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Rufnummer mitnehmen beim Handytarif-Wechsel

24.03.2010 - 22:18

Mit dem Wechsel in einen günstigen Handytarif kann man bares Geld sparen. Die Minutenpreise sind besonders bei Prepaid-Tarifen und Discounttarifen wesentlich günstiger als bei klassischen Verträgen.

Dennoch schrecken viele Kunden vor einem Wechsel zurück, weil sie ihre Rufnummer mitnehmen wollen. Seit Ende 2002 sind die Anbieter jedoch dazu verpflichtet, den Kunden die Möglichkeit einzuräumen, die bisherige Rufnummer zu einem neuen Anbieter mitnehmen zu können. Die in diesem Zusammenhang häufig anzutreffende Abkürzung MNP bezeichnet das Verfahren der Rufnummernportierung und steht für Mobile Number Portability.

Ablauf der Rufnummernmitnahme

Unabhängig vom Typ des bisher genutzten Handyvertrags ist es eine wichtige Voraussetzung, dass alter und neuer Vertrag auf den gleichen Namen ausgestellt sind. Sollte dies nicht der Fall sein, weil die alte Prepaid-Karte bspw. ein Geschenk war, ist es am einfachsten, die Daten der Karte auf den wirklichen Inhaber umschreiben zu lassen, bevor die Portierung in Auftrag gegeben wird.

Außerdem gilt grundsätzlich – egal ob der bisherige Tarif Prepaid oder Laufzeit war – die Rufnummernmitnahme kann frühestens 3 Monate vor Ablauf bzw. max. einen Monat nach Vertragsende beantragt werden. Eine Portierung außerhalb dieses Zeitfensters ist nicht möglich.

Für eine reibungslose Rufnummernportierung sind nur wenige einfache Schritte notwendig:

Wechsel vom Prepaid-Angebot zu einem anderen Anbieter

Auch wenn Prepaid-Tarife für Handys keine bzw. keine allzu lange Kündigungsfrist haben, muss beim Anbieter zunächst schriftlich gekündigt werden. Zusammen mit der Kündigung schickt man eine sog. Verzichtserklärung an den bisherigen Anbieter. Diese beinhaltet den Antrag zur Freigabe der Rufnummer. Für diese Verzichtserklärungen gibt es kein Standardschreiben, das für alle Anbieter gültig ist. Die Anbieter stellen die Formulare über ihre Kundenbetreuung oder die Website zur Verfügung.

Tipp: Manchmal müssen Sie für die Rufnummernmitnahme mit der Verzichtserklärung auch auf die Auszahlung möglichen Restguthabens verzichten. Dies ist ärgerlich, kann aber dadurch verhindert werden, dass Sie Ihr Guthaben zuerst verbrauchen, bevor Sie Ihren Vertrag kündigen.

Die evtl. anfallende Bearbeitungsgebühr für die Rufnummernfreigabe muss entweder über das Guthabenkonto – stellen Sie also sicher, dass genügend Guthaben auf Ihrem Prepaid-Konto ist – oder per Überweisung beglichen werden.

Wechsel vom Laufzeitvertrag zu einem anderen Anbieter

Auch hier muss man den laufenden Vertrag schriftlich und fristgerecht beim bisherigen Anbieter kündigen (meist 3 Monate Kündigungsfrist zum Ende der Vertragslaufzeit). Zugleich beantragt man die Freigabe der bisherigen Rufnummer. Sobald die Kündigungsbestätigung und der Termin für die Freigabe der Handy-Rufnummer vorliegen, teilt man diese dem neuen Anbieter des künftigen Handytarifs mit. Dieser regelt dann alles Weitere. Die Bearbeitungsgebühr für die Freigabe der Rufnummer wird i.d.R. mit der Abschlussrechnung von Ihrem Konto eingezogen.

Gebühren

Für die Mitnahme der eigenen Handynummer in den künftigen Handytarif fallen üblicherweise keine Kosten an, da die Mitnahme der Handyrufnummer ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung für einen neuen Tarif ist.

Für die Abgabe Ihrer Rufnummer berechnet der bisherige Anbieter dagegen meist eine Bearbeitungsgebühr. Gemäß einer Festlegung der Bundesnetzagentur darf diese höchstens 30,72 Euro betragen. Insbesondere bei vielen Prepaid-Tarifen wird die Gebühr wieder in Form eines Startguthabens erstattet.

Günstigen Tarif einfach online finden und sofort sparen

Einen günstigen Handytarif findet man am einfachsten online über einen Vergleichsrechner. Anhand der persönlichen Nutzung werden binnen weniger  Augenblicke die besten Handytarife ermittelt und zur Auswahl angezeigt.  Für Kunden, die ihre Rufnummer mitnehmen oder beim Tarifwechsel nicht verlieren wollen, bietet der CHECK24-Mobilfunktarifvergleich die Möglichkeit, gezielt günstige Handytarife zu finden, bei denen die Mitnahme der Rufnummer möglich ist.

(ag)

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