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Nachhaltig & sparsam: 5 Öko-Tipps für den Frühling

03.05.2016 - 15:28

Frühjahrsputz mal anders: Wir verraten Ihnen, wie Sie mit einfachen Mitteln Ihre vier Wände frühlingsfit machen, ohne dabei Umwelt und Haushaltskasse zu belasten.
 

Tipp 1: Kühlschrank ausmisten

Wer sich an den Frühjahrsputz wagt, sollte auf jeden Fall den Kühlschrank entrümpeln. Dort verstecken sich oft richtige Ladenhüter, wie etwa angebrochene Steaksoße oder total vereiste Tiefkühlerbsen. Entfernen Sie alles aus den Fächern, was Sie voraussichtlich nicht mehr essen werden. Das Eisfach sollten Sie am besten gleich abtauen. Denn eine dicke Eisschicht im Tiefkühlfach verursacht hohe Stromkosten.
Achten Sie beim Einräumen darauf, dass Sie den Kühlschrank nicht überfüllen. Optimal ist eine Befüllung von etwa 70 Prozent so kann die Luft gut zirkulieren und alle Nahrungsmittel werden gleich stark gekühlt. Ein weiterer Vorteil: weniger Inhalt heißt auch weniger Energieverbrauch. Auch hier lässt also Geld und CO2 sparen.
 

Tipp 2: Putzen ohne Chemie

Ökologischer Frühjahrsputz
Öko-Tipp: Cola statt Chemiekeule
Scharfe, chemische Putzmittel sind nicht nur schlecht für Haut und Atemwege, sondern belasten auch die Umwelt. Eine kostengünstige und schonende Alternative sind natürliche Mittel wie Zitronen- oder Essigreiniger. Diese Bioreiniger gibt es günstig in nahezu jedem Supermarkt. Wer für gröbere Verschmutzungen ein Scheuermittel braucht, kann Kaffeesatz verwenden. Einfach Kaffeereste und etwas Seife mischen und Backofen und Grillrost schrubben. Sogar Ihr Fahrrad können Sie ohne Chemiekeule wieder auf Hochglanz bringen. Das Wundermittel gegen Rost ist Cola. Schrauben Sie die verrosteten Fahrradteile ab und legen Sie sie für etwa eine Stunde in Cola ein. Danach mit einem Tuch abreiben und eventuelle Rostreste mit Schmirgelpapier entfernen. Auch bei einem verstopften Abfluss wirkt die braune Brause.
 

Tipp 3: Elektroschrott entsorgen

Haben Sie auch diese eine bestimmte Schublade, voll mit alten Handys, Ladegeräten und sonstigem Kabelsalat? Höchste Zeit zu kontrollieren, welche Geräte noch funktionieren oder repariert werden können. Für alle anderen gilt: ab zur Entsorgungsstelle. Da Elektrogeräte oft  wertvolle Metalle wie Kupfer oder Gold enthalten, sollten Sie sie auf jeden Fall zum Recyceln bringen. Zudem enthalten die Altgeräte manchmal auch giftige Stoffe, deshalb haben sie nichts im Hausmüll verloren. Oft lohnt sich auch ein allgemeiner Gerätecheck im Haushalt. Veraltete Haushaltsgeräte verbrauchen sehr viel Energie, was sich spätestens auf Ihrer Stromrechnung bemerkbar macht.
 

Tipp 4: Abschalten und Stromsparen

Wenn die Tage länger werden, nutzen Sie das Tageslicht aus und drücken Sie erst auf den Lichtschalter, wenn es wirklich notwendig ist. Sonnendurchflutete Zimmer bringen gute Laune und sparen Energie und Geld. Auch wenn es so schön gemütlich ist, lassen Sie doch abends Computer und Fernseher aus und genießen Sie die ersten lauen Frühlingsabende draußen. Achten Sie darauf, dass Ihre Elektrogeräte ganz abgeschaltet sind und nicht im Stand-by-Modus weiter Strom verbrauchen. Wenn Sie bei TV und CO. Stand-by vermeiden, können Sie übers Jahr rund 100 Euro und 220 Kilogramm CO2 einsparen. Wer obendrein Ökostrom bezieht, verbessert seine persönliche Ökobilanz zusätzlich.
 

Tipp 5: Keine Ausreden mehr

Wer nachhaltiger leben will, muss also nur ein paar Kleinigkeiten beachten. Ausreden wie „zu teuer und umständlich“ zählen nicht mehr. Denn weder der Bioreiniger noch der Ökostromanbieter sind teuer. Alles andere sind alte Gewohnheiten, aus denen man ohne Probleme ausbrechen kann.

(sst)
 

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