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App zum Rekord - mit Instant Messaging Programmen unbegrenzt Textnachrichten verschicken

13.07.2011 - 12:38

Nächstes Jahr feiert die SMS ihren 20. Geburtstag. Und die SMS-Begeisterung der Deutschen ist seit den 90er Jahren riesengroß. Doch seit das Smartphone-Zeitalter angebrochen ist, trainieren die Tipper dank zahlreicher Apps ihre flinken Finger noch viel mehr. Denn mit WhatsApp, eBuddy, Fring, iMessage und yuliop lassen sich Textnachrichten fast völlig kostenlos und in unbegrenzter Länge verschicken und empfangen.

Kündigt sich eine Trend-Wende in der Handy-Welt an? Zwar prognostizieren Branchenkenner für 2011 einen Gesamt-SMS-Versand von 46 Milliarden alleine in Deutschland. Die heißgeliebte Kurznachricht bekommt aber starke Konkurrenz. Denn den Smartphone-Besitzern stehen bereits die Tore in eine neue Text-Welt offen: in die Welt der so genannten Instant Messaging Apps (kurz: IM-Apps). Installationskosten fallen - je nach Betriebssystem - keine oder nur geringe an. Der Versand an sich ist völlig kostenlos und auch nicht auf 160 Zeichen beschränkt. Neugierig geworden? Hier stellen wir Ihnen einige der Kurznachrichten-Killer vor.

WhatsApp - der Star unter den Instant Messaging Apps

WhatsApp, anfangs nur für iPhone-Besitzer erhältlich, ist der Pionier der günstigen IM-Apps. Mittlerweile ist diese App auch in den Stores von Android, Blackberry und Nokia zu finden. Apple-Anhänger bezahlen für den Download von WhatsApp einmalig 0,79 Cent. Alle anderen freuen sich während des ersten Nutzungsjahres über keinerlei Kosten. Erst ab dem 13. Monat fällt eine Jahresgebühr von ca. 1,40 Euro an. Die Kosten sind also überschaubar. Bei einem SMS-Preis von z.B. 9 ct/Stück, lohnt sich die App bereits also ab 16 SMS pro Jahr. Um mit WhatsApp aus den Vollen zu schöpfen, sollten natürlich möglichst viele Kontakte im Besitz eines Smartphones und dieser App sein. Dann steht dem Turbo-Tippen nichts mehr im Wege - Millionen von Textnachrichten können bedenkenlos durch den Äther gejagt werden, sogar international! Und die Möglichkeiten, die WhatsApp bietet, gehen über den einfachen SMS-Versand weit hinaus: Bilder, Videos und Audiodateien können mit dem Mini-Programm verschickt werden. Entweder an einen einzelnen Empfänger oder - seit neuestem - an eine Gruppe von bis zu zehn Personen.

Von eBuddy über Fring und iMessage zu yuliop - für jeden User die richtige IM-App

Ein interessantes Paket haben die Entwickler der Fring-App geschnürt. Denn wer dieses Programm nutzt, kann damit nicht nur Fring-Nutzer kontaktieren, sondern auch Kontakte aus IM-Programmen wie ICQ, Google Talk, MSN, Yahoo oder AIM. Die Facebook- und Twitter-Chats sind ebenfalls integriert. Freunde vieler Messaging-Dienste brauchen also nicht alle Apps einzeln zu installieren, sondern benötigen nur Fring. Dann versenden sie Textnachrichten an alle Kontakte völlig kostenlos. Diese App ist bisher für die drei Betriebssysteme iOS, Android und ovi verfügbar.

Der Webdienst eBuddy bietet ähnliche Dienste wie Fring an. Wer sich die App von eBuddy auf sein iPhone oder Android-Smartphone lädt, versendet mit dem Angebot xms von eBuddy kostenlos Textnachrichten an seine eBuddy-Kontakte. Ein Special-Feature, das vor allem Facebook-Freunde freut: Wer möchte, kann sein Facebook-Netzwerk mit dem eBuddy-Account synchronisieren und mit noch mehr Bekannten texten.

Auch Apples neues Text-Programm iMessage, natürlich ausschließlich für User von Apple-Produkten erhältlich, ist ein weiterer Schritt weg von SMS. Dieser Dienst stellt dem i-Volk dann wesentlich mehr Möglichkeiten zur Verfügung als es klassische Kurznachrichten tun: Versand von Videos, Links, Kontakten und Bildern. Und das alles angeblich schneller und leichter in der Handhabung als bei SMS.

Auch die IM-App yuliop ist kostenfrei – aber bezahlen müssen die Kunden dennoch: mit so genannter yuliop-Energie. Zum unbegrenzten Chatten und Versand von Textnachrichten teilt yuliop seinen Usern eine zweite Handynummer zu. Das Besondere an dieser App: Eine Nachricht kann an jede beliebige Handynummer verschickt werden. Zudem ist auch der Nachrichtenversand in 50 Länder kostenfrei möglich. Damit Nachrichten aber verschickt werden können, brauchen User yuliop-Energie. Diese beschaffen sie sich durch regelmäßige Aktivitäten wie SMS-Empfang auf die von yuliop vergebene Handynummer oder den Download neuer Apps aus der yuliop-Community.

Vom beliebten Evergreen zum alternden Star – wie lange überlebt die SMS noch?

Die Liste der IM-Apps, die einen kostenfreien Textnachrichtenversand ermöglichen, lässt sich beliebig fortführen. Es scheint, als ob die SMS allmählich in der Bedeutungslosigkeit verschwinden könnte. Dagegen sprechen allerdings beeindruckende Zahlen, die der Branchenverband BITKOM Anfang des Jahres veröffentlich hat: 46 Milliarden SMS sollen die Deutschen in 2011 versenden. Tendenz: steigend. Aber immerhin ist jeder fünfte Handybesitzer in Deutschland ein Smartphone-User und damit nur einen winzigen Schritt vom kostenlosen Nachrichten-Versand entfernt. Die Tendenz in den vergangenen Jahren: ebenfalls steigend. Es bleibt also abzuwarten, ob der Triumphzug der Smartphones der Todesstoß für die SMS ist.

Aber egal, wohin der Weg führt - SMS-Schreiber und Smartphone-Besitzer finden die günstigsten Tarife für ihre Ansprüche bei CHECK24. Deshalb einfach Handytarife vergleichen, auswählen, ob es eine günstige SMS- oder Datenflatrate sein darf und schon kann getextet werden, was das Zeug hält!

(aw)

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