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Die besten Monitore und ihre kuriosen Artgenossen

12.03.2013 - 21:00

Die Qualität eines Computers steht und fällt mit dem Ausgabegerät. Da kann der PC mit noch so leistungsstarken Komponenten ausgestattet sein – wenn der Monitor die Signale mit der Trägheit einer gemeinen Weinbergschnecke umsetzt, ist jede Rechenpower umsonst gewesen. Bei der Auswahl des passenden Monitors ist deshalb Vorsicht geboten, damit sich das System im Einsatz möglichst perfekt ergänzt.

Doch mit überzeugender Bildqualität ist es mittlerweile nicht mehr getan: Bedingt durch Designsünden und Kuriositäten in der Ausstattung landen selbst vielversprechende Modelle im Abseits. CHECK24 stellt die besten Monitore 2013 in unterschiedlichen Größenklassen vor und nennt die gruseligsten Fehlkonstruktionen, um die passionierte Anwender besser einen großen Bogen machen sollten.

Hall of Fame – die besten Monitore 2013

24-Zoll-Monitore sind derzeit die beliebteste Größenklasse für den Hausgebrauch. Das Format bietet eine ausreichend große Bildfläche für Games und anspruchsvolle Anwendungen, ohne dabei zu viel Platz zu beanspruchen. Der jüngste Testsieger von Computer Bild liefert in dieser Klasse eine herausragende Qualität: Während viele aktuelle Monitore bei der Reaktionszeit schwächeln und unschöne Schlieren zeigen, bietet der AOC E2495SH ein annähernd fehlerfreies Bild für günstige 165 Euro.

Eine Nummer größer ist der Asus VG278HE, Testsieger bei PC Games Hardware. Mit 385 Euro ist er deutlich teurer, bietet jedoch im Gegenzug eine Reaktionszeit, die kaum zu schlagen ist. Besonders Gamer profitieren in actionreichen Spielen davon. Zudem punktet das Gerät mit hervorragender Ergonomie und überzeugender Bildqualität.

Soll es ein bisschen außergewöhnlicher sein, ist der Philips Gioco 278G4 das Modell der Wahl. Besonders Gamer werden ihren Spaß mit dem technischen Wunderwerk haben: Durch die zwei mitgelieferten Polfilterbrillen wird der Monitor 3D-fähig und liefert auch in der dritten Dimension ein überzeugendes Bild.

Mit der neuen Ambiglow-Funktion hat Philips sein patentiertes Ambilight aus der Fernseher-Welt in den Monitor-Bereich übertragen. Kleine LEDs an den Seiten des Geräts strahlen den Raum in den Farben an, die gerade auf dem Display angezeigt werden. Das soll die Augen schonen und eine noch plastischere Bildwirkung erzeugen – wie gut das tatsächlich funktioniert, ist Ansichtssache. Aktuell kostet der Philips Gioco 278G4 knapp 380 Euro.

Kuriositätenkabinett – Gleichgewichtsstörungen und Beschriftungs-Blindgänger

Ein Monitor ist ein Gebrauchsgegenstand – wie das Gehäuse aussieht, spielt bei den meisten Herstellern nur eine untergeordnete Rolle. Was allerdings geschieht, wenn sich die Entwickler doch Gedanken über das Design machen, zeigt Acer mit dem G246HL: So schick der 24-Zoll-Monitor auch sein mag, so wackelig ist er letztlich auf den Beinen. Kriegt der Bildschirm einen leichten Stoß ab, begibt er sich schnell in eine bedrohliche Schieflage oder kippt vollends über. Aber schön ist er. Immerhin.

Ähnlich seltsame Eigenheiten finden sich bei der Beschriftung verschiedener aktueller Modelle. Welches Genie auf die glorreiche Idee kam, die Symbole an den Tasten mit schwarzer Schrift auf schwarzem Grund (!) anzubringen, bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. Ebenfalls interessant: Einstellknöpfe scheinen bei vielen Herstellern nicht besonders hoch im Kurs zu stehen. Um die Optik der Gehäusefront nicht zu ruinieren, sind die Tasten bei einigen Modellen gut versteckt. Warum sie allerdings auf die Rückseite verbannt werden mussten und dadurch nur mit ungesunden Verrenkungen zu erreichen sind, soll der Durchschnittsnutzer wohl nicht ergründen. Deshalb besser gleich zu einem der Bestseller greifen – das erspart die unheimliche Begegnung mit einem Monitor der dritten Art.

(tki)

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