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Bestseller Heckenscheren - Kampf dem Wildwuchs

15.05.2013 - 20:00

So schön eine Hecke als natürliche Begrenzung des Gartens auch ist - das gute Stück erfordert regelmäßige Pflege. Wer die Hecke nicht mindestens zweimal im Jahr zurechtschneidet, überlässt sie dem Wildwuchs. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann im bestimmten Fällen sogar teuer werden – wenn etwa die Hecke unerlaubt auf den Gehweg oder die Straße hängt.

Neben dem radikalen Rückschnitt sollte die Hecke mehrmals jährlich in Form geschnitten werden. Mit der falschen Ausrüstung kann die Arbeit jedoch schnell zur langwierigen und frustrierenden Angelegenheit werden. CHECK24 stellt zwei der besten und beliebtesten Heckenscheren vor – die Testsieger von Stiftung Warentest.

Bosch AHS 50-26 – Testsieger an der Leine

Die klassische Elektro-Heckenschere benötigt eine dauerhafte Anbindung ans Stromnetz. Vor dem Kauf sollten Gartenbesitzer deshalb prüfen, ob in der Nähe der Hecke eine Steckdose erreichbar ist – oder sich mit einer Kabeltrommel behelfen. Das beste Modell dieser Bauart bei Stiftung Warentest ist die Bosch AHS 50-26.

Das kompakte und mit 3,6 Kilogramm relativ leichte Gerät erzielt die insgesamt besten Schnittergebnisse aller getesteten Heckenscheren, sowohl im Formschnitt als auch im Rückschnitt. Die Werte im Haltbarkeitstest sind ebenfalls besser als bei der Konkurrenz – gebaut für die Ewigkeit. Derzeit kostet die Bosch AHS 50-26  im Angebot auf CHECK24 Shopping rund 138 Euro.

Metabo AHS 36 V – von der Leine gelassen

Wer sich mit einer klassischen Elektro-Heckenschere wie der Hund an der Leine fühlt, wird die Fesseln mit einem Akku-Gerät los. Der Aktionsradius ist bei diesen Modellen nicht eingeschränkt – lediglich alle 30 bis 40 Minuten muss die Schere zum Auftanken ans Netz. Ebenfalls positiv: Akku-Heckenscheren arbeiten deutliche leiser als ihre kabelgebundenen Pendants und schonen dadurch die Umwelt und die Nerven der Nachbarn.

Insgesamt fallen die Schnittleistungen der Akku-Geräte im Test jedoch etwas schwächer aus als bei den Elektro-Heckenscheren. Für den Akku-Testsieger gilt das jedoch nicht: Die Metabo AHS 36 V liefert rundum überzeugende Ergebnisse, selbst bei widerspenstigen Hecken. Zudem ist der Akku in rekordverdächtigen 34 Minuten wieder geladen – die Konkurrenz braucht dafür bis zu drei Stunden und 20 Minuten. Allerdings ist die Metabo AHS 26 V im Preisvergleich mit gut 260 Euro fast doppelt so teuer wie die Bosch AHS 50-26. Daher lohnt sich die Schere nur für Hobbygärtner, die auf kabellose Geräte angewiesen sind.

Motorschaden inklusive – Vorsicht vor Baumarkt-Heckenscheren!

Was die Warentester mit den Heckenscheren alles anstellen, ist die pure Gerätefolter. Stattliche 66 Stunden lang mussten die Geräte im Dauertest ein Holz nach dem anderen zerteilen – wenn auch mit kurzen Pausen. Hält ein Modell diese Tortur durch, lassen die Tester es anschließend 50-mal in Hartholz und Drähten blockieren. Zumindest können Hobbygärtner hinterher sicher sein, dass die „Überlebenden“ im Normalbetrieb nicht so schnell schlappmachen.

Das trifft jedoch beileibe nicht auf alle getesteten Heckenscheren zu: Besonders die hauseigenen Modelle der großen Baumärkte verabschiedeten sich bereits früh im Test mit Motor- oder Getriebeschaden – wahlweise sogar beides. Von den zwölf Elektro-Heckenscheren brachen fünf während des Dauertests zusammen, eine weitere rettete sich bis kurz vor die Ziellinie.

Die Preise für die Rohrkrepierer klingen mit 50 bis 60 Euro zunächst verlockend. Wenn der Nutzer allerdings jedes Jahr ein neues Exemplar kaufen muss, ist der Vorteil schnell dahin – und der Recyclinghof um einen Berg Elektroschrott reicher.

(tki)

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