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Outdoor-Smartphones - Widerstandskämpfer gegen die Naturgewalten

06.02.2013 - 21:00

Aus dem Alltag sind Smartphones nicht mehr wegzudenken – doch auf Skiausflügen, Klettertouren und anderen aktionsgeladenen Trips lassen viele ihren kleinen Begleiter lieber zu Hause. Denn wem das filigrane Gerät dabei aus den Händen rutscht, der kann sein Smartphone hinterher mit ziemlicher Sicherheit direkt zu Grabe tragen. Kommt es unsanft mit dem Boden in Kontakt, kann bereits die Stoßwirkung das abrupte Ende der Funktionstüchtigkeit bedeuten. Übersteht das Gerät den ersten Schock, dann gibt ihm die Natur in Form von Staub oder Wasser den Rest.

Wer häufig auf heiklem Terrain unterwegs ist, greift zu den Unzerstörbaren unter den Smartphones: Wo etwa das empfindliche iPhone 5 längst die Segel streicht, bleiben die sogenannten Outdoor-Smartphones standhaft: Mit ihrer robusten Bauweise sind sie gezielt für den Einsatz unter unwirtlichen Bedingungen konzipiert.

IP67 – die Iron-Man-Zertifizierung

Das Deutsche Institut für Normung hat ein Faible für unverständliche Codes – so auch bei den Outdoor-Smartphones. Die gängigen Modelle sind IP67-zertifiziert, was den Resistenzgrad gegen Staub und Wasser beschreibt. Die erste Ziffer definiert den „Berührungs- und Fremdkörperschutz“: Eine 6 steht dabei für die höchstmögliche Stufe, das Smartphone ist komplett staubdicht. Das erreichen die Hersteller mit Gummidichtungen, mit denen die anfälligsten Stellen – wie Kopfhöreranschlüsse und USB-Eingänge – komplett verschlossen werden.

Ähnliches gilt für eindringendes Wasser: Während sich manche Smartphones bereits bei stärkerem Regen in ein Aquarium verwandeln, überstehen IP67-zertifizierte Outdoor-Modelle sogar ein zeitweiliges Untertauchen. Wer sein Smartphone beim nächsten Skiausflug also im Tiefschnee versenkt, darf sich berechtigte Hoffnungen machen, es wieder gesund bergen zu können.

Die besten Outdoor-Modelle fürs Extreme-Smartphoning

Die Auswahl an guten Outdoor-Smartphones hält sich meist in Grenzen – denn trotz aller Sicherheitsvorkehrungen möchten nur die wenigsten mit einem unförmigen Gummi-Monster telefonieren. Drei aktuelle Modelle schaffen das Kunststück, trotz Schutzpanzer noch eine gemäßigte Eleganz auszustrahlen.

Der Urvater aller Outdoor-Smartphones stammt aus dem Hause Motorola: Das 180 Euro teure Motorola Defy Plus ist die zweite Generation des Klassikers und hat in den letzten Monaten einen beachtlichen Preissturz erfahren. Mit solider Ausstattung und langer Akkulaufzeit kann das Defy Plus weiterhin punkten, auch wenn es nicht mehr zu den aktuellsten Modellen zählt.

Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn Samsung in seiner ausufernden Galaxy-Reihe nicht auch ein Outdoor-Smartphone zu bieten hätte. Mit 165 Euro ist das Samsung Galaxy Xcover im Preisvergleich sogar noch etwas günstiger als das Motorola Defy Plus, bringt jedoch das deutlich leistungsstärkere Gesamtpaket mit. Das rostbraune Gehäuse bleibt Geschmackssache, abgesehen von der fürchterlichen Fotoqualität kann die Hardware jedoch überzeugen.

Schick und trotzdem robust: Für rund 195 Euro ist das Sony Xperia Go auf CHECK24 Shopping erhältlich und damit etwas teurer als die beiden anderen Modelle. Allerdings sieht man dem schmalen Smartphone seine Nehmerqualitäten kaum an – IP67-zertifiziert und stoßfest ist es trotzdem. Den Spagat zwischen Design und Stabilität meistert das Sony Xperia Go am besten und wird dadurch zum Geheimtipp für sportliche Nutzer.

(tki)

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