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Mobile Hotspots: Internet für die Hosentasche

10.11.2014 - 15:56

Das nervigste an Hotels ist heutzutage längst nicht mehr das schlechte Essen oder der laute Nachbar, sondern eine  schwache WLAN-Verbindung. Gerade wenn man geschäftlich unterwegs ist und auf eine stabile Internetverbindung angewiesen ist, bleibt da oft nur, sich mit dem Laptop in die laute Hotellobby zu setzen. Wer jedoch einen mobilen Hotspot dabei hat, braucht den guten WLAN-Empfang nicht mehr zu suchen, er hat ihn immer dabei. Wir sagen Ihnen, wie die kleinen Funkboxen funktionieren und was Sie leisten können.

Wer oft mit dem Laptop unterwegs ist, weiß, dass stabile und flotte WLAN-Verbindungen rar gesät sind. Ein mobiler Surfstick kann hier im Notfall Abhilfe schaffen. Oft hat man aber neben dem Laptop auch noch das Tablet oder zumindest das Smartphone dabei und auch dafür wäre eine WLAN-Verbindung schön. Oder man ist zu zweit unterwegs und möchte mit mehr als einem Laptop ins Netz. Hier kann ein mobiler WLAN-Hotspot extrem praktisch sein.

Internet im Gepäck

Sie sind etwa so groß wie eine Zigarettenschachtel, wiegen nicht viel und sehen recht unscheinbar aus. Meist befindet sich auf der Oberseite der kleinen Plastikkästchen ein Display, das den Akkustand, die Empfangsqualität und den Netzbetreiber verrät. Wie bei einem Handy, wird in den mobilen Hotspot eine herkömmliche SIM-Karte eingelegt und schon kann der Surfspaß beginnen. Vorher muss man sich natürlich noch für einen günstigen Datentarif entscheiden – am besten mit LTE-Option.

Die meisten mobilen Hotspots verfügen über einen integrierten Akku, können aber oft auch über ein Netzteil oder USB-Kabel an das Stromnetz angeschlossen werden. Sie etablieren in ihrem unmittelbaren Umkreis ein WLAN-Netz, in das man sich dann mit dem Laptop, Smartphone oder Tablet einwählen kann. Fast alle modernen Funkboxen unterstützen die Datenfunk-Standards HSPA+ und LTE. Je nachdem ob am Standort UMTS oder sogar LTE verfügbar ist, können Surfgeschwindigkeiten von bis zu 50 kbit/s erreicht werden. Man ist also unter Umständen sogar schneller unterwegs, als im heimischen WLAN-Netz.

Viele Mobilfunkanbieter verkaufen die mobilen Hotspots direkt in Kombination mit einem Datentarif und der entsprechenden SIM-Karte. Man kann sich aber auch auf eigene Faust ein solches Gerät zulegen und den Datentarif separat beziehen. Preislich sind die günstigsten Geräte bereits ab ca. 50 Euro zu haben. Wer sich für den Kauf eines mobilen Hotspots in Kombination mit einem Tarif entscheidet, zahlt für die Hardware oft entweder gar nichts oder nur einen geringen Gerätepreis.

So macht man das Smartphone zum mobilen Hotspot

Eine Alternative zum mobilen WLAN-Hotspot ist das Smartphone. Smartphones besitzen ohnehin ein eingebautes Datenmodem und aktuelle Modelle wie zum Beispiel das Samsung Galaxy S5 oder das Apple iPhone 6 verfügen alle schon ab Werk über die Funktion „WiFi-Tethering“. Genau wie ein mobiler Hotspot baut Ihr Smartphone ein WLAN-Netz auf und andere Geräte können die Datenverbindung einfach mitbenutzen. Da man das Smartphone fast immer dabei hat, ist dies eine ideale Lösung für Notfälle. Denn der Nachteil hierbei ist, dass der Akku des Smartphones relativ schnell leer ist und auch das Inklusivvolumen des Datentarifs stark belastet wird. Wer das Smartphone häufiger auf diese Art nutzen möchte, sollte von vornherein ein entsprechend großes Inklusivvolumen zu seinem Handytarif hinzubuchen und das Netzteil immer einpacken.

(dro)

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