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Wecker-Apps für iPhone und Android

22.01.2015 - 14:00

Wäre es nicht schön, jeden Tag ausschlafen zu können? Danach erst mal ganz in Ruhe bei Vogelgezwitscher im Sonnenschein frühstücken - vielleicht mit ein paar Croissants und frisch gepresstem Orangensaft - und dann ganz ohne Eile wie auf Wolken zur Arbeit schweben… Herrlich! Jetzt gibt es eine Smartphone-App, die genau das ermöglicht! Wirklich? Nein, natürlich nicht - Aufwachen! Morgens früh vom Wecker aus dem Schlaf gerissen zu werden ist blöd - und daran wird sich auch nichts ändern. Unsere Wecker-Apps fürs Smartphone versüßen Ihnen aber vielleicht den Aufwachprozess ein bisschen oder sorgen zumindest dafür, dass Sie garantiert nie wieder zu oft die Schlummer-Taste drücken.

Studien zufolge nutzen fast 80 Prozent der Bundesbürger ihr Smartphone als Wecker – kein Wunder, denn das liegt sowieso bei den meisten auf dem Nachtisch. Außerdem bieten Wecker-Apps im Gegensatz zum herkömmlichen Wecker viele interessante Features.

Clever aufwachen mit dem Schlafphasen-Wecker

Nein, Spass macht es nicht - mit Wecker-Apps wird Aufstehen aber wenigstens interessant.
Vor ein paar Jahren wusste noch kein Mensch, was eine „Schlafphase“ überhaupt ist, heute gibt es im Google Play Store und in Apples iTunes-Store gefühlt Hunderte „Schlafphasen-Wecker-Apps“. Sie versprechen, den User besonders sanft aufzuwecken - nämlich genau dann, wenn der gerade in einer sogenannten „Leichtschlafphase“ ist und deshalb besonders leicht geweckt werden kann.

Da allerdings viele Menschen selbst dann noch in der Tiefschlafphase sind, wenn sie schon eine Stunde im Büro gesessen haben, verfügen die Schlafphasen-Wecker-Apps auch noch über eine „normale“ Weckfunktion. Die wirft den User zu einer festen Aufweckzeit aus dem Bett, sollte der bis dahin alle sanften Aufweckversuche konsequent ignoriert haben.

„Sleep Cycle“ ist eine der erfolgreichsten Apps dieser Art und für unter einen Euro sowohl für Android- als auch iPhone-Schlafmützen zu haben. Ein nettes Zusatzfeature ist die Aufzeichnung der Schlafstatistik, so kann man seine Schlafqualität auch über einen längeren Zeitraum beobachten und vielleicht herausfinden, warum man montagmorgens immer so müde ist.

Hartnäckiger Wecker für Tiefschläfer

Viele kennen diese Situation: Der Wecker klingelt – schlaftrunken fragt man sich, wen der mit seinem Geklingel wohl meinen könnte – so was Unhöfliches! Daraufhin bringt man den Störenfried zum Schweigen und schläft weiter. Im schlimmsten Fall wird man dann Stunden später von der Mittagssonne wachgeküsst – und kollabiert fast, beim Blick auf die Uhr.

Wecker-Apps wie „Math Alarm Clock“ für Android oder „Mathe Alarm Clock“ für iOS arbeiten mit einem einfachen Trick, um dies zu verhindern: Der Weckton lässt sich erst dann abschalten, wenn man eine Rechenaufgabe gelöst hat. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich bei beiden Apps einstellen – zu einfach sollte man es sich aber nicht machen, sonst nickt man als Intelligenzbolzen schnell wieder ein.

Aufstehen oder zahlen – endlich hat verschlafen einen Sinn!

Was ist schlimmer als Verschlafen? Verschlafen und dafür auch noch zahlen! Die Entwickler der Wecker-App „#dreamon“ haben nach der Fertigstellung vermutlich verschlagen gekichert und sich überlegt, ob sie das Ding nicht lieber gleich „#daemon“ nennen sollen. Denn das Funktionsprinzip ist an Bösartigkeit kaum zu überbieten: Jedes Mal wenn der User nach dem Klingeln die Schlummertaste drückt, werden ihm zehn Cent vom Konto abgebucht.

Das so gesammelte „Strafgeld“ landet allerdings nicht in den Taschen der App-Entwickler, sondern geht direkt an die UNO-Flüchtlingshilfe. Eine tolle Idee, die die Sache mit der Bösartigkeit dann auch gleich wieder relativiert. Man wird morgens zwar trotzdem auf die Erfinder von #dreamon fluchen, allerdings mit der Gewissheit, schon etwas Gutes getan zu haben, bevor man überhaupt die Augen richtig aufgemacht hat. Wahlweise kann man natürlich auch einfach direkt aufstehen – aber wo bliebe da bitteschön die Nächstenliebe?

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(dro)

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