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Die besten Blu-ray-Player - Stiftung Warentest sieht blau

13.12.2012 - 21:00

Die Wachablösung im Heimkino vollzog sich schleichend, aber stetig: Mittlerweile hat die Blu-ray-Disc die DVD endgültig abgelöst und versorgt den Flachbildfernseher mit hochaufgelöstem Bildmaterial. Die größte Trumpfkarte der DVD-Player war bisher der Preis: Ein neuer Player kostet kaum mehr 50 Euro und kommt mit reinen DVD-Sammlungen problemlos zurecht. Seit einigen Monaten ist dieser Vorteil jedoch auch dahin: Die Schnäppchen unter den Blu-ray-Playern liegen mittlerweile ebenfalls deutlich unter 100 Euro und bieten gleichzeitig deutlich mehr als ihre Ahnen.

Die Zeichen hat auch Stiftung Warentest erkannt und testet jährlich vor Weihnachten die aktuellen Blu-ray-Player. Im aktuellen Test sind es 14 Blu-ray-Player, die sich nicht nur in Bild und Ton beweisen, sondern auch mit kleinen Gemeinheiten wie zerkratzten Discs zurechtkommen müssen.

Das Testsieger-Dreigestirn aus Korea

Aktuelle Spitzentechnik zu vergleichsweise günstigen Preisen kommt derzeit hauptsächlich aus Korea. Bei den Blu-ray-Playern liegen drei Modelle gleichauf, allesamt aus koreanischen Fertigungsstätten. Der LG BP420 und der LG BP620 und schneiden auch in den Kriterien Handhabung, Internet und Fehlerkorrektur annähernd gleich gut ab. Einzige Unterschiede der beiden Schwestermodelle sind die umfangreichere Internetfunktionalität des BP620 – und etwa 30 Euro: Der BP420 ist mit derzeit rund 85 Euro ein echtes Schnäppchen.

Bei den Fernsehern räumt Samsung einen Testsieg nach dem anderen ab und liegt nun auch bei den Blu-ray-Playern ganz vorne. Während die Bildqualität des Samsung BD-E6100 etwas schwächer ausfällt als bei der innerkoreanischen Konkurrenz von LG, ist der Bedienkomfort höher als bei allen anderen Testkandidaten.

Blu-ray-Preisbrecher – der Tod des DVD-Players

Es sind günstige Blu-ray-Player wie der Toshiba BDX2300KE, die mit ihren Kampfpreisen die Daseinsberechtigung eines DVD-Players in Frage stellen. Für gut 65 Euro verzichtet Toshiba auf 3D und überflüssige Extras. Der Spartipp beschränkt sich aufs Wesentliche und liefert eine gute Bild- und Tonqualität, die mit dem Spitzentrio ohne Weiteres mithalten kann.

Zudem verbraucht der BDX2300KE am wenigsten Strom und spart dadurch auf lange Sicht weiteres Geld. Wer sein Heimkino in Zukunft mit 3D aufrüsten möchte, sollte sich den Kauf des Toshiba BDX2300KE dennoch gut überlegen. Schließlich ist der LG BP420 lediglich 20 Euro teurer – 3D inklusive.

Schwarze Schafe Mangelware

Beruhigend für Spontankäufer: Ein wirklicher Fehlgriff beim Kauf eines neuen Blu-ray-Players ist eher unwahrscheinlich. 13 der 14 getesteten Modelle erhalten von den Warentestern die Gesamtnote „gut“, lediglich der Yamaha BD-S473 verpasst die bessere Bewertung knapp.

Keiner der Testkandidaten gibt sich bei Bild- und Tonqualität eine Blöße – Unterschiede zeigen sich hauptsächlich in Bedienkomfort und Internetfunktionalität. Auch bei zerkratzten Discs zeigen sich die getesteten Blu-ray-Player unbeeindruckt und korrigieren die fehlenden Sektoren problemlos. Lediglich der Panasonic DMP-BDT220 reagierte empfindlicher und verweigerte den Dienst.

(tki)

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