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HSDPA, UMTS, EDGE, GPRS - schnell und günstig mobil surfen im Internet

22.03.2010 - 22:46

Dank günstiger Preise und einfacher Abrechnung über Flatrates ist mobiles Surfen über Handy, Notebook oder Netbook sehr populär. Bei der Suche nach einem passenden Tarif sollte der Preis jedoch nicht das einzige Kriterium sein. Tarife und Netze unterscheiden sich deutlich hinsichtlich der Übertragungsgeschwindigkeit. Mit einer billigen Flatrate spart man unter Umständen nicht nur am Preis, sondern schränkt sich oft auch hinsichtlich erreichbarer Übertragungsgeschwindigkeit und Komfort ein, weil Webseiten langsam aufgebaut werden oder die Reaktion auf Eingaben sehr träge erfolgt.

Welche Geschwindigkeit erreicht mein Tarif?

Leider ist die maximal erreichbare Geschwindigkeit eines Datentarifs nicht offensichtlich, sondern versteckt sich hinter den kryptischen Abkürzungen HSPDA, UMTS, EDGE oder GPRS.

GPRS: Grundlegendes Übertragungsverfahren für Datenüber Mobilfunknetze. Die erreichbare Geschwindigkeit liegt bei 53,6 kBit/s. Das entspricht  5% der Geschwindigkeit von DSL 1000.

EDGE: Optimierung von GPRS, Geschwindigkeiten bis zu 237 kBit/s möglich, 20% von DSL1000.

GPRS und EDGE ermöglichen zwar nur recht langsame Verbindungen, dafür sind die technischen Voraussetzungen relativ gering – sie nutzen das klassische Mobilfunknetz für Handys und sind damit in allen Netzen flächendeckend verfügbar.

UMTS: Dank gezieltem Ausbau des Mobilfunknetzes für Datenübertragung durch die 3G-Technologie („3. Generation“) wird wesentlich schnelleres mobiles Surfen möglich. UMTS  ermöglicht dabei Geschwindigkeiten bis zu 384 kBit/s.

Mit HSDPA, der High-Speed-Weiterentwicklung von UMTS, sind je nach Version Übertragungsraten von bis zu 3600, 7200 oder 14400 kBit/s möglich. Die Geschwindigkeit ist damit mit einem DSL-Anschluss vergleichbar. An wenigen ausgewählten Orten ermöglicht HSPA+ mobiles Surfen mit bis zu 28800 kBit/s. Damit surft man mobil genauso schnell im Internet wie über die Telefonleitung.

Wichtig für Surfvergnügen: Netzausbau

Hinsichtlich HSDPA und UMTS sind die Netze unterschiedlich ausgebaut: Während T-Mobile, Vodafone und o2 das mobile Internet großflächig über UMTS und HSPDA mit bis zu 7,2 MBit/s anbieten, setzt E-Plus beinahe ausschließlich auf EDGE. Die UMTS-Versorgung liegt deutlich hinter den anderen drei Netzen und HSDPA gibt es derzeit sogar nur in einigen Städten.

Vor diesem Hintergrund relativiert sich der günstige Preis einiger Tarife, die das E-Plus-Netz nutzen, man erkauft ihn sich mit wesentlich geringerer Übertragungsgeschwindigkeit. Bei gleichem Flatrate-Preis sollte man unbedingt auf das genutzte Netz achten um von schneller Übertragungstechnik zu profitieren.

Der CHECK24 Vergleichsrechner zeigt zu jedem Flatrate-Tarif, welches Netz genutzt wird und welche maximale Geschwindigkeit im jeweiligen Tarif erreichbar ist. So lassen sich auf einfache Weise wirklich günstige Tarife finden, so dass man über das Mobile Internet schnell auf Emails, Twitter, Facebook & Co. zugreifen kann und der Komfort nicht durch langsamen Seitenaufbau leidet.

(hw)

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