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Wie gut ist die Apple Watch tatsächlich?

17.04.2015 - 14:26

Aufregung, Kontroversen und Blitzlichtgewitter, das alles hat der Technikriese Apple mit der Präsentation seiner Apple Watch ausgelöst. Nicht nur die Preise für die verschiedenen Ausführungen der Smartwatch sorgten für Kopfschütteln, auch Themen wie Akkulaufzeit, Design und die Idee an sich wurden von Experten, Verbrauchern und Journalisten heiß diskutiert. In der letzten Woche konnte das gute Stück nun endlich vorbestellt werden, doch lohnt sich der Kauf? Wir haben uns angeschaut, was die versammelte internationale Fachpresse von der Apple Watch hält.

Am 24. April sollte die Apple Watch ursprünglich in deutschen Apple Stores zu haben sein – am Freitag wurde jedoch ein internes Apple-Memo bekannt, in dem der Verkaufsstart auf Juni verschoben wird. Wer jetzt allerdings glaubt, er könnte im Juni einfach in den Apple-Laden marschieren, den Verkäufern mit den blauen Hemden ein Bündel Scheine in die Hand drücken und sich die Uhr umschnallen, sieht sich getäuscht. Denn das Erstkontingent der smarten Uhren, geht zunächst nur an Kunden, die das Gerät vorbestellt haben. Am 10. April ab exakt 9:01 Uhr konnte man versuchen, online einen der Apple-Klunker zu reservieren – wenige Stunden später waren bereits alle ausverkauft.
 

Pressespiegel


Spiegel Online:
“Design, Material und Verarbeitung der Apple Watch sind makellos. Die neue Smartwatch sieht nicht nur gut aus, sie ist auch sehr angenehm zu tragen. […]Ihr volles Potenzial wird die Apple Watch aber erst ausspielen, wenn es mehr als die paar Drittanbieter-Apps gibt, die zum Test bereitstanden.”

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/apple-watch-im-test-nenn-sie-bloss-nicht-uhr-a-1027410.html


Computerbild:
„Die Uhr ist eine tolle Ergänzung zum iPhone, aber auch eine extrem teure. E-Mails, SMS, Termine, Navi, Twitter, BILD – die Watch macht die Nutzung komfortabel und das Smartphone kann bei vielen Alltagsaufgaben getrost in der Tasche bleiben. […] Aber: Die neue Bequemlichkeit hat einen hohen Preis, das getestete Modell kostet mehr als das derzeit teuerste iPhone!“

Quelle: http://www.computerbild.de/artikel/cb-Tests-Handy-Apple-Watch-iWatch-Test-7709006.html


Cnet.com:
„Die Apple Watch ist die ehrgeizigste und durchdachteste Smartwatch die es aktuell gibt, aber aufgrund von Defiziten in der ersten Generation, macht sie eher den Eindruck ein modisches Spielzeug, als ein notwendiges Hilfsmittel zu sein."

Quelle: http://www.cnet.com/products/apple-watch/


Focus Online:
„Eine Revolution ist die Apple Watch nicht, doch ist es dem Unternehmen einmal mehr gelungen, ihr Produkt mit einigen wenigen Funktionen auszustatten, die eben den Unterschied machen können. […]Auch was das mobile Bezahlen angeht, ist Apple der Konkurrenz voraus.“

Quelle: http://www.focus.de/digital/multimedia/apple-watch-nfc-bezahlung-als-alleinstellungsmerkmal_id_4124124.html
 

Kosten & Kompatibilität

Die Uhr ist wahlweise mit Aluminiumgehäuse, in einer Edelstahlausführung oder – kein Witz – mit einem Gehäuse aus Goldlegierung verfügbar. Dann kann sich der Käufer jeweils noch zwischen den zwei Gehäusegrößen 38 mm und 42 mm entscheiden. In der einfachsten Variante – Alugehäuse und 38 mm Gehäuse – kostet die Smartwatch 399 Euro, die Edelstahlvariante beginnt preislich bei 649 Euro und wer echtes Gold am Handgelenk tragen will, muss mindestens 11.000 Euro investieren.

Doch Vorsicht: damit die Apple Watch nicht zur schnöden Armbanduhr verkommt, muss sie mit dem iPhone kommunizieren können und das geht nur, wenn es sich dabei mindestens um ein iPhone 5 mit iOS 8.2 handeln. Mit iPads funktioniert die Uhr nicht.
 

Android-Smartwatch oder Apple Watch?

Apple oder Android? Das ist nicht zuletzt auch eine Glaubensfrage. Doch angesichts der saftigen Preise für Apples Computeruhr, wird sich auch der ein oder andere eingefleischte Apple-Fan mal verstohlen in der Android-Abteilung umsehen. Und das durchaus zu Recht: Denn glaubt man den ersten Expertentests, dann kann die Apple Watch nichts, was nicht zum Beispiel auch die populären Android-Smartwatches Moto 360, Samsung Gear S oder G Watch von LG können. Die sind zwar nicht in Goldlegierung erhältlich und man wird auch nicht zur persönlichen Audienz in den Apple Store geladen, dafür kosten sie aber auch nur einen Bruchteil des Preises. Die LG G Watch beispielsweise ist bei einigen Online-Händlern bereits ab 100 Euro zu haben – dafür gäbe es bei Apple vermutlich noch nicht mal ein Armband.

Die Optik einer Smartwatch ist selbstverständlich Geschmackssache, aber Apple hat auch in Sachen Gehäusetiefe und Tragekomfort, laut Fachpresse, das Rad keinesfalls neu erfunden. In Sachen Prestige liegt die Apple Watch natürlich im Gegensatz zu einer Moto 360 klar vorne, nicht zuletzt auch durch die aktuell beschränkte Auslieferungsmenge der Apple Watch – wer eine hat, zieht Blicke auf sich. Wer allerdings auf ein Statussymbol am Handgelenk verzichten kann, kann einiges sparen.

Außerdem muss der iPhone-User wohl nicht zwangsläufig auch auf ein Android-Smartphone umsteigen, um eine Android-Smartwatch nutzen zu können: Gerüchten zufolge, wird Google auf der Entwicklerkonferenz I/O Ende Mai eine neue Version seines Android-Wear-Systems präsentieren, damit soll es iOS-Nutzern dann möglich sein, ihr Gerät mit einer Android-Smartwatch zu koppeln.

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(dro)

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