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Handy-Tarife: Vergleich zeigt Sparpotenzial von bis zu 354 Euro p.a.

01.07.2010 - 18:25

Mit dem individuell passenden Tarif können Verbraucher bis zu 354 Euro* im Jahr sparen. Eine Analyse des Nutzungsverhaltens hilft, den optimalen Tarif zu finden.

Verbraucher, die ihr Handy nur selten benutzen, können ihre monatlichen Kosten mit dem richtigen Tarif auf ein Minimum reduzieren. Die Durchschnittskosten eines Wenigtelefonierers belaufen sich beim günstigsten Anbieter im Tarifvergleich auf 5,67 Euro pro Monat. Normaltelefonierer müssen nicht mehr als 20,74 Euro monatlich zahlen, Vieltelefonierer 33,83 Euro. Verbraucher, die ihr Handy vermehrt zum Surfen benutzen, können ihre monatlichen Kosten durch eine geschickte Tarifwahl auf 25,80 Euro beschränken.

Handy-Surfer, die vom teuersten zum günstigsten Provider im Vergleich wechseln, sparen 354 Euro pro Jahr. Das Sparpotenzial von Wenigtelefonierern beträgt im Jahr 99 Euro, von Normaltelefonierern 264 Euro und von Vieltelefonierern 227 Euro.

SMS-Preisvergleich: Kurznachrichten in alle Netze ab sechs Cent pro SMS

Der günstigste Anbieter von Kurznachrichten in alle Netze verlangt sechs Cent pro SMS. Noch preiswerter sind Nachrichten ins eigene Netz. Die extrem niedrigen Tarife beginnen bei null bis fünf Cent pro SMS. Flatrates für Nachrichten in alle Netze kosten ab zehn Euro im Monat.

Bei Anbietern mit besonders niedrigen SMS-Preisen oder einer SMS-Flatrate ist Telefonieren unter Umständen teurer als bei anderen Anbietern. Dies sollten Verbraucher bei der Tarifwahl berücksichtigen.

Tarif je nach individuellem Nutzungsverhalten wählen

„Den“ günstigsten Tarif schlechthin gibt es nicht. Ob ein Tarif günstig ist, hängt davon ab, ob die Tarifart bzw. Tarifmerkmale zu dem individuellen Nutzungsverhalten des Verbrauchers passen. Man unterscheidet Prepaid- und Vertragstarife.

Für Wenig- und Normaltelefonierer eignen sich Prepaidtarife. Eine geringe Nutzung bedeutet bei diesen Tarifen geringe Kosten. Auch für Verbraucher, die kaum mobile Internetdienste nutzen und mit einem einfachen neuen oder ihrem alten Handy zufrieden sind, stellt ein Prepaidtarif die bessere Wahl dar.

Vertragstarife eignen sich für Vieltelefonierer. Durch die Wahl bestimmter Vertragsoptionen (Pauschalen/Flatrates) können sie ihre monatlichen Kosten nach oben begrenzen. Auch Nutzer mobiler Datendienste und Verbraucher, die Wert auf ein modernes Handy legen, entscheiden sich besser für einen Vertragstarif. Bei Vertragsabschluss erhalten sie oftmals ein vergünstigtes Gerät. Wer häufig in ein bestimmtes Netz oder ins Ausland telefoniert, sollte einen Vertragstarif mit entsprechenden Optionen wählen.

Die Auswahl des richtigen Anbieters

Das wichtigste Kriterium bei der Wahl des richtigen Anbieters ist die Netzverfügbarkeit an den Orten, an denen das Handy hauptsächlich genutzt wird. Außerdem sollte der Anbieter Tarife mit den gewünschten Tarifoptionen (Pauschalen/Flatrates) im Angebot haben. Empfehlenswert ist auch, den Anbieter so zu wählen, dass die meiste Gesprächszeit mit Kunden desselben Anbieters oder zumindest im selben Netz anfällt.

Vorsicht vor Kostenfallen

Sowohl bei der Tarifwahl als auch bei der späteren Handynutzung sollten sich Verbraucher vor Kostenfallen in Acht nehmen.

Ein als günstig beworbener Minutenpreis ist beispielsweise nicht gleichbedeutend mit einem günstigen Gesprächspreis. Schuld daran ist die sogenannte Taktung. Sie gibt das Intervall an, in dem Gespräche abgerechnet werden. Mit einer ungünstigen Taktung kann ein vermeintlich günstiger Mobilfunktarif recht teuer werden. Optimalerweise wählen Verbraucher einen Tarif mit 60/1 Taktung. Bei jedem Gespräch zahlen Handynutzer damit die erste Minute voll, danach wird sekundengenau abgerechnet.

Vorsicht ist auch bei Handygesprächen im Ausland geboten, da die Provider für die Nutzung eines ausländischen Netzes hohe Gebühren verlangen. Verbraucherschützer empfehlen daher, sich vor Reisebeginn über die Preise im Zielland zu informieren und die Mailbox zu deaktivieren.

Als weitere Kostenfallen gelten sogenannte Nichtnutzungsgebühren bei Prepaidtarifen sowie ein zu hoch gewählter Mindestumsatz bei Vertragstarifen.

Verbraucher sollten die Preise und Leistungen der Anbieter genau miteinander vergleichen und dabei nicht nur die Gebühren, sondern auch einmalige Kosten und Boni berücksichtigen.

Hinweis: Die komplette Studie zum Sparpotenzial bei Handytarifen finden Sie hier.

*Berücksichtigt wurden Einmalkosten, Boni und die Taktung, die bewirkt, dass mehr Gesprächsminuten abgerechnet als tatsächlich genutzt werden. Als Berechnungsgrundlage dienen folgende Beispielprofile: Wenigtelefonierer: 30 Min. in alle Netze, 18 Min. ins Festnetz, 12 Min. in Mobilfunknetze, 15 SMS; Normaltelefonierer: 100 Min. in alle Netze, 50 Min. ins Festnetz, 50 Min. in Mobilfunknetze, 50 SMS, 20 MB Datenverbrauch; Vieltelefonierer: 180 Min. in alle Netze, 108 Min. ins Festnetz, 72 Min. in Mobilfunknetze, 80 SMS, 50 MB Datenverbrauch; Handy-Surfer: 100 Min. in alle Netze, 50 Min. ins Festnetz, 50 Min. in Mobilfunknetze, 50 SMS, 150 MB Datenverbrauch

Stand der Berechnung: 16.06.2010

(kb)

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