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Wie gefährlich ist die Handystrahlung?

21.07.2015 - 07:08

Jeder benutzt sein Smartphone ca. 81 Minuten am Tag. Gedanken, ob die regelmäßige Nutzung Risiken birgt, machen wir uns jedoch so gut wie nie. CHECK24 hat sich für euch genauer mit den möglichen Folgen der Smartphone-Nutzung auseinandergesetzt. Unsere Ergebnisse findet ihr in diesem Artikel.

Macht dein Smartphone dich heimlich unfruchtbar? Oder ist die Nutzung gesundheitlich unbedenklich? Wissenschaftler beschäftigen sich schon länger mit diesen Fragen.

Krebs

Gesundheitsgefahren Handystrahlung
Schaden Handystrahlen deinem Körper?
Wenn wir telefonieren halten wir unser Handy direkt ans Ohr. Organe wie Augen und Gehirn befinden sich dann in unmittelbarer Nähe der Antenne, die am intensivsten strahlt. In diesem Zusammenhang fällt oft das Wort Krebs. Doch es gibt Entwarnung: Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Kooperation mit dem internationalen Krebsforschungszentrum (IARC), aus dem Jahre 2010, erwies zwar, dass bei Menschen die zehn Jahre täglich 30 Minuten mit einem Handy oder Smartphone telefonieren, die Gefahr von Gliomen (Hirntumoren) um 40% steigt. Allerdings erkrankten laut  der Studie in Deutschland von 100.000 Menschen durchschnittlich nur 9,7 Männer und 7,3 Frauen daran.
 

Impotenz

Den Mythos Handys machen impotent, haben wir alle schon mehrfach gehört. Eine gut Nachricht für alle Männer: Handystrahlung beeinflusst nicht die Standfestigkeit. Allerdings fanden Forscher der kanadischen Queen’s University 2011 heraus, dass Mobiltelefone den Testosteronspiegel erhöhen, gleichzeitig aber die Qualität der Spermien herabsetzen.
 

Handys, eine Gefahr für Kinder?

Bis heute ist nicht klar, ob Kinder empfindlicher auf Handystrahlung reagieren als Erwachsene. Wissenschaftler empfehlen, dass Heranwachsende unter zwölf Jahren Handys nur im Notfall benutzen sollen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland fordert radikalere Maßnahmen. Bis es kindgerechte Schutzstandards für die Nutzung von Mobiltelefonen gibt, soll für Kinder ein Verbot für die Nutzung von Handys ausgesprochen werden.
 

Wie ihr die Strahlung vermeiden könnt

Eine Freisprecheinrichtung sorgt dafür, dass das Handy nicht mehr direkten Kontakt mit dem Kopf hat. Zudem ist es empfehlenswert das Gerät nicht in Körpernähe aufzubewahren. Hierfür empfiehlt sich ein Rucksack, eine Hand- oder Aktentasche. Für die ganz Vorsichtigen unter euch: um bei längeren Autofahrten übermäßige Strahlung zu vermeiden, könnt ihr neben einer Freisprechanlage auch eine Außenantenne an eurem Auto anbringen.

Wir hoffen, dass wir euch mit diesem Artikel einen kurzen Überblick über die aktuellen Ereignisse der Strahlenforschung geben konnten. Solltet ihr ein Smartphone mit möglichst geringen SAR-Wert suchen, empfehlen wir das neuen Samsung Galaxy S6 mit einem Wert von 0,306.

(mgö)

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