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Sound für den Sommer: So finden Sie den richtigen Bluetooth-Lautsprecher

29.07.2016 - 11:57

Mit dem Smartphone hat man seine Lieblingsmusik immer dabei. Aber spätestens beim gemeinsamen Hören mit Freunden stört der krächzende Sound der Handyboxen. Genau hier kommen tragbare Bluetooth-Lautsprecher ins Spiel: Sie sind kompakt, mobil und stecken Smartphones beim Klang leicht in die Tasche – vorausgesetzt man entscheidet sich für das richtige Modell.

Wer braucht einen?

Alle, die ihre Lieblingsmusik immer dabei haben möchten – egal ob auf dem Balkon, am See, beim Grillabend im Garten oder beim Camping. Vor dem Kauf sollte man sich zunächst überlegen, wo der Lautsprecher zum Einsatz kommen soll. Soll er ermöglichst leicht und mobil sein oder darf es ein größeres Gerät für Zuhause sein, dafür aber mit besserem Klang? Eines muss dabei aber klar sein: Die kleinen Boxen können eine hochwertige Soundanlage nicht ersetzen, denn Klang braucht Volumen. Und wo weniger Volumen vorhanden ist, fällt auch die Klangqualität geringer aus. Dennoch ist es erstaunlich, welch guter Sound aus den kompakten Geräten kommt.

Die Bedienung erfolgt entweder über Tasten direkt am Gerät, in der Regel aber über das Smartphone. Dann braucht es nur noch eine gute Musiksammlung auf dem Handy und einen vollen Akku. Wer ganz sicher gehen will, dass letzterer nicht schlapp macht, greift zu einer Powerbank. Denn bei den mobilen Boxen ist der Akku meist fest verbaut, kann bei Bedarf also nicht ausgetauscht werden.

Drahtlose Verbindungen im Überblick

Geräte mit aptx-Unterstützung übertragen Dateien verlustfrei zum Empfänger.
Bluetooth-Lautsprecher nutzen – wie der Name schon sagt – die Bluetooth-Technik, um eine Verbindung zwischen Lautsprecher und Quellgeräten wie Smartphones oder Tablets herzustellen. Sobald die Verbindung aktiviert ist und der Name des Lautsprechers in der Liste mit verfügbaren Geräten erscheint, muss der Nutzer den Namen nur noch antippen und die Verbindung steht. Das Problem mit Bluetooth-Verbindungen ist jedoch, dass sie verlustbehaftet sind. Die Technologie komprimiert digitale Audiodateien wie MP3 und AAC, bevor sie zum Empfänger geschickt werden. Dadurch wird die Klangqualität nicht gerade besser. Abhilfe schafft aptx-Bluetooth: Dabei werden die Dateien zwar auch komprimiert, sind nach dem Dekomprimieren aber wieder verlustfrei vorhanden. Voraussetzung ist, dass die verbundenen Geräte beide aptx unterstützen. Die sind mit einem Symbol entsprechend gekennzeichnet.

Manche Boxen bringen zusätzliche Technologien zum Koppeln mit, etwa Near Field Communication (NFC). NFC-fähige Smartphones brauchen dann nur noch in den entsprechend markierten Bereich am Lautsprechergehäuse gehalten zu werden, um eine Verbindung herzustellen. Wie beim JBL Charge 3 (ab ca. 159 Euro): Hier kann der Nutzer bei der drahtlosen Verbindung zwischen Bluetooth und NFC wählen. Noch mehr Möglichkeiten eröffnen Lautsprecher mit Aux-Eingang. Dieser kann beim Koppeln von MP3-Playern nützlich werden.

AirPlay für Apple-Nutzer

Kleines Farbwunder: Das farbige Kleid des Libratone Zipp lässt sich beliebig austauschen. (Bild: Libratone)
Apple-Fans steht noch eine weitere Variante der drahtlosen Musikübertragung zur Verfügung: Apple Airplay. Diese Technik wird von iOS-Geräten, also iPhones und iPads sowie von neueren Mac-Modellen unterstützt. Um Airplay nutzen zu können, ist ein Zugang zum WLAN notwendig.
  Der Anteil an Bluetooth-Lautsprechern mit Apple Airplay ist eher gering. Dazu gehört zum Beispiel der Libratone Zipp (ab ca. 269), den es zudem in einer Mini-Version (ab ca. 199 Euro) gibt. Beide kommen mit einem Kleid aus Kunststoffgewebe, das es in verschiedenen Farben gibt. Zum Wechseln lässt sich das alte einfach „abzippen“ lässt und ein neues draufziehen. Neben Bluetooth und Airplay unterstützen die Lautsprecher auch DLNA, was ebenfalls den Zugang zu einem WLAN-Netz voraussetzt. Bis zu sechs Zipp- beziehungsweise Zipp-Mini-Modelle lassen sich innerhalb eines Netzwerks zu einem so genannten Sound Space zusammensetzen. Dann geben alle verbundenen Boxen die Musik wieder. Aber auch ohne WLAN kann man zwei Zipp-Geräte zu einem Stereopaar zusammenfügen und auf diese Weise einen größeren Raum oder gleich mehrere beschallen.
Der Ultimate Ears Megaboom ist wasserfest und macht jeden Spaß mit. (Bild: Ultimate Ears)

Outdoor-Experten

Musikliebhaber mit einem Hang zu Outdoor-Aktivitäten kommen am ehesten bei wasserdichten Bluetooth-Lautsprechern auf ihre Kosten. Dann muss auch bei einem plötzlichen Regenschauer keine Hektik ausbrechen. Der Ultimate Ears Megaboom (ab ca. 219 Euro) zum Beispiel ist nicht nur wasserdicht, sondern auch gegen Stöße ausreichend abgesichert. Mit einer durchschnittlichen Akkuleistung von 20 Stunden übersteht die Box auch längere Ausflüge. Beim Sound ist der Name Programm: Wer wummernden Bass mag, ist bei diesem Gerät gut aufgehoben.

Fazit

Zwischen all den Modellen auf dem Markt den richtigen Bluetooth-Lautsprecher zu finden, ist gar nicht so schwer. Überlegen Sie sich vor dem Kauf, welche Anschlüsse das Gerät mitbringen sollte, wie mobil es sein muss und auf welche Zusatzfeatures Sie Wert legen. Dann steht dem Musik-Sommer nichts mehr im Weg.

(aha)

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