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Beme - Authentisch im Netz

27.07.2015 - 16:37

Seit kurzem löst die neue App „Beme“ einen erstaunlichen Hype aus und das obwohl die Anwendung bisher nur für iPhones verfügbar ist und die meisten Kunden nach dem ersten Öffnen frustriert sind.
 

Was ist Beme?

beme App
Wenn es nach Beme geht, soll die Ära der perfekten Selfies schon bald vorbei sein.
Bei Beme handelt es sich um eine App, die den perfekten Selfies auf Instagram, Facebook und Co. den Rücken kehrt. Durch eine gewisse Form des Kontrollverlustes sollen die User wieder authentischer in sozialen Netzwerken auftreten. Die User können Videos von sich machen, die exakt vier Sekunden dauern. Als Auslöser für die Videos dient der Annäherungssensor, der in jedem modernen Smartphone verbaut ist. Das Smartphone muss mit geöffneter App an den Körper gedrückt werden, wodurch Selfies und ein Kontrollblick auf das Display so gut wie unmöglich sind. Die vier sekündigen Clips werden dann sofort übertragen, wodurch es nicht möglich ist, sie zu bearbeiten oder zu speichern. Follower können dann wiederrum in einem Selfie durch Mimik und Gestik darstellen, wie ihnen der kurze Film gefallen hat.
 

100 Tage auf der Warteliste

Viele von euch sind bestimmt neugierig auf die neue App geworden und wollen sie sofort ausprobieren. Schlechte Nachrichten jedoch  für alle Android User:  Beme ist vorerst nur für iOS verfügbar. Und das ist noch nicht alles – nach der Installation der App folgt erst einmal der Schock, wenn auf dem Display ein Counter angezeigt wird, dass man noch 99 Tage, 23 Stunden und 59 Minuten warten müsse, bis man die Beme-App wirklich nutzen kann. Natürlich kann man dieser Wartezeit auch entgehen, indem man einen Einladungscode von einer Person erhält, die bereits zugelassen ist. Hierfür werden auf Ebay bereits Freischaltcodes gehandelt. Bis zu 70 Dollar muss man für die vorzeitige Nutzung bezahlen.
 

YouTube Star als Mastermind

QR Code Beme
iTunes Store
Hinter einer so erfolgreichen App steck natürlich auch ein erfolgreiches Mastermind. Bei Beme handelt es sich um den YouTube-Star Casey Neistat, mit über 900.000 Followern. Auch sein Mitentwickler Matt Hackett ist kein Unbekannter. Bei ihm handelt es sich um den ehemaligen Technikchef von Tumblr.

Im Großen und Ganzen finden wir die Idee hinter Beme – nur über Bilder zu kommunizieren – cool und innovativ. Wir sind gespannt, ob das Konzept der Authentizität aufgeht und werden den Hype auf jeden Fall weiter beobachten. Wenn ihr im Trend sein möchtet, solltet ihr euch die App auf jeden Fall schnell herunterladen, damit ihr sie noch vor Weihnachten nutzen könnt. Wer noch ein iPhone braucht, wird in unserem Smartphone-Vergleich sicherlich fündig.

(dro/mgö)

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