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Kiosk adé? Zeitschriften auf dem Tablet oder Smartphone lesen

15.01.2015 - 17:30

Menschen, die morgens in der U-Bahn die Tageszeitung ausbreiten, waren früher ein gewohnter Anblick, werden aber heutzutage zunehmend seltener. Heute haben die meisten ein Tablet oder Smartphone vor der Nase. Besonders für die direkten Sitznachbarn ist das super, denn die kriegen nicht mehr den Sportteil der Süddeutschen ins Gesicht geklatscht. Und auch sonst haben digitale Zeitschriften und Magazine viele Vorteile.

Ob sie Apple-Fan oder Android-User sind, ist dabei fast egal. Für alle Plattformen gibt es mittlerweile praktische „digitale Kioske“.

Android: Google Kiosk

Papier oder Plastik? Viele Publikationen kann man mittlerweile auch digital lesen.
Seit Mai diesen Jahres gibt es in Deutschland die Möglichkeit, über den Service „Google Play Kiosk“ mehr als 1.500 digitale Magazine und Zeitschriften zu beziehen. Insgesamt findet man ca. 130 deutschsprachige Medien, darunter auch Schwergewichte wie den „Spiegel“ oder den „Kicker“. Die Preise pro Einzelheft liegen dabei meist zwischen 1,99 - 3,99 €. Die Ausgaben können bequem heruntergeladen werden und sind anschließend auch ohne Internetverbindung auf dem Android-Smartphone oder Tablet lesbar. Der User hat dabei die Wahl, ob er das jeweilige Heft im Einzeldownload erwerben möchte oder die Publikationen gleich  im Jahres-Abo kaufen will. Im Abo landen die neuesten Ausgaben dann automatisch auf dem Android-Gerät.

Die Publikationen können zudem wahlweise im original Druckformat gelesen werden oder im speziell auf mobile Geräte angepassten Lesemodus - der wandelt den Text der Zeitschriften-Seiten einfach in gut lesbaren Fließtext um. Viele Zeitschriften, die im Google Play Store angeboten werden, sind zudem speziell für das mobile Format aufbereitet und enthalten zusätzliche Audio- und Video-Inhalte, die direkt auf der jeweiligen Heftseite abgespielt werden können. Wer erst einmal testen möchte, ob diese neue Art des Zeitschriften-Lesens wirklich etwas für ihn ist, findet im Google Play Kiosk für viele Zeitschriften kostenlose Probehefte und Testzeiträume.

iOS: Apple Zeitungskiosk

Die Apple-App „Zeitungskiosk“, die es ab Softwareversion iOS 5 in Apples iTunes-Store gibt, arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip: Man sucht im iTunes-Store einfach nach seiner Lieblings-Zeitschrift oder dem Lieblings-Magazin, lädt es dann per Einzelkauf auf das iPhone bzw. iPad herunter oder entscheidet sich gleich für ein Jahres-Abo. Bei den Publikationen handelt es sich um eigenständige Apps, die über die App „Zeitungskiosk“ zentral verwaltet und aufgerufen werden können. Auch im iTunes-Store hat man bei den meisten Publikationen die Möglichkeit, es vorher Probe zu lesen.

Wer Tageszeitungen lesen will, findet diese sowohl in Googles Play Store als auch im Apple-Store meist als eigenständige App, in der die einzelnen Tagesausgaben dann kostenpflichtig als ePaper oder im PDF-Format bereitstehen.

Readly: Die Zeitschriften-Flatrate

Eine andere Möglichkeit, das Lieblings-Medium zu lesen, ist das Flatrate-Modell. Genau wie bei den populären Musik-Flatrates oder den Bücher-Lese-Apps, zahlt der User auch hier einen festen monatlichen Betrag und kann dann so viele Zeitschriften lesen wie er will. Das schwedische Start-up Readly bietet seit kurzem einen solchen Service an. Für rund 10 Euro im Monat bekommt der Nutzer Zugriff auf über 680 internationale Publikationen, darunter auch 70 deutsche Magazine und Zeitschriften. Das Angebot soll, was die Auswahl der deutschsprachigen Werke angeht, schnell ausgebaut werden, erklärt Readly zum Deutschlandstart. Die Bedienung ist ähnlich simpel wie bei den oben beschriebenen Lösungen.

Ob man sich für dieses Flatrate-Modell entscheidet, sollte stark davon abhängen, ob die Lieblings-Zeitschrift verfügbar ist  – wenn das der Fall ist, könnte sich die Flatrate preislich bereits lohnen wenn man nur 1-2 Publikationen im Monat liest. Aktuell kann man das Angebot zwei Wochen gratis testen. Die App ist sowohl für Android-Geräte als auch für iPads und iPhones verfügbar.

Noch nicht das passende Lesegerät parat? Dann werfen Sie jetzt einen Blick auf unsere Tablets im Vergleich. Oder möchten Sie Spiegel, Cosmopolitan & Co. lieber auf einem Smartphone mit großem Display lesen? Dann kommen Sie hier zum Smartphone-Vergleich von CHECK24.

(dro)

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