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Viermal schärfer als Full-HD - das kann die nächste Fernseher-Generation

25.10.2012 - 16:33

Gigantische Bildschirmdiagonale, messerscharfes Bild und feinste Details: Der Fernseher-Trend für das kommende Jahr hört auf die ebenso kurze wie prägnante Bezeichnung „4K“. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Modelle mit der neuen Technologie in Deutschland aufschlagen, wenngleich zu schwindelerregenden Preisen. CHECK24 zeigt, was es mit 4K auf sich hat – und was es in der Praxis wirklich bringt.

Die Möglichkeiten heutiger Fernseher sind mit 3D-Blu-ray-Discs und HD-Fernsehen auf hohem Niveau ausgereizt, und auch die Auswahl günstiger 3D-Fernseher ist vielfältig. Verständlich, dass die Hersteller nicht ausschließlich an den Feinheiten der Bildqualität feilen, sondern die nächste Revolution anstreben.

Erschreckend real – das bieten 4K-Fernseher

Die beinahe schon unheimliche Bildschärfe erreichen 4K-Fernseher durch eine deutlich höhere Auflösung als bei klassischen Full-HD-Geräten: 3.840 x 2.160 Bildpunkte sind es in den neuen Modellen, das entspricht der vierfachen Pixelanzahl. Dadurch erscheinen die Bilder teilweise beängstigend real und mit einer bisher ungekannten Plastizität. Auch 3D-Filme zeigt ein 4K-Panel ohne Schärfeeinbußen an.

Damit die zusätzlichen Details auch zur Geltung kommen, braucht es einen Fernseher mit entsprechend großer Bildschirmdiagonale. Der Sony KD-84X9005 bietet mit seinem Panel eine Diagonale von 84 Zoll – umgerechnet sind das einschüchternde zwei Meter und 14 Zentimeter. Angekündigt ist Sonys Riesen-TV zum Jahreswechsel, für den absoluten „Schnäppchenpreis“ von 25.000 Euro.

Bereits verfügbar ist der LG 55ZL2 für immer noch teure 8.000 Euro, aber mit vergleichsweise moderaten 140 Zentimetern Bildschirmdiagonale. Weitere Modelle von Sharp, Samsung und LG sind in der Mache, die Informationen aber bisher rar gesät.

Das Film-Problem – 4K-Material Mangelware

Wie die 4K-Pracht den Weg ins Heimkino finden soll, ist indes noch nicht final geklärt. Aktuelle Blu-ray-Discs bieten mit ihrer Speicherkapazität von maximal 50 Gigabyte nicht ausreichend Platz für Filme in voller Qualität. Das bisher erhältliche Material ist auf USB-Festplatte gespeichert oder per Download erhältlich.

Doch selbst abseits der Transportprobleme ist die Anzahl der großen Hollywood-Blockbuster, die bis heute in 4K produziert wurden, noch ziemlich überschaubar. Bis sich die ersten Fernsehsender an 4K-Übertragungen wagen, dürften laut Experten ebenfalls noch rund drei Jahre ins Land ziehen.

Wer dennoch in einen 4K-Fernseher investiert, profitiert trotzdem von seinem Vorzeige-Display: Das Gerät rechnet HD-Material auf die volle Auflösung hoch, indem es die Pixel in Höhe und Breite verdoppelt. Echten 4K-Filmen kann das Ergebnis zwar nicht das Wasser reichen, wirkt aber ein gutes Stück besser als auf einem Full-HD-Fernseher.

(tki)

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