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Ohne Versicherung kann einem das eigene Pferd teuer zu stehen kommen

07.06.2010 - 10:46

Pferde zählen zu den wohl beliebtesten Tieren in Deutschland. Doch trotz ihrer anmutigen Erscheinung können sie immense Schäden verursachen. Deshalb sollte jeder Pferdebesitzer eine Haftpflichtversicherung für seine Lieblinge abschließen. Pferde, Ponys und Esel (ebenso wie auch Hunde) sind nämlich nicht in der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert.

Etwa eine Million Pferde und Ponys gibt es in der Bundesrepublik. Versichert sind allerdings nicht alle Tiere, eine generelle Versicherungspflicht existiert nicht. Dabei erhält man den Versicherungsschutz für sein Reittier schon ab etwa 85 Euro im Jahr. Und diesen sollte man nutzen, denn selbst wenn den Besitzer keinerlei Schuld trifft, haftet er für den entstandenen Schaden mit seinem gesamten Vermögen und Einkommen.

Eine fehlende Haftpflichtversicherung für den eigenen Vierbeiner kann den Besitzer daher teuer zu stehen kommen. Denn werden durch das Tier irgendwelche Schäden verursacht, seien es Verletzungen anderer Personen und Tiere oder etwaige Sachschäden, so kann der Geschädigte gemäß § 823 BGB Schadenersatz verlangen. Einzig ein Verschulden des Geschädigten kann dessen Schadensersatzansprüche reduzieren. Begründet liegt dies darin, dass die Pferdehaltung eine potentielle Gefahr darstellt und der Besitzer daher der Gefährdungshaftung unterliegt. Da das Pferd ein Fluchttier ist kann es leicht vorkommen, dass es scheut, ausbricht und dabei gehörigen Schaden anrichtet. Im günstigsten Fall hinterlässt es nur einen zerstörten Zaun oder eine beschädigte Box. Oftmals sind die Folgen aber nicht absehbar. So könnte das Tier auf seiner Flucht eine Straße kreuzen und dabei einen Verkehrsunfall verursachen, bei dem auch Personen verletzt werden.

Die daraus entstehenden Kosten sind meist schwer abzuschätzen. Der Tierhalter ist verpflichtet für die Reparatur oder den Ersatz beschädigter Gegenstände aufzukommen. Außerdem müssen eventuell auch anfallende Arzt- und Krankenhauskosten getragen werden. Schlimmstenfalls muss den Geschädigten ein Verdienstausfall oder gar eine lebenslange Rente gezahlt werden.

Es sollte beim Abschluss der Versicherung darauf geachtet werden ein Fremdreiterrisiko mitzuversichern. Denn der Pferdehalter muss nicht unbedingt auch der Besitzer sein. Reitet zum Beispiel gelegentlich eine andere Person das Pferd unentgeltlich, so gilt sie in dem Moment als Halter des Tieres.

Alle Pferdebesitzer sollten also eine Versicherung für ihr Reittier abschließen auch wenn es keine Versicherungspflicht gibt. CHECK24 rät zu Deckungssummen ab fünf Millionen Euro für, da die anfallenden Kosten immens hoch werden können. In der Regel sind kurzfristige Aufenthalte im Ausland mitversichert, allerdings variiert die versicherte Aufenthaltslänge von Anbieter zu Anbieter.

Auf CHECK24 können sie Ihre individuelle Pferdehaftpflichtversicherung direkt über einen Online-Antrag abschließen. Alternativ können Sie  vorher selbstverständlich auch ein schriftliches Angebot einholen.

(tei)

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