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Die geheimnisvolle Knusperwelt der Fritteusen

01.02.2013 - 21:00

Die Fritteuse hat es nicht leicht in deutschen Haushalten. Ungesund, unkomfortabel, überflüssig – Vorurteile mussten sich die fettverarbeitenden Küchenhelfer zur Genüge anhören. Auf knusprige Pommes Frites, Chicken Wings und Zwiebelringe zu verzichten, ist für viele aber auch keine Option. Doch nur die wenigsten wissen, dass Frittieren auch mit sehr wenig Öl möglich ist – und dass bereits die Wahl des Gerätetyps großen Einfluss auf den Fettgehalt und den Bedienkomfort hat.

Die klassische Fritteuse ist noch immer die am weitesten verbreitete Variante, hat jedoch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Da sich das Öl überall gleich stark erhitzt, können Frittierreste am Topfboden verbrennen – da macht die Reinigung gleich doppelt Spaß. Zudem muss das Öl häufiger gewechselt werden, um den Geschmack nicht zu beeinträchtigen. Die besten Fritteusen im Preisvergleich von CHECK24 haben diese Probleme jedoch gut im Griff, etwa die Moulinex AM 3021 Super Uno (64 Euro).

Kaltzonenfritteusen – Brandschutzmaßnahmen

Nicht nur optisch, sondern auch in ihrer Funktion unterscheidet sich eine Kaltzonenfritteuse deutlich von ihren rundlichen Kollegen. Bei den Spitzenmodellen wie der Steba DF 282 (68 Euro) ist das Heizelement nicht unter dem Frittierbehälter angebracht, sondern hängt direkt im Öl. Das erhitzte Fett steigt dadurch nach oben, kühlt sich dort ab und sinkt an den Innenwänden der Fritteuse bis unter das Heizelement.

Dort erreicht es eine Temperatur von maximal 70 Grad Celsius – nicht genug, damit Ablagerungen und Reste noch verbrennen könnten. Das Öl bleibt dadurch länger frisch und sorgt für einen unverfälschten Geschmack der Speisen. In alle anderen Kriterien erzielen Kaltzonenfritteusen ebenso gute Ergebnisse wie die klassischen Modelle, sind jedoch im Schnitt etwas teurer.

Heißluftfritteusen – ein Hauch von Fett

Frittieren ohne Öl? Was zunächst wie ein Widerspruch in sich klingt, ist mit Heißluftfritteusen kein Problem. Für panierte und vorfrittierte Lebensmittel benötigen aktuelle Modelle wie der Testsieger Tefal Actifry YV9601 (239 Euro) überhaupt kein zusätzliches Öl, bei allen anderen Speisen genügt ein einziger Esslöffel. Dennoch gelingen Pommes Frites mit den Heißluft-Modellen deutlich knuspriger als im Backofen – auch ohne die Kartoffelstäbchen minutenlang im siedenden Ölbad zu wälzen.

Spin-Fritteusen – rotierende Leichtigkeit

Die Hersteller DeLonghi und Gastroback setzen auf andere Techniken für fettarmen Genuss: Sogenannte Spin-Fritteusen sind mit einem drehbaren Korb ausgestattet, der verhindern soll, dass sich die Lebensmittel allzu sehr mit Fett vollsaugen.

Die DeLonghi F 28533 (90 Euro) dreht den Korb in kurzen Abständen in das Fett und wieder heraus, ähnlich einem Korkenzieher. Dadurch kommen die Speisen nur kurze Zeit mit dem Öl in Kontakt, werden aber dennoch knusprig ausgebacken. Weniger feinfühlig geht die Gastroback Vita-Spin (114 Euro) vor: Durch schnelle Schleuderbewegungen entfernt sie überschüssiges Fett direkt nach dem Frittieren und backt dadurch sogar Krapfen aus – für die zu viel Fett das Todesurteil bedeuten würde.

(tki)

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