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16 Fernseher im Test von Stiftung Warentest: die besten TVs für Olympia

04.08.2016 - 15:47

Sportfans kommen derzeit voll auf ihre Kosten. Die Fußball-Europameisterschaft ist gerade einmal ein paar Wochen alt, schon steht das nächste Großereignis vor der Tür. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio messen sich die Top-Athleten in 28 Sportarten.

Wer trotz fragwürdiger Entscheidungen im Vorfeld und teils katastrophaler Sportstätten die volle Olympia-Dröhnung genießen möchte, benötigt dafür den entsprechenden Fernseher. Anlässlich der beiden großen Sport-Highlights in diesem Sommer nimmt sich das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest 16 Fernseher in drei Größenklassen zur Brust und verrät, welche Geräte sich über die Medallien freuen dürfen.
 

Die Bewegungsdarstellung macht’s

Philips 49PUK4900 im Preisvergleich
Philips 49PUK4900: Bedingt Olympia-geeignet. (Bild: Philips)
Bei Sportübertragungen kommt es neben Bildschirmdiagonale und Auflösung vor allem auf die Bewegungsdarstellung an. Schließlich geht es bei Hundertmeterlauf, Radrennen oder beim Basketball rasant zu. Wenn das Display mit der Darstellung nicht hinterherkommt, entstehen unschöne Wischeffekte oder Ruckler. Aus diesem Grund verfügen viele Fernseher über eine zuschaltbare Bewegungsoptimierung.

Lediglich drei Fernseher im Testfeld müssen ohne die Technologie auskommen – darunter die beiden Philips-Geräte 43PUK4900 und 49PUK4900 und der Grundig 55 VLE 6524 BL. Allen drei TVs attestiert Stiftung Warentest eine „mangelhafte“ Darstellung schneller Bewegungen. Das schlägt sich auch direkt in der Endnote wieder. Der Grundig erhält eine „befriedigende“ Wertung von 3,2. In puncto Bildqualität reicht es nur zur Note 3,8. Ähnlich sieht es bei den Philips-Fernsehern aus. Der 43PUK4900 muss sich sogar mit einer „ausreichenden“ Gesamtwertung zufriedengeben. 
 
Bei den meisten Fernsehern lässt sich die Bewegungsoptimierung den eigenen Wünschen anpassen, da das Bild bei zu hoher Korrektur schnell unnatürlich wirken kann. Einzig beim Technisat TechniMedia UHD+ 43 und beim TechniMedia UHD+ 55 aus dem gleichen Haus muss sich der Nutzer mit den Voreinstellungen begnügen. Das ist laut Stiftung Warentest aber kein Beinbruch, schließlich erteilt das Verbrauchermagazin beiden TV-Geräten ein „gutes“ Zeugnis bei schnellen Bewegungen.
 
Technisat TechniMedia UHD+ 55 im Preisvergleich
Technisat TechniMedia UHD+ 55: Schneidet auch mit festen Voreinstellungen gut ab. (Bild: Technisat)
 

Die drei Klassenbesten

In der „42–43 Zoll“-Klasse überzeugt der Metz Planea 43 mit der besten Bewegungsdarstellung. Stellt man die Bewegungskorrektur bei „Video“ und „Film“ auf die mittlere Stufe, steht einem spannenden Sportabend nichts mehr im Weg. Insgesamt darf sich der Planea über eine „gute“ Gesamtwertung von 2,3 freuen. Dank der Ultra-HD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln kann sich die Bildqualität mehr als sehen lassen. Dafür schlägt der Fernseher auch zwischen 1.300 und 1.500 Euro zu Buche. Ein stattlicher Preis für ein 43-Zoll-Gerät.

In puncto Bewegungsdarstellung kann nur der Philips 48PUS7600 mithalten und sichert sich folgerichtig den Platz an der Sonne bei den Fernsehern mit einer Bildschirmdiagonale zwischen 48 und 49 Zoll. Der Philips verwendet dabei die Perfect-Natural-Motion-Technologie. Laut Stiftung Warentest sollten Sportenthusiasten die Bewegungsoptimierung allerdings nicht voll aufdrehen. Für ein flüssiges TV-Erlebnis ist schon die Minimalstufe ausreichend.

 
LG 55EF9509 im Preisvergleich
Sattes Schwarz dank OLED-Technologie beim LG 55EF9509. (Bild: LG Electronics)
 
Wer die beste Bildqualität im Testfeld genießen möchte und ein paar Euro übrig hat, sollte sich den Sieger in der „ab 55 Zoll“-Klasse vielleicht einmal näher anschauen. Beim LG 55EF9509 handelt es sich um einen OLED-Fernseher. Das bedeutet, dass die einzelnen Bildpunkte selber Licht erzeugen und keine LED-Hintergrundbeleuchtung benötigen. Dadurch ist eine extrem flache Bauweise möglich. Außerdem überzeugen OLED-Fernseher in der Regel eine kräftige Farbwiedergabe – so auch der 55EF9509.

Bewegungen zeigt der TV allerdings nicht ganz so flüssig wie die anderen beiden Sieger an, allerdings immer noch in einem „guten“ Rahmen. Wie bei den anderen Fernsehern handelt es sich um einen Ultra-HD-Fernseher. Durch die hohe Pixeldichte werden Details noch schärfer dargestellt. Zudem erlaubt sie einen geringeren Sitzabstand. Damit eignen sich die drei Geräte auch hervorragend für kleinere Wohnzimmer. Die Faustregel „Displaydiagonale mal drei“ gilt hier nicht mehr. Der optimale Abstand kann sich sogar um die Hälfte reduzieren.


 

Was bringt der Sportmodus?

Sony KD-49X8005C im Preisvergleich
Mit Sportmodus: Sony KD-49X8005C. (Bild: Sony)
Neben der flüssigen Bewegungsdarstellung sind Farbe, Helligkeit und Kontrast entscheidende Faktoren für ein realistisches Sportvergnügen am TV. Häufig sind die Voreinstellungen der Hersteller, für die speziellen Bedingungen einer Olympiaübertragung nicht zu gebrauchen. Gerade die Farben dürfen gerne etwas knackiger sein, damit sich die Athleten besser vom Untergrund abheben.

Damit auch technisch weniger versierte Sportfreunde in den Genuss der besten Einstellungen kommen, verfügen einige Fernseher über eine speziellen Sportmodus. Im Testfeld der Stiftung Warentest sind es drei Geräte – der Samsung UE60JS8090, der Samsung UE55JS8090 und der Sony KD-49X8005C.

Der Sportmodus soll die wichtigsten Werte eigenständig anpassen – zumindest in der Theorie. Laut den Redakteuren des Verbrauchermagazins ist das Bild dann zu grell und lässt sich auch nicht mehr eigenständig regeln. Eine nette Dreingabe: Mit den beiden Samsung-TVs lassen sich entscheidende Szenen auf Wunsch noch einmal zeigen, während das Live-Bild auf der anderen Seite des Displays weiterläuft. Dazu ist allerdings eine kompatible USB-Festplatte nötig.

(mde)

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