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Convertibles mit Windows 8 – die Gestaltwandler

20.02.2013 - 21:00

Die Veröffentlichung von Windows 8 hat die mobile Technikwelt kräftig durcheinandergewirbelt. Ein Hybrid-Trend bringt frischen Wind in den Notebook-Zirkus. Microsoft nennt die neue Geräteklasse „Convertibles“. Doch was ist das neue Wunderwerk eigentlich? Ein Blick ins Wörterbuch hilft zunächst auch nicht weiter: das Cabrio, wird dem interessierten Leser dort als erste Übersetzung vorgeschlagen. Nein, das passt eher nicht – zu schmal, keine Räder, chronischer PS-Mangel.

Ein nächster Versuch – wandelbar, das trifft es ziemlich gut. Denn die Idee ist so einfach wie effektiv: Convertibles sind elegant designte Ultrabooks, die sich mit wenigen Handgriffen in ein Tablet verwandeln lassen. Die Version 8 von Microsofts Betriebssystem ist für beide Welten optimiert und ermöglicht dadurch eine komfortable Bedienung über Tastatur und Touchscreen. CHECK24 stellt drei der spannendsten Convertibles mit Windows 8 vor.

Lenovo Ideapad Yoga – Meister der Verrenkung

Die Produktnamen aktueller Technikprodukte treiben manchmal seltsame Blüten. So auch beim Lenovo Ideapad Yoga – denn mit Körper und Seele hat das kleine Convertible recht wenig am Hut. Wahrscheinlich ist es die Biegsamkeit des Displays, dem das Ideapad Yoga seinen Namen verdankt: Im geöffneten Zustand lässt sich der Touchscreen des Notebooks vollständig nach hinten umklappen und flach auf die Unterseite des Gehäuses auflegen.

Was bei jedem anderen Notebook zu einem reichlich ungesunden Knarzen und gesplitterten Scharnieren führen würde, macht aus dem Lenovo Ideapad Yoga ein leicht übergewichtiges Tablet. Technisch ist der Hybride auf dem aktuellsten Stand, auch wenn das Display nicht mit Full-HD-Auflösung daherkommt. Rechenpower und Bildqualität haben jedoch ihren Preis: Aktuell ist das Lenovo Ideapad Yoga im Preisvergleich auf CHECK24 Shopping für rund 1.290 Euro erhältlich.

Dell XPS 12 – Rotationsprinzip

Wer das Dell XPS 12 mit den gleichen Verrenkungen straft wie das Lenovo Ideapad Yoga, kann es hinterher getrost dem Recyclinghof zuführen. Die Verwandlung zum Tablet vollzieht das Convertible von Dell nach einem gänzlich anderen Prinzip: Der Touchscreen lässt sich – ähnlich einer Schultafel – ihm Displayrahmen um die eigene Achse rotieren. Wird die Vorrichtung um 180 Grad gedreht und das Notebook anschließend geschlossen, liegt der Bildschirm außen – fertig ist das Tablet.

Die Hardware überzeugt mit langer Akkulaufzeit, hoher Helligkeit und starkem Prozessor, verpackt in einem hochwertigen Gehäuse. Aktuelle Spiele-Highlights zwingen das Dell XPS 12 jedoch in die Knie, wie auch die meisten anderen Convertibles. Für knapp 1.200 Euro ist das Dell XPS 12 im Angebot auf CHECK24 verfügbar.

Toshiba U920T – Schiebung auf hohem Niveau

Auf den ersten Blick sieht das Toshiba U920T aus wie ein herkömmliches, wenn auch klobiges Tablet. Über einen ausgeklügelten Schiebemechanismus bewegt sich das Display nach hinten und gibt dadurch den Blick auf die Tastatur frei. Am hinteren Ende stellt sich der Bildschirm automatisch auf und ermöglicht dadurch eine kombinierte Bedienung mit Touchscreen und Tastatur.

Anders als bei Tablets mit Tastaturdock sind die Komponenten jedoch fest miteinander verbunden und wirken dadurch im Ganzen hochwertiger. Mit derzeit 1.086 Euro ist das Convertible Toshiba U920T das günstigste der drei vorgestellten Modelle, bietet aber einen ähnlichen Funktionsumfang – Geheimtipp.

(tki)

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