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Powerbanks: Zusatz-Akkus fürs Smartphone

13.01.2015 - 16:00

Smartphones, Tablets und Wearables können jeden Tag mehr, doch wenn der Akku plötzlich leer ist, nützt das leider nichts. Damit dieses Horrorszenario möglichst selten - oder am besten nie - eintritt, gibt es für Technikfans mittlerweile Zusatz-Akkus in allen Farben, Formen und Größen. Drei innovative - und teilweise etwas verrückte - Akkulösungen haben wir uns mal ein wenig genauer angeschaut.

Externe Zusatz-Akkus sogenannte „Powerbanks“ sind zumeist klein, tragbar und speichern Energie „auf Vorrat“ ab. Unterwegs hat man so immer eine Energiereserve dabei und kann bei Bedarf sein Smartphone und oder Tablet über den USB-Ausgang des Zusatz-Akkus aufladen. In Zeiten, in denen elektronische Gadgets immer mehr mit unserem Alltag verschmelzen, sind diese kleinen Helfer wichtiger denn je, denn ein leerer Akku ist heutzutage fast so schlimm wie ein platter Reifen.

Der „immer-dabei“-Akku

Oft trifft einen der plötzliche Akku-Tod völlig unvorbereitet – grausamerweise genau dann, wenn man sich gerade in einer fremden Stadt verirrt hat oder man das Spiel seines Lieblingsvereins im Liveticker verfolgt. Dann wäre es natürlich praktisch, wenn man seinen Zusatz-Akku immer dabei hat – dachten sich auch die Ingenieure von Motorola –  und präsentieren mit dem „Power Pack Micro“ einen Akku für den Schlüsselanhänger.

Die kleine Box ist nicht wesentlich größer als ein Zippo-Feuerzeug und speichert 1.500 mAh zusätzliche Energie. Das dürfte wohl reichen um das hilflose Smartphone zumindest einmal fast komplett aufzuladen. Und weil man den Akku ja sowieso schon am Schlüsselbund spazieren trägt, spendiert Motorola ihm auch gleich noch das “Keylink-Feature“. Praktisch - denn so fungiert der Akku in Kombination mit dem Smartphone auch gleich noch als Schlüsselfinder. Für rund 50 Euro wird der Power Pack Micro in den nächsten Tagen in Deutschland zu haben sein.

Keine Steckdose? Kein Problem!

Kleines Kraftwerk für unterwegs: Der gasbetriebene Akku von eZelleron (Bild: obs/eZelleron GmbH).
Ein Herz für Abenteurer und Outdoor-Fans beweist das Startup eZelleron aus Dresden, denn das präsentiert aktuell auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter das „kraftwerk“ – einen kleinen robusten Zusatz-Akku, der sich auch fernab jeder Steckdose laden lässt, nämlich mit normalem Feuerzeuggas. Einfach Gaspatrone einlegen und schon kann es losgehen. Das Hosentaschenkraftwerk braucht nämlich laut eZelleron gerade mal drei Sekunden, um das Gas in Energie umzuwandeln – dann lässt sich damit angeblich ein Smartphone wie das iPhone 6 ganze elf Mal vollständig aufladen.

Genau das Richtige also für alle Polarforscher, Extrem-Camper und Wüsten-Touristen. Solange man sich mit genug Gaspatronen eindeckt, ist die Stromversorgung des Smartphones gesichert. Das Spendenziel von 500.000 US-Dollar ist auf Kickstarter bereits erreicht, die Serienproduktion dürfte also nicht mehr lange auf sich warten lassen. Rund 149 Euro soll die mobile USB-Ladestation dann ungefähr kosten.

Power aus der Schuhsohle

Klimabewusste Naturburschen und -mädels rümpfen da vielleicht die Nase und greifen lieber zu einer grüneren Alternative. Und was ist umweltschonender, als die Energie für das Smartphone mit der eigenen Muskelkraft herzustellen? SolePower der gleichnamigen US-Firma ermöglicht genau das: Eine speziell gefertigte Schuhsohle wandelt die mechanische Energie, die entsteht, wenn der Mensch läuft, in elektrischen Strom um und speichert diesen in einem externen Akku. Mit jedem Schritt wird der Zusatz-Akku so immer weiter aufgeladen. Eine Laufstrecke von etwa 3,2 Kilometern soll dabei schon für eine ganze Smartphone-Akkuladung reichen, verspricht SolePower.

Auch die energieproduzierende Einlegesohle wurde über Crowdfunding finanziert und hat ihr Finanzierungsziel bereits erreicht. Wann Sie in den Verkauf geht ist allerdings noch nicht klar. Der Einzelpreis soll bei rund 150 US-Dollar liegen.

(dro)

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