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Mobile Payment per Smartphone - so wird das Handy zum Kartenlesegerät

30.07.2014 - 16:00

Per Kredit- oder EC-Karte zu zahlen, wird immer beliebter. Doch in kleinen Läden oder  auf Flohmärkten läutet das Zücken des sogenannten Plastikgelds häufig das Ende des Verkaufs ein. Denn kaum ein Gelegenheitsverkäufer besitzt ein teures Kartenlesegerät und möchte horrende Gebühren an Kreditinstitute zahlen. Abhilfe schafft hier Mobile Payment - damit wird das Smartphone mit der entsprechenden Aufrüstung im Handumdrehen zum Kreditkartenlesegerät.

Um Mobile Payment nutzen zu können, benötigen Händler lediglich einen kleinen Kartenleser und die passende App. Gängige Anbieter wie Square, iZettle, Payleven und – aktuellen Medienberichten zufolge – in Kürze auch Amazon bieten diese beziehungsweise eine ähnliche Zahlungsmöglichkeit an.

Anstecken, durchziehen, bezahlen – der Klinkenstecker macht‘s möglich

Was Amazon plant, ist beim Mobile-Payment-Anbieter Square bereits Realität. Der Webseite des Anbieters zufolge kann jedermann einen kostenfreien Kartenleser für sein iPhone, iPad oder Android-Smartphone bestellen. User müssen sich dann nur noch registrieren und eine kostenfreie App installieren – darüber hinaus gebe es keinerlei Verpflichtungen oder bindende Verträge. Das Prinzip von Square ist denkbar einfach: „Pay only when you sell“. Nutzer dieses Mobile-Payment-Angebots zahlen also nur, wenn sie etwas verkaufen, was über den Square-Kartenleser mit einer Kreditkarte von Visa, Mastercard, American Express oder Discover bezahlt wird. Dann werden pro Transaktion 2,75 Prozent des Betrags fällig.

In direkte Konkurrenz zu Square könnte bald Amazon mit dem gleichen Prinzip treten. Ab August soll zumindest in den Regalen des US-amerikanischen Bürowarenkonzerns Staples ein ähnliches Kartenlesegerät des Onlinegiganten zu finden sein, wie Square es bereits vertreibt. Allerdings, so berichten sowohl chip.de als auch golem.de, soll das Amazon-Gerät für zehn Euro über die Ladentheken wandern.

Tablets und Smartphone machen Registrierkassen überflüssig

Eine alternative Mobile-Payment-Lösung bieten Payleven oder iZettle an. Für 79 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer) erhalten User von payleven ein Kartenlesegerät, das mittels Mobilfunk mit einem Smartphone oder Tablet verbunden wird. Im Unterschied zu Square, können Handler mit diesem Modell zusätzlich zu Kreditkartenzahlungen mit Visa, American Express oder Mastercard auch Zahlung mit einer Maestro-, EC- oder V-Pay-Karte akzeptieren. Neben den oben genannten Kosten für das Kartenlesegerät zahlen Händler hier ebenfalls per Transaktion einen festgelegten Prozentsatz, der je nach eingesetzter Karte variiert.

Nach diesem Prinzip geht auch iZettle vor. Für ebenfalls 79 Euro  ist das Kartenlesegerät zu bekommen, das kabellos mit einem aktuellen Smartphone oder Tablet verbunden wird. Ab dann gilt ebenfalls: Jede Transaktion kostet abhängig von der eingesetzten Bezahlkarte einen festgelegten Prozentsatz des umgesetzten Betrages. Zudem bietet iZettle, wie auch Payleven oder Square, noch zusätzliche Features wie Verkaufsübersichten, Umsatz-, Ausgaben- oder andere Statistiken und Auswertungen an.

(awa)

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