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Das Handy ist tot! Es lebe das Smartphone! - 2012 bringt Wende am Mobilfunkmarkt

15.02.2012 - 19:24

Erstaunen dürfte die Prognose des BITKOM, dass 2012 in Deutschland mehr Smartphones als Handys verkauft werden, nur Wenige. Aber dennoch bedeutet diese Erkenntnis das Ende einer immerhin circa 20 Jahre andauernden Ära. Anfang der 90er Jahre wurden Handys salonfähig und verbreiteten sich schneller als so manch andere Technologie. Nur zehn Jahr später, Ende 2002, besaßen 59 Millionen Deutsche ein Mobilfunktelefon. Jetzt, im Jahre 2012, wird der einstige König der Quasselstrippen entthront.

Einer Studie des EITO (European Information Technology Observatory) zufolge werden 2012 insgesamt 28,9 Millionen Mobilfunktelefone verkauft. Davon werden alleine 15,9 Millionen Smartphones sein, die damit einen Marktanteil von 55 Prozent erreichen. Mit ihnen macht die Branche ganze 76 Prozent ihres Umsatzes. Vodafone-Chef Friedrich Joussen prophezeit sogar, dass das mobile Internet dem Telefonieren von unterwegs den Rang ablaufen und als wichtigste Mobilfunkanwendung ersetzen wird.

Der Umsatz mit mobiler Datenübertragung wächst in Deutschland stetig: von 6,5 Milliarden Euro in 2010 über 7,4 Milliarden Euro in 2011 auf prognostizierte 8,2 Milliarden Euro in 2012. Dagegen sinken die Umsatzzahlen der mobilen Sprachdienste. Waren es 2010 noch 16,3 Milliarden Euro, sank der Umsatz 2011 auf 15,2 und 2012 auf 14,7 Milliarden Euro.

Tablet PCs – die Brandbeschleuniger der Datenexplosion

Neben den Smartphones greifen auch ihre großen Brüder, die Tablets, immer weiter um sich. Laut Absatzvorhersagen sollen 2012 bis zu 29 Prozent mehr als 2011 der mobilen Surfbretter verkauft werden. Dann würden in Deutschland 2,9 Millionen Stück verkauft und damit 1,3 Milliarden Euro umgesetzt.

Angesichts dieser enormen Zahl an erwarteten verkauften mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets ist es nicht verwunderlich, dass auch die in den Mobilfunknetzen übertragenen Datenmengen ins Unermessliche steigen. Vergangenes Jahr wurden erstmals mehr 100 Millionen Gigabyte übertragen, Tendenz natürlich steigend. Für 2012 werden mit 170 Millionen Gigabyte und einem Plus von 57 Prozent gerechnet.

Je höher die Ab- und Umsatzzahlen mit Smartphones, Tablet-PCs und dem mobilen Datenverkehr, desto größer ist natürlich auch der Hunger der Kunden nach mehr. Um diesen Datenhunger auch in Zukunft stillen zu können, müssen die deutschen Mobilfunker kräftig investieren. Bis zu zehn Milliarden Euro sollen bis 2015 in den Ausbau des neuen Mobilfunkstandards LTE fließen. Damit und mit Hilfe der entsprechenden Geräte können Kunden dann in Zukunft noch schneller mobil im Internet surfen als bisher.

Mehr Daten plus schnellere Übertragung gleich höhere Kosten

LTE klingt für viele noch nach Zukunftsmusik. Für einige ist sie in Deutschland aber längst Realität - nämlich als Ersatz für einen DSL Anschluss. In den kommenden Wochen ist es aber endlich soweit, dass LTE in Deutschland auch zum Surfen im Internet via Smartphone verwendet werden kann. Wenn nämlich das erste LTE Smartphone von HTC auf den Markt kommt und damit auch der passende Tarif von Vodafone, das das Gerät exklusiv verkaufen wird.

Neben dem herkömmlichen Datentarif sowie dem Kaufpreis für das LTE Smartphone müssen Kunden für die Schaltung des Turbos LTE vermutlich dann nochmals zehn Euro pro Monat extra berappen. Bis es soweit ist, können Kunden aber immer noch gut und wesentlich günstiger mit einem herkömmlichen Smartphone und einem passenden Datentarif unterwegs im Internet surfen. Im Vergleich für Mobilfunktarife von CHECK24 finden Kunden zahlreiche günstige Tarife für Handys, Smartphones und Tablet-PCs.

(awa)

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