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Tipps für die eigene Solaranlage

14.04.2016 - 11:47

Mit den ersten warmen Tagen im Frühjahr überlegen sich viele Hausbesitzer, die Sonne auch zur Energiegewinnung zu nutzen. Es gibt gute Gründe sich eine eigene Photovoltaik-Anlage anzuschaffen. Wir haben Tipps zum Thema Solarstromerzeugung zusammengefasst.
 

Lohnt sich eine eigene Solaranlage?

Die besten Tipps für die eigene Solaranlage
Wer Ökostrom selbst erzeugt, spart auf Dauer viel Geld.
Eigenen Ökostrom erzeugen und gleichzeitig Geld sparen, das sind gute Argumente für die Installation einer Solaranlage. Doch für wen lohnt sich eine Anlage wirklich? Zunächst sollten Sie überlegen, ob Sie die Sonnenenergie selbst nutzen oder ins Gesamtnetz einspeisen möchten. Zudem ist die geographische Lage Ihres Wohnorts entscheidend. Wenn Sie in einer sehr sonnenarmen Gegend wohnen, rentiert sich die Anschaffung einer Anlage nicht.
Die Einspeisung lohnt sich besonders bei großflächigen Anlagen in Südlage.
Durch die staatlichen Einspeisevergütungen lässt ich die Installation schnell refinanzieren. Nach nur wenigen Jahren können Hausbesitzer sogar Gewinne erzielen. Neben der staatlichen Förderung bietet auch die KFW-Bank günstige Kredite für den Anlagenbau an.
 

Wie hoch ist die Einspeisevergütung?

2016 liegt die Förderhöhe pro eingespeister Kilowattstunde zwischen 10,7 und 12,3 Cent. Der Kilowattpreis hängt von der Anlagengröße und dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme ab. Je größer die Anlage und die erwartete Leistung, desto niedriger ist die Vergütung.
 

Solarstrom selbst nutzen

Es gibt auch die Möglichkeit, den Strom direkt für den Haushalt zu verwenden. Bis 2012 wurde auch selbstgenutzter Sonnenstrom vom Staat vergütet. Heute wird der Eigenverbrauch nicht mehr bezuschusst. Dennoch lohnt es sich, eine Photovoltaikanlage zu betreiben. Damit die Energie auch an Tagen ohne Sonnenschein genutzt werden kann, sollten zusätzlich Stromspeicher eingebaut werden. Seit Mai 2013 erhalten Verbraucher für diese unterstützenden Speichersystemen eine staatliche Förderung. Da die Einspeisevergütung in den letzten Jahren immer weiter gesunken ist, raten Energieexperten dazu, den Sonnenstrom gleich im Haushalt zu verbrauchen.
 

Kosten einer Photovoltaikanlage

Eine Photovoltaikanlage für ein durchschnittliches Einfamilienhaus kostet zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Für Wartung, Reinigung und Versicherung müssen Anlagenbesitzer mit zusätzlichen jährlichen Kosten von etwa 200 bis 400 Euro rechnen. Bei einer Laufzeit von 20 bis 25 Jahren amortisieren sich die Anschaffungskosten für eine PV-Anlage nach etwa 12 Jahren. Wer zusätzlich Smart Home Systeme im Haus einsetzt, kann die Amortisationszeit erheblich verkürzen.
 

Ökostrom erzeugen und Geld sparen

Wer Solarstrom erzeugt, kann also Geld sparen und trägt gleichzeitig zu Energiewende bei. Da Sie den Haushaltsstrom nicht komplett auf dem eigenen Dach produzieren können, müssen Sie nach wie vor von einem Stromanbieter mit Energie beliefert werden. Um auch hier auf der klimaschonenden Seite zu stehen, sollte Sie zu Ökostrom wechseln.

(sst)

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