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Single-Haushalte: Zu Ökostrom wechseln - und trotzdem sparen

17.07.2012 - 11:04

Für Single-Haushalte mit relativ geringem Stromverbrauch lohnt sich ein Stromanbieterwechsel nicht. Und nachhaltiger Ökostrom ist teuer. Dass beide Behauptungen nicht stimmen müssen, zeigt eine Auswertung von CHECK24 für die 100 größten Städte. Demnach kann ein Single mit einem Jahresverbrauch von 2.000 Kilowattstunden bis zu 145 Euro jährlich sparen - und gleichzeitig einen hochwertigen Ökostromtarif abschließen.

Die Zahl der Alleinlebenden in Deutschland steigt rasant. Inzwischen lebt fast jeder fünfte Bundesbürger allein in einer Wohnung - dauerhaft oder als Wochenendpendler. Damit legte die zahl der Single-Haushalte in den vergangenen 20 Jahren um 40 Prozent, vermeldet das statistische Bundesamt. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die Ausbildungs- und Studienzeiten haben sich verlängert, im Berufsleben ist mehr Mobilität und Flexibilität gefordert, die längere Lebenserwartung führt zu einer höheren Zahl alleinlebender Senioren.

Stromanbieter wechseln und sparen - auch als Single

All diese Single-Haushalte brauchen Strom - und entgegen einer weit verbreiteten Annahme lohnt es sich für viele von ihnen durchaus, sich nach einem günstigeren Stromanbieter umzusehen. Im Idealfall können sie ihre Stromrechnung gegenüber der Grundversorgung um rund 145 Euro pro Jahr senken. Das zeigt eine Auswertung von CHECK24. In 14 der 100 größten deutschen Städte liegt die Einsparung bei über 100 Euro und im Durchschnitt bei immerhin noch 70 Euro. Das entspricht einer Reduzierung der durchschnittlichen Stromkosten um mehr als 12 Prozent.

Billigst-Tarife mit Vertragsbedingungen, vor denen Verbraucherschützer in regelmäßigen Abständen warnen, müssen Single-Haushalte dabei nicht akzeptieren. In die Auswertung wurden nur Tarife mit einbezogen, die auf Vorauskasse oder Kautionszahlungen verzichten und eine mindestens zwölfmonatige Preisgarantie bieten. Die Einsparungen gehen auch nicht auf hohe Bonuszahlungen für Neukunden zurück, die nur einmal wirken - derartige Angebote tauchen in der Auswertung ebenfalls nicht auf.

Stromkosten sparen - und dabei mit Ökostrom die Umwelt schonen

Gleichzeitig kann auch noch die Umwelt profitieren. Denn in die Berechnungen wurden zudem nur sogenannte "hochwertige" Ökostromtarife einbezogen. Ihre Anbieter liefern nicht nur Strom aus erneuerbaren Energiequellen, sondern verpflichten sich zusätzlich, neue Produktionsanlagen für Ökostrom zu bauen. Damit sorgen sie dafür, dass alte, schmutzige Kraftwerke ersetzt werden. Derartige Tarife sind meist an Gütesiegeln wie "OK-Power" oder "Grüner Strom Label" erkennbar. So profitiert nicht nur die Single-Haushaltskasse, sondern ganz nebenbei auch die Umwelt vom günstigen Strom.

(mb)

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