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Science-Fiction-Gadgets, die es heute wirklich gibt

26.11.2014 - 12:00

Kaum zu glauben aber wahr: Am 21. Oktober 2015 kann man das „Hoverboard“ aus „Zurück in die Zukunft 2“ tatsächlich offiziell kaufen. Die Entwicklerfirma hat sich ins Zeug gelegt, um das schwebende Skateboard genau an dem Tag Realität werden zu lassen, an dem auch Marty McFly in der kultigen Science-Fiction-Filmkomödie seine berühmte Verfolgungsszene im weit entfernten Jahr 2015 hatte.

Klingt wie ein Werbegag - ist aber alles andere als ungewöhnlich, denn zahlreiche Hollywood-Spielereien haben über die Jahrzehnte tatsächlich den Weg in unseren Alltag gefunden.

Smartphones, Tablets & Skype? - Alter Hut für Kirk

Nur hochbeamen geht noch nicht - ansonsten leben wir ziemlich futuristisch.
Würde man Captain Kirk ins Jahr 2014 verfrachten und ihm unsere schicken Smartphones und Webtechnologien vorführen, würde er vermutlich müde lächeln – und sich dann wegbeamen. Denn bereits im Jahr 1966 führte Kirk auf der Brücke der Enterprise „Videotelefonate" mit Klingonen und telefonierte mit dem „Communicator“ – quasi einem Vorläufer des Klapp-Handys - von der Oberfläche fremder Planeten mit der Crew der Enterprise. Die Roaming-Gebühren müssen astronomisch hoch gewesen sein.

Seinen Nachfolger Jean-Luc Picard sah man dann im Jahr 1987 in „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“ schon vermehrt mit dem Tablet-PC hantieren. Auf den Weltraum-iPads wurden Sprachmemos aufgenommen und allerlei wichtige interstellare Informationen gegooglet.

Bekannt wurde Captain Picard außerdem als der „Mann ohne Teebeutel“, denn die brauchte er nicht. Schließlich war die USS Enterprise bereits mit dem „Replikator“ ausgerüstet, der dem Captain seinen Earl-Grey-Tee jedes Mal frisch ausdruckte – ein einfaches Sprachkommando genügte. Bei uns stehen jetzt erst die ersten 3D-Drucker für Nahrungsmittel in den Startlöchern, die können zwar keinen schwarzen Tee drucken, dafür aber Pizza und Pasta.

Augmented Reality – Arnie packt die Google Glasses aus

Auch von den Vorteilen der „Augmented Reality“ mittels Datenbrille konnten sich Filmfans bereits vor Jahrzehnten überzeugen. Arnold Schwarzenegger bekam bereits im Jahr 1984 als „Terminator“ allerlei nützliche Zusatzinformationen in sein Sichtfeld eingeblendet. Ok, der Terminator hat die Technologie nicht genutzt um seine E-Mails zu checken und die Datenbrille hatte man ihm auch direkt in den Roboterkopf eingebaut – aber das Prinzip war dasselbe.

Das Konzept der „erweiterten Realität“ tauchte über die Jahre noch in vielen weiteren Filmklassikern wie Predator oder Robocop auf und findet mittlerweile auch in unseren Alltag Einzug. In New York und Dubai testen seit einigen Monaten Polizisten die Google Glasses im täglichen Einsatz.

Zurück in die Zukunft - in der Gegenwart

So wird es aussehen - das "Hoverboard" der Firma Hendo Hover. (Bild: © Hendo Hover 2014)

Einige Technologien, die sich wohl unsterblich ins Hirn von Kinobesuchern eingebrannt haben, sind das Hoverboard, die selbstschnürenden Schuhe oder die selbsttrocknende Jacke, die Michael J. Fox alias Marty McFly im zweiten Teil der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie trug. Auch für diese netten Gadgets ist bald kein Zeitsprung mehr nötig. Das Hoverboard haben wir oben bereits angepriesen – für nicht mal  10.000 US-Dollar gehört es Ihnen.

Nike hat sich bereits vor vier Jahren das sogenannte “Automatic Lacing System” für selbstschnürende Schuhe patentieren lassen und man munkelt, dass die Schuhe marketinggerecht ebenfalls am magischen Datum 21.10.2015 präsentiert werden sollen. Um das McFly-Outfit zu komplettieren, fehlt dann nur noch die praktische Funktionsjacke. Hier hat sich noch kein Hersteller offiziell zu Wort gemeldet. Technologien um Jacken elektrisch zu wärmen gibt es jedoch schon - lange dürfte es also nicht mehr dauern, bis Sie unbesorgt in voller Montur in den Gartenteich springen können.

Auch Körperscanner, selbstfahrende Autos, Smartwatches, Haushaltsroboter und weitere Technologien hatten ihren Auftritt bereits auf der Leinwand, bevor irgendjemand ernsthaft darüber nachgedacht hat, sie tatsächlich zu bauen. Scheinbar ist die Phantasiewelt von Hollywood der Realität immer einen Schritt voraus. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sich Industrie und Forschung selbst aus Filmen inspirieren lassen.

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(dro)

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