen.

Kaffeekompositionen wie vom Barista

Kaffeemenge, Mahlgrad, Anpressdruck – jedes Element lässt sich präzise einstellen und individuell abstimmen. Ist die perfekte Komposition gefunden, kann das Geschmackserlebnis sogar aktuelle Kaffeevollautomaten in den Schatten stellen. Allerdings muss sich der Nutzer dafür an die optimalen Einstellungen herantasten: Passt nur eine Einstellung nicht zu den übrigen, ist der Gesamteindruck dahin.

Ein Beispiel: Ist der Mahlgrad zu grob oder der Anpressdruck zu schwach, läuft das Wasser zu schnell durch den Siebträger – der Kaffee wird wässrig und kann keine ausgeprägte Crema bilden. Dauert das Brühen dagegen zu lange, liegt das meist an einem zu feinen Mahlgrad oder an zu starkem Druck. Das Ergebnis ist eine ungleichmäßige Crema mit bitterem Geschmack.

Die besten Siebträgermaschinen

Dass sich die halbautomatischen Kaffeeprofis dennoch großer Beliebtheit erfreuen, ist auf die vielfältigen Möglichkeiten zurückzuführen. Wer sich einmal auf die Anforderungen einer Siebträgermaschine eingestellt hat, dem eröffnet sich eine völlig neue Welt von Kaffeegenuss mit verschiedensten Bohnensorten und Geschmacksnuancen.

Die besten Maschinen zeigt die aktuelle Ausgabe des ETM Testmagazin: Für Einsteiger empfiehlt sich ein Kompakt-Modell wie die DeLonghi EC 860. Der Testsieger erledigt einen Großteil der Arbeitsschritte vollautomatisch, ohne dabei die manuelle Freiheit der Siebträger-Befüllung einzuschränken. Mit gut 290 Euro ist die EC 860 jedoch die teuerste Kompaktmaschine im Test.

Die Gastroback Design Espresso Advanced Control ist eine Stufe größer und vielseitiger als die Modelle der Kompaktklasse. Mit zahllosen Einstellungen produziert das Multitalent alle erdenklichen Kaffeespezialitäten auf höchstem Niveau. Ein interessantes, wenn auch zweifelhaftes Extra ist die sogenannte „Pre-Infusion-Funktion“: Die Maschine feuchtet das Kaffeepulver vor dem Aufbrühen an, was das Ergebnis wohl hauptsächlich subjektiv beeinflusst. Die Premium-Siebträgermaschine kostet aktuell knapp 1.200 Euro.

Deutlich günstiger, aber nicht minder hochwertig präsentiert sich die Graef ES 85: Die Siebträgermaschine kostet mit 500 Euro weniger als die Hälfte des Testsiegers und überzeugte die Redakteure mit einfacher Handhabung und flexibler Einstellung – der optimale Einstieg in die Siebträger-Welt.

(tki)

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