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Handytarife maßgeschneidert: Mix aus Prepaid und Vertrag

30.06.2011 - 09:25

Zusätzlich zu klassischen Prepaid- und Vertragstarifen werden Mobilfunkkunden immer häufiger auch Mischformen angeboten. CHECK24 zeigt, wie Kunden ihren bestmöglichen Tarif aus verschiedenen Merkmalen und Optionen zusammensetzen und sich vor Kostenfallen schützen können. Je nach Handynutzung der Verbraucher* ist eine jährliche Ersparnis von bis zu 336 Euro im Jahr möglich.

Bisher wurde meist zwischen klassischen Prepaid- und Vertragstarifen unterschieden. Erstere bedeuten keine Laufzeit, keine Grundgebühr und Bezahlung im Voraus. Letztere sind Verträge mit längeren Laufzeiten, Grundgebühr und Bezahlung im Nachhinein. Entscheiden sich Verbraucher für eine Mischform aus Prepaid und Vertrag, die mittlerweile auf dem Markt zu finden sind, haben sie die Möglichkeit ihren Tarif individuell anzupassen.

Mischtarife flexibel für das Nutzungsverhalten auswählen

Anhand von fünf Merkmalen und deren Ausprägungen sind Kunden imstande, Handytarife optimal auf ihr Nutzungsverhalten zuzuschneiden. Handynutzer können sich entscheiden, wie lange ihre Vertragslaufzeit sein soll bzw. ob es überhaupt eine Vertragslaufzeit gibt und wie sie ihren Tarif bezahlen möchten.

Außerdem haben Kunden die Möglichkeit verschiedene Optionen (Flatrates, SMS-Pakete etc.) zum bestehenden Tarif hinzuzukaufen. Wissen Verbraucher, dass sie viele Telefonate ins Ausland führen, haben sie auch hier die Möglichkeit ihren Tarif anzupassen.

Ein weiteres Kriterium ist die Hardware. Mobilfunkkunden, die ein neues Gerät benötigen und eine Vielzahl von Handys zur Auswahl haben möchten, sollten sich für einen Vertragstarif entscheiden. Bei Prepaidtarifen stehen meist nur ältere und einfache Modelle zur Auswahl.

Kostenfalle „Pseudo“-Prepaidtarife

Verbraucher sollten bei sogenannten „Pseudo“-Prepaidtarifen besondere Vorsicht walten lassen. Diese Tarife müssen von den Handynutzern im Voraus bezahlt werden, die Anbieter rechnen jedoch zeitverzögert ab. Kunden können deshalb telefonieren, simsen und im Internet surfen, selbst wenn das Guthaben bereits aufgebraucht ist. Die dadurch entstehenden Kosten müssen im Nachhinein bezahlt werden. Die Kostenkontrolle – Vorteil des klassischen Prepaid – geht dadurch verloren.

Sparpotenzial je nach Nutzungsverhalten und Tarif bis zu 336 Euro pro Jahr

Die größte Ersparnis erzielen Verbraucher, wenn sie mit Hilfe alter Rechnungen und Einzelverbindungsnachweise ihr Nutzungsverhalten analysieren. Orientierung bei der Suche nach dem richtigen Tarif bieten die verschiedenen Nutzerprofile des CHECK24-Vergleichsrechners. Ein sogenannter Handy-Surfer zahlt beim teuersten Anbieter pro Monat 48,49 Euro, beim günstigsten werden für diesen Typ 20,46 Euro fällig. Handy-Surfer sparen im Jahr also bis zu 336 Euro.**

*Parameter: Wenigtelefonierer telefonieren 30 Minuten im Monat und versenden 15 SMS; Normaltelefonierer telefonieren 100 Minuten im Monat, versenden 50 SMS und verbrauchen ein Datenvolumen von 20 MB; Vieltelefonierer telefonieren 180 Minuten im Monat, versenden 80 SMS und verbrauchen ein Datenvolumen von 50 MB; Handy-Surfer telefonieren 100 Minuten, versenden 50 SMS und haben eine Datenflatrate, die frühestens bei 200 MB gedrosselt wird.

**Um Tarife besser vergleichen zu können, rechnet CHECK24.de alle Tarife inkl. sämtlicher Einmalkosten und Boni auf 24 Monate hoch und berechnet daraus einen monatlichen Durchschnittspreis.

(bri)

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