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Tipps für eine entspannte Ausfahrt in der Gruppe

24.04.2013 - 16:00

Allein, in trauter Zweisamkeit oder im Rudel. Eine gewisse Planung gehört bei Motorradausfahrten einfach dazu. Gerade bei Gruppenfahrten ist einiges zu beachten. Wir verraten Ihnen die wichtigsten Tour-Tipps.

Bevor es auf die Piste geht, steht das Briefing auf dem Programm. Alle aus der Gruppe sollten wissen, wohin die Reise geht und sich Route und Zwischenstopps einprägen. Geht jemand unterwegs verloren, kann er so spätestens bei der verabredeten nächsten Rast wieder zur Gruppe stoßen.

Einer ist der Chef der Truppe

Einer der Fahrer mimt den Guide. Er muss sich besonders gründlich vorbereiten, führt er die Truppe doch an. Genaue Streckenkenntnis ist ebenso eine Voraussetzung wie eine routinierte und entspannt-flüssige Fahrweise. Der Anführer fährt immer voraus, die Meute folgt dahinter. Am besten wechseln sich dabei geübte und weniger routinierte Motorradfahrer in der Reihenfolge ab.

 

Zu viele Teilnehmer verderben aber wie Köche in der Küche den Brei bei der Ausfahrt schnell den Spaß. Fünf bis acht Motorräder erlauben eine genussvolle und zügige Fahrt. Auch bei der Wahl der Reiseroute ist weniger oft mehr. Gewaltetappen machen nicht wirklich Freude. Experten raten dazu, maximal 700 Kilometer am Tag auf der Autobahn oder 400 Kilometer Landstraße "zu fressen".

Lieber über Land als durch die Stadt

Großstädte mit vielen Ampeln und Abzweigmöglichkeiten sollten möglichst gemieden werden. Sonst wird die Gruppe schnell auseinander gerissen und muss sich erst mühsam wieder finden. Außerdem ist es viel reizvoller, über Land zu brettern und die Schönheit der Natur zu genießen.

 

Dichtes Auffahren muss ebenfalls nicht sein. Der Stresspegel steigt sonst unnötig an, die Unfallgefahr ebenso. Zu zweit nebeneinander auf der Spur zu fahren ist sogar verboten. Gerade in der Gruppe sind Zeichen für die Kommunikation wichtig. Setzen Sie rechtzeitig den Blinker und bremsen Sie nicht zu scharf - Ihre Gefährten am Ende der Kolonne müssen sonst womöglich richtig in die Eisen steigen, um einen Crash zu vermeiden. Auch vorab vereinbarte Sonderzeichen für bestimmte Probleme - etwa ein zur Neige gehender Spritvorrat im Tank - sorgt für klare Verhältnisse.

Essen fassen und Sprit bunkern: Pausen gehören dazu

Der Ausflug soll Spaß machen. Pausen gehören dazu. Bei Tankstopps sollten alle Teilnehmer Sprit bunkern. Ansonsten muss alle paar Kilometer der nächste aus der Gruppe raus auf die nächste Raststätte und nachfüllen - und die anderen dürfen warten. Auch Speis und Trank sollten nicht zu kurz kommen. Flüssigkeits- und Nährstoffmangel können sonst schnell zu einem Leistungsabfall und Konzentrationsschwächen führen - fatal für jeden, der mit einem schnellen Bike um enge Kurven donnert.

 

Dabei gilt: Alkohol am besten erst am Ende der Etappe "einfüllen", auf der Fahrt sind eine Apfelsaft-Schorle oder Wasser die richtigen Durstlöscher. Kohlenhydrate in Pasta und Co. sind ebenfalls nicht zu verachten. Auf fettiges Fast-Food wie Pizza oder Burger sollten Sie dagegen lieber verzichten. Der Körper braucht bei solchen Speisen viel länger bei der Verdauung - und wer sitzt schon gerne mit schwerem Magen auf seiner Maschine?

Mit der richtigen Motorradversicherung lässt sich die Gruppenausfahrt von Beginn an entspannt angehen. Mit unserem Motorradversicherung Vergleich finden auch Sie schnell und kostenlos die passende Versicherung für sich und Ihr Motorrad.

(srh)

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