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Teure Überraschungen beim Smartphone-Surfen vermeiden

07.05.2010 - 22:42

Berichte über Handy-Rechnungen von mehreren Hundert oder gar Tausend Euro nebst Bildern von verzweifelten Usern häufen sich.

Den frischgebackenen Smartphone-Besitzern sind die Beträge völlig unerklärlich. Sie sind sich nicht bewusst, über ihre Handys so lange im Internet gesurft zu sein wie auf der Rechnung angegeben.

Smartphone – mehr als ein Handy mit Touchscreen

Hinterfragt man die Rechnung beim Anbieter wird schnell klar, dass das Smartphone in der Tat mit dem Internet verbunden war, allerdings ohne dass dies seinem Besitzer aufgefallen wäre. Ein Smartphone hat wesentlich mehr Funktionen als ein Handy mit Touchscreen, mit dem man ‚nur‘ telefonieren, SMS schreiben und ab und zu ein Foto machen kann.

Ein Smartphone ist eigentlich ein Mini-Netbook für die Hosentasche: Man hat immer und überall Zugriff auf seine E-Mails, kann über Facebook und Co ständig den Kontakt mit seinen Freunden halten oder unterwegs bei Google Information abrufen. Für alle diese Dienste muss das Smartphone Daten mit dem Internet austauschen. Mit der Nutzung steigt das übertragene Volumen und damit im Prinzip auch der Rechnungsbetrag für Datennutzung.

Richtiger Handytarif schützt vor hoher Rechnung

Neben dem Datenaustausch bei bewusster Nutzung des mobilen Internet können auch automatische Updates der Software auf dem Smartphone das Datenvolumen immens anwachsen lassen. Die auf dem Smartphone installierten Anwendungen aktualisieren sich automatisch. Im Extremfall dauert eine solche Übertragung mehrere Stunden. Die Geräte sind vom Hersteller normalerweise für das Mobile Internet vorkonfiguriert und so ahnt der stolze Neubesitzer nichts von den verborgenen Aktivitäten seiner neuen Errungenschaft. Auch Navigationsprogramme laden umfangreiche Kartendaten über das Mobilfunknetz.

Im Datenaustausch über das mobile Internet liegt nicht zwangsläufig eine Gefahr. Schließlich hat man sich ja für ein Smartphone entschieden, um mobile Dienste zu nutzen. Riskant wird es erst, wenn der Handytarif für das Smartphone nicht zur Nutzung passt.

Oft werden Smartphone und Handytarif im Paket gekauft. Kunden lassen sich dabei von einem geringen Hardwarepreis blenden und achten weniger auf die Preise für Telefonate oder Daten. Selbst wenn man genauer nachforscht klingen Tarife wie 49 ct/MB oder 9 ct/min noch nicht dramatisch.

Dies ändert sich jedoch, wenn man sich den Gesamtpreis für einen Ausflug ins Mobile Internet vor Augen führt:

  • Zwei 10-minütige YouTube-Videos können bei einer Abrechnung von 49 ct/MB schon mal gut und gerne rund 10,- Euro kosten
  • 2 Stunden mobiles Surfen, bei 9 ct/min, summieren sich bereits auf 10,80 Euro
Um böse Überraschungen zu vermeiden ist es wichtig, sein Smartphone so zu konfigurieren, dass es sich nur  mit dem Mobilen Internet verbindet, wenn dies ausdrücklich gewünscht wird.

Absolut entscheidend ist allerdings die Wahl des richtigen Smartphone-Tarifs, so dass die mobile Datenübertragung günstig abgerechnet wird. Schnellen Durchblick erhält man mit einem Tarifvergleichs- Rechner. Der CHECK24-Tarifrechner ermittelt neben den Gesprächskosten auch die Datenpreise und zeigt auch, wo eine Flatrate für Mobiles Internet günstiger ist als die Abrechnung nach Verbrauch.

(hw)

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