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Samsung Galaxy S6 enthüllt - das kann das neue Smartphone-Flaggschiff

02.03.2015 - 14:07

Endlich ist es da – im Rahmen des Mobile World Congress 2015 in Barcelona hat Elektronikriese Samsung endlich sein mit Spannung erwartetes Smartphone-Flaggschiff Galaxy S6 vorgestellt. Das Luxus-Smartphone ist randvoll mit allem, was sich Smartphone-Fans heutzutage wünschen. Doch es gibt durchaus auch Grund zum Nörgeln.

Die Gerüchteküche im Netz brodelte gewaltig in den Tagen und Wochen vor dem offiziellen Release des Galaxy S6 – Samsung reagierte darauf gelassen und mit einem Augenzwinkern und veröffentlichte seinerseits eine Reihe völlig überzogen futuristischer Bilder vom „möglicherweise neuen Galaxy S6“. Aus Marketing Sicht war das Vorspiel also schon einmal ein voller Erfolg für die Südkoreaner. Nun ist der Vorhang gelüftet und das Galaxy S6 muss zeigen, ob es tatsächlich ein würdiger Herausforderer für Apples iPhone 6 ist.

Optik & Verarbeitung

Das neue Samsung Galaxy S6 - neben Schwarz, soll das Gerät auch in den Farben Grün, Gold und Weiß erhältlich sein. (© Samsung)
Beim Gehäuse-Material geht Samsung mit dem Galaxy S6 erstmals einen neuen Weg: Statt komplett auf hochwertigen Kunststoff zu setzen, wie noch beim Vorgänger-Modell Galaxy S5, kommt die sechste Galaxy-Auflage mit einem schicken Metallrahmen und einer Rückseite komplett aus kratzfestem Gorilla Glas 4 daher. Das wirkt äußerst schick und hochwertig und sorgt dafür, dass das Gehäuse nur schlanke 6,8 Millimeter dünn ist. Nachteil: der Akku lässt sich nicht mehr wechseln – zumindest nicht ohne Werkzeug. Ist der Akku also irgendwann defekt, bleibt dem Nutzer nichts anderes übrig, als das Gerät zum Spezialisten zu bringen.

Akku

Dafür kann der 2550 mAh große Akku im Inneren des neuen Galaxy allerdings per Induktion kabellos geladen werden. Dafür legt man das Gerät einfach auf die separat erhältliche Ladeplatte und schon beginnt der Ladevorgang. Wer lieber per Kabel lädt, kann sich außerdem über eine Schnellladefunktion freuen, die das Smartphone innerhalb von zehn Minuten mit Energie für vier bis fünf Stunden Nutzung versorgen soll. Ein neues Energiemanagement sorgt zudem dafür, dass die Akkuladung effizienter genutzt wird.

Leistung

Und das wird auch nötig sein, denn Samsung jüngster Smartphone-Spross hat eine kräftige und daher auch sehr energiehungrige Hardware unter der Haube: ein hauseigener 64-Bit-fähiger Octa-Core-Prozessor und  3 GB RAM DDR4 Arbeitsspeicher werden das S6 in den Benchmark-Vergleichen mit Sicherheit für lange Zeit unter die Top-Geräte befördern. Als Betriebsystem ist ab Werk Android Lollipop in Version 5.0.2. installiert. Wie schon bei den Vorgängern, hat Samsung außerdem wieder seine Bedienoberfläche "TouchWiz" vorinstalliert.

Speicher

Ähnlich wie beim festverbauten Akku folgt Samsung leider auch beim Speicher dem aktuellen Trend unter den Hardwareherstellern und rüstet das S6 mit einem nicht-erweiterbaren Gerätespeicher aus. Das dürfte vielen Smartphone-Fans nicht gefallen. Zwar wird das Gerät in den drei Speichervarianten 32, 64 oder 128 GB erhältlich sein. Speicherkarten müssen aber draußen bleiben.

Display

Innovatives Design: beim Edge geht das Display um die Ecke. (© Samsung)

Um ähnliche „Ohs!“ und „Ahs!“ zu erzeugen, wie Apple das mit dem Retina HD Display des iPhone 6 geschafft hat, haben die Samsung-Ingenieure dem Galaxy S6 ein 5,1 Zoll große Super-AMOLED-Display verpasst, das sich wirklich sehen lassen kann. Es verfügt über eine 2K-Quad-HD-Auflösung mit 1440 x 2560 Pixeln und erreicht dadurch eine fantastische Bildschärfe mit 577 ppi.

Zeitgleich hat Samsung am Sonntag noch das „Galaxy S6 Edge“ präsentiert. Das Gerät ist nahezu baugleich, verfügt aber um ein, an den Kanten gebogenes, Spezial-Display, wie es bereits vom Samsung Galaxy Note Edge bekannt ist. Beim Galaxy S6 Edge hat man allerdings auf beiden Seiten ein solches gebogenes Außendisplay und kann darauf zum Beispiel Widgets oder Icons ablegen.

 

 

Kamera

Die passenden Bilder für das schöne Display wird ab sofort die neue Kamera des S6 liefern, denn die löst mit satten 16 Megapixeln auf. Die Frontkamera knipst mit 5 Megapixeln und verfügt über eine besonders lichtintensive Spezial-Blende - Galaxy S6-Besitzer sollten also auf allen Selfies gut zu erkennen sein. Ein optischer Bildstabilisator und die Möglichkeit den Fokus manuell scharf zu stellen, hieven die Kamera des S6 fast schon auf Kompaktkamera-Niveau.

Fazit

Das Galaxy S6 ist ein echter Smartphone-Kraftprotz, der zudem auch in Design & Verarbeitung voll überzeugt. Samsungs Referenz-Smartphone kann es in allen Belangen locker mit dem großen Konkurrenten aus dem Hause Apple aufnehmen. Leider übernimmt es aber auch einige Nachteile des iPhone 6: Das Gehäuse-Design ist schick, der Akku lässt sich aber nicht mehr austauschen, das begrenzt die Lebenszeit des Geräts stark und sorgt irgendwann automatisch für hohe Reparaturkosten. Der Speicher lässt sich nicht mehr erweitern und das Gerät ist im Gegensatz zum Vorgänger auch nicht mehr wasser- und staubdicht. Samsung verzichtet damit bewusst auf viele Alleinstellungsmerkmale, die vorherige Galaxy-Versionen gegenüber der direkten Konkurrenz abgegrenzt haben. Ob die Samsung-Fans das verzeihen werden, wird sich zeigen.

 

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(dro)

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