0800 - 24 24 123
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Pad, Kapsel oder Vollautomat - Welche Maschine passt zu mir?

30.09.2016 - 16:16

Am 1. Okotber ist Internationaler Tag des Kaffees. (Bild: Deutscher Kaffeeverband e.V.)
 
Es hipstert gewaltig im Kaffee-Universum: Cold Brew und Deconstructed Coffee sind die neuesten Trends für alle trendbewussten Kaffeetrinker unter uns. Cold Brew – das ist kein kaltgehopftes Draft-Beer von regionalen Braujüngern, sondern kalt aufgegossener Kaffee. Deconstructed Coffee – ist das hochkomplex hergestellter Kaffee für alle Sheldons und Leonards unter uns? Ein bisschen vielleicht schon. Denn der neueste Trend aus Down Under wird in – aus Chemielaboren oder Breaking Bad bekannten – Kolben serviert. 

Doch seien wir mal ehrlich: Diese Trends sind vor allem für Leute, die zu viel Zeit haben. Der Ottonormalverbraucher verlangt morgens lechzend nach einer einfachen Tasse Kaffee. Deswegen: Eine Kaffeemaschine muss her! Doch welche? Zur Orientierung helfen wir Ihnen durch das Dickicht aus verschiedenen Gerätetypen und verraten Ihnen, auf was Sie beim Kauf achten sollten.
 

Für die ganz Eiligen: Der Kapsel-Kickstart

Kapselmaschine im Vogel-Design. (Bild: DeLonghi)
Besonders bei den Kapselmaschinen kommen auch Design-Liebhaber auf ihre Kosten. Von Raumkapseln über vogelartige Gebilde bis zu runden UFOs findet man alles. In einer Kapsel- oder Padmaschine müssen Sie sich nicht mit der Frage nach der richtigen Menge Bohnen und Pulver herumschlagen. Somit ist die ganze Kaffeezubereitung auch eine saubere Angelegenheit. Außerdem raucht das Kaffeepulver in den versiegelten Kapseln nicht aus und verliert somit kein Aroma. Dank kurzer Aufheizzeit kommen Sie morgens mit einer Portionsmaschine am schnellsten zu einer Tasse Kaffee. Aber Obacht! Verkapsulieren Sie sich nicht – auch wenn die Kapseln auf den ersten Blick recht günstig wirken, sie sind es keinesfalls! Pads zum Beispiel sind im Vergleich um ein Vielfaches günstiger. Wer aber nur wenig Kaffee trinkt, für den ist die Anschaffung einer Kapsel- oder Padmaschine perfekt geeignet.

Wichtige Fragen beim Kauf:

  • Soll ein Milchaufschäumer dabei sein?
  • Welche Kapsel-Marke favorisiere ich?
  • Trinke ich nur Espresso oder auch Milchkaffeespezialitäten?
 

Für Knöpfchendrücker und Cappuccino-Liebhaber: Voll praktisch, vollautomatisch

Display Kaffeevollautomat
Darf es ein Farbdisplay sein? (Bild: Siemens)
Bei welcher Maschine bekommt man sonst Cappuccino oder Latte Macchiato auf Knopfdruck? Der Vollautomat birgt daneben noch viele andere Vorteile: Die Bohnen werden stets frisch gemahlen. Es gibt mannigfaltige Einstellungsmöglichkeiten, die bei manchen Modellen wie etwa der Siemens TI903509DE EQ.9 series 300 als „Rezepte“ auch abgespeichert werden können. Andere Maschinen wie die Saeco HD8977/01 GranBaristo Avanti können sogar per App über Smartphone oder Tablet bedient werden. Aber Vorsicht: Nicht bei jedem Vollautomaten bekommt man einen Cappuccino auf Knopfdruck – das klappt nur bei Geräten mit einem Milcheinsaugsystem.

Wichtige Fragen beim Kauf:

  • Welches Milchschaumsysytem – Dampfdüse, Cappuccinatore oder Einsaugsystem?
  • Braucht es ein Display?
  • Ist die Brühgruppe entnehmbar?
 
DeLonghi Dedica
Espresso in Perfektion. (Bild: DeLonghi)

Für Liebhaber des italienischen Lebensstils: Ohne Siebträger und Mühle geht es nicht

Ein bisschen ist es so wie bei der Automatikschaltung im Auto: Es ist unglaublich praktisch und bequem, aber mehr Spaß und das bessere Ergebnis bringt der Gangwechsel per Hand. Wer einen wirklich guten Espresso trinken möchte, der kommt nicht umhin, sich eine traditionelle Siebträgermaschine nebst einer guten Kaffeemühle zuzulegen. Das Zusammenspiel von extra fein gemahlenem Espressopulver, den richtigen Boilermaterialien, der optimalen Wassertemperatur und dem perfekten Pumpendruck machen die Vorteile von den Espressomaschinen aus. Ein sehr gutes Einstiegsmodell zum attraktiven Preis stellt die DeLonghi Dedica dar. Für höhere Ansprüche empfiehlt sich die Lelit PL41EM, die mit Manometer und hochwertiger Verarbeitung aufwartet.

Wichtige Fragen beim Kauf:

  • Welche Materialien werden verwendet?
  • Ist Ihnen die Zubereitung von Milchschaum wichtig?
  • Ist ein Tassenwärmer integriert?
 

Für Nostalgiker und Pragmatiker: Gefilterte Tradition

Philips Filterkaffeemaschine
Direkt aus der Kanne in die Tasse. (Bild: Philips)
Des Deutschen liebstes Kaffeegetränk ist nach wie vor der Filterkaffee. Klammheimlich und fernab der medialen Aufmerksamkeit fristet die klassische Filterkaffeemaschine eben kein tristes Dasein, sondern wird genutzt wie eh und je. Aber was sind die Gründe? Klar, die meisten Maschinen sind sehr günstig. Gewiss, die Bedienung stellt einen vor keine allzu großen Probleme. Freilich, der Mensch ist an Filterkaffeemaschinen von Kindesbeinen an gewöhnt. Und was ist mit der Geschmacksprobe? Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn, wie eine aktuelle und natürlich höchst repräsentative Büroumfrage ergeben hat. Was aber zu sagen ist: Der Filterkaffee schmeckt besonders gut, wenn das Pulver frisch gemahlen ist (hier empfehlen sich Maschinen mit integriertem Mahlwerk wie die Philips HD7766/00 Grind & Brew) und das Wasser perfekt erhitzt wird wie etwa bei der Philips HD 5407/60 Café Gourmet.

Wichtige Fragen beim Kauf:

  • Soll ein Timer dabei sein?
  • Mit integriertem Mahlwerk?
  • Thermoskanne oder Glaskanne?
 

Weitere Artikel: