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Was geht App? Mit Buycott, FairFashion und ToxFox wissen Verbraucher, was drin ist

23.07.2014 - 12:00

Verbraucherschutz und -information wurde noch nie so groß geschrieben wie heutzutage. Bei vielen Verbrauchern ist das Bewusstsein für nachhaltig, fair, ökologisch oder regional produzierte Waren immens gestiegen. Doch ein enormer Wirrwarr aus endlosen Produktionsketten und internationalen Verflechtungen sorgt dafür, dass kaum jemand weiß, welcher Großkonzern hinter welcher Ware steht. Das Internet hilft zwar auch an dieser Stelle weiter – doch wer kann schon beim Wocheneinkauf alles googeln, was in seinem Einkaufskorb landet? Mit Apps wie Buycott, FairFashion oder ToxFox geht das jedoch kinderleicht.

Mit diesen und ähnlichen Apps wird bewusstes Einkaufen für Verbraucher zum Kinderspiel. Denn die meisten haben eines gemeinsam: User müssen einfach den Barcode eines Produkts scannen und schon offenbart das Smartphone, welcher Hersteller dahinter oder welche Inhaltsstoffe drin stecken. Wer dann Bedenken hegt und das Produkt nicht kaufen möchte, kann es also einfach zurück ins Regal stellen.

Buycott – App hilft bei Entscheidung für oder gegen bestimmte Produkte

Die Buycott-App gibt’s sowohl für Android- als auch für iOS-User und steht kostenlos zum Download in den entsprechenden App-Stores zur Verfügung. Einmal installiert, müssen User sich mit User-Name und E-Mail-Adresse registrieren und schon kann es losgehen. Zunächst kann der User sich dann verschiedenen Kampagnen anschließen. Zur Auswahl stehen Kampagnen, die den unterschiedlichsten Zwecken dienen – beispielsweise dem Verbraucherschutz, Menschenrechten oder Umweltschutz.

Wer sich einer oder mehreren Kampagnen angeschlossen hat und Waren im Supermarkt scannt, wird dann zum einen informiert, ob dieses Produkt einer der ausgewählten Kampagnen widerspricht. Zum anderen zeigt die App aber auch an, welches alternative Produkt nicht im Konflikt mit einer Kampagne steht. So kann sich der User also bewusst für oder gegen bestimmte Waren entscheiden.

Coole Klamotten, faire Löhne - FairFashion klärt über Kleidungshersteller auf

Hinter der Erklärung von Bern, kurz EvB, steht eine schweizerische, nichtstaatliche, entwicklungspolitische Organisation, die sich für eine gerechte Globalisierung einsetzt. Und EvB wiederum hat die Clean-Clothes-Kampagne und die App FairFashion entwickelt, um Verbraucher über die Herkunft ihrer Kleidung aufzuklären.

Für die App wurden über 140 Modellabels hinsichtlich ihrer Bemühungen für existenzsicherende Löhne in ihren Produktionsketten untersucht und die Ergebnisse zusammengefasst. User der App können diese und viele Zusatzinformationen wie Produktionsländer oder den Umsatz des Unternehmens bequem abrufen und sich vorm Kleidungskauf informieren.

ToxFox: Applein, Applein in der Hand – wer hat das sauberste Makeup im ganzen Land?

Ob Grundierung und Lippenstift, Tages- und Nachtcreme, Duschgel und Bodylotion oder Rasierschaum und Zahnpasta – vor allem Frauen benutzen täglich zahlreiche Kosmetikprodukte und wissen vermutlich selten, was sie ihrem Körper damit zumuten. Denn ein Drittel all dieser Produkte auf dem deutschen Markt enthält laut der BUND-Webseite hormonell wirksame Chemikalien. Keine angenehme Vorstellung, dass der Körper tagtäglich damit belastet wird.

Abhilfe schafft die von dem Naturschutzbund entwickelte App Tox Fox. Auf dem Smartphone installiert, können Verbraucher beim Einkauf den Barcode ihres gewählten Pflegeprodukts scannen und wissen sofort, was Sache ist.

(awa)

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