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Spiele-Apps für Smartphone und Tablets: Dabei werden Erwachsene schwach

12.08.2014 - 16:00

Zombies, Frösche, Gemüse und bunte Bonbons - alles Kinderkram? Weit gefehlt! Vor allem Erwachsene bekommen bei diesen Wörtern leuchtende Augen. Erinnern sie sie doch an ihre liebste Smartphone- oder Tablet-App. Spiele-Apps haben auch bei allen, die der Schulbank längst entwachsen sind, Hochkonjunktur und in den gängigen App-Stores tummeln sich die gleichen Namen auf den Ranglisten. Zu den bekanntesten Herstellern gehören beispielsweise King, Rovio, Gameloft, EA Mobile oder Glu.

2009 hat eine Reihe bunter Vögel, die gegen eine wilde Horde Schweinchen ins Feld gezogen sind, auf Smartphones und Tablets für Furore gesorgt – Angry Birds war geboren und begeisterte weltweit Millionen von Usern. Über 500 Millionen Mal soll das Spiel über alle Plattformen heruntergeladen worden. Der finnische Spielehersteller Rovio Entertainment hat damit den Grundstein für seinen Erfolg gelegt und nach dem Originalspiel noch zahlreiche weitere Varianten wie Angry Birds Rio oder Angry Birds Star Wars veröffentlicht.

Ähnlich lief es für das britische Unternehmen King mit Candy Crush Saga.  Ursprünglich im Jahr 2012 für Facebook entwickelt, feierte das bunte Bonbon-Spiel bald auch auf Smartphones und Tablets Erfolge. Auch King gelang es, mit neuen Spielen wie Farm Heroes Saga oder Papa Pear Saga die Massen zu begeistern.

Kostenlos ungleich gratis – Vorsicht bei In-App-Käufen

Viele der beliebten Spiele-Apps sind vor allem deshalb eher für Erwachsene als für Kinder geeignet, da sich insbesondere jene, die User kostenlos herunterladen können, auf anderem Weg finanzieren: nämlich durch sogenannte In-App-Käufe. Spieler gelangen dann an einen Punkt im Spiel, der nur durch den Kauf besonderer Gegenstände, Bonusmaterial oder virtueller Währung für das Spiel geknackt werden kann. Diese Gegenstände oder Boni kosten allerdings echtes Geld. Meist ist es dann so: Wer nicht kauft, kommt im Spiel nicht weiter. Bitter wurde es beispielsweise für eine Kanadierin, deren siebenjährige Söhne durch In-App-Käufe knapp 3.000 US-Dollar ausgegeben hatten, wie Huffingtonpost.com berichtet hat.

Daher sollte jeder User, der sich eine im App-Store kostenlose Spiele-App herunterlädt, darauf achten, ob auf In-App-Käufe hingewiesen wird. Dann muss jeder selbst entscheiden, ob er der Versuchung gegebenenfalls standhalten kann oder bereit ist, zu bezahlen. In Hände von Kindern gehören Spiele-Apps mit In-App-Käufen besser nicht.

Günstig oftmals billiger – Coole Games auch ohne In-App-Käufe

Ein anderes Prinzip verfolgen Anbieter von Spiele-Apps, die für den Download ihres Games eine einmalige Gebühr verlangen. Hier dient der Klassiker Plants vs. Zombies von PopCap Games als Paradebeispiel. Im Playstore zahlen Android-User und iOS-Nutzer bei iTunes schlappe 0,89 Euro und können Haus und Hof mit den Erträgen ihres Gartens gegen nahende Zombies verteidigen. Hier sind zwar auch In-App-Käufe möglich, allerdings nicht notwendig für das Weiterkommen im Spiel.

Wer sich vorab über Spiele-Apps ohne In-App-Käufe informieren möchte, der wird nach einer kurzen Internet-Recherche fündig. Viele Webseiten bieten Überblicke über angesagte und günstige Gaming-Apps für Smartphones oder Tablets, die ohne diese doch etwas dubiose Finanzierungsmöglichkeit auskommen.

(awa)

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