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CHECK24-Gerüchteküche: iPhone 6S

02.07.2015 - 12:24

Nichts ist so alt wie das Smartphone von gestern, hat Opa immer gesagt – oder etwas Ähnliches. Und er hatte recht: Das Apple iPhone 6 ist noch kein Jahr auf dem Markt und schon wird eifrig über das Nachfolgemodell – das höchstwahrscheinlich iPhone 6S heißen wird - spekuliert. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, wird das neue iPhone nicht nur schneller, sondern auch stabiler und bunter.

Apple iPhone 6S GerüchteDie ergiebigste Quelle für streng geheime Vorabinformationen aus der Technikbranche sind meist die Zuliefererfirmen. Denn die liefern die Bauteile für die schicken Flaggschiff-Smartphones und müssen deshalb schon vor allen anderen Bescheid wissen. Glücklicherweise konnten/wollten im Fall des iPhone 6 Nachfolgers einige Firmen aus Taiwan nicht bis zum Marktstart dicht halten.

Leistung: deutlich höher

  • Wie der taiwanesische Technikblog TechNews berichtet, wird im neuen iPhone der schnellere Apple A9 SoC Prozessor zum Einsatz kommen, eine Weiterentwicklung des im iPhone 6 verbauten A8-Prozessors. Zusätzlich wird Apple demnach den Arbeitsspeicher von 1 GB auf 2 GB verdoppeln und neuartige Speicherchips verbauen, die eine wesentlich höhere Datendurchsatzgeschwindigkeit aufweisen, als die Speichermodule in den vorherigen iPhones.
Display: härter und cleverer
  • Weniger ein Gerücht als eine logische Schlussfolgerung: Das iPhone 6S könnte mit der Force Touch-Technologie auf den Markt kommen. Denn die verbaut Apple mittlerweile nicht nur in seinen Smartwatches, sondern auch in den Trackpads seiner MacBooks. Force Touch bedeutet, je nachdem mit wie viel Druck der User auf das Display tippt, werden unterschiedliche Aktionen ausgeführt bzw. Optionen angezeigt.
  • Zudem könnte das Display des neuen Modells aus Saphirglas bestehen und damit deutlich widerstandsfähiger sein, als das Displayglas des iPhone 6. Zu dieser Vermutung passt, dass Apples Hauslieferant Corning kürzlich auf einer Firmenveranstaltung stolz ein neues marktreifes Displayglas aus Saphir vorstellte. Auch wollte Apple ursprünglich auch schon die Modelle  iPhone 6 und iPhone 6 Plus mit Saphirglas ausrüsten, der Plan scheiterte nur, weil ein Zulieferer patzte.
Optik: altbewährt
  • Wie das taiwanesische Analyseunternehmen KGI Securities aus Zuliefererkreisen erfahren haben will, wird das Gehäuse des neuen iPhones aus einer besonders starken Aluminiumlegierung bestehen. Diese soll um rund 60 Prozent robuster sein, als das bisher für iPhones verwendete Gehäusematerial und wird von Apple bereits in der Apple Watch Sport verbaut.
  • Als Folge des neuen Saphir-Displayglases und der Force Touch Technologie erwarten die Analysten von KGI Securities außerdem, dass das neue Modell rund 0,2 Millimeter dicker sein wird als der Vorgänger. Für User allerdings ein kaum wahrnehmbarer Unterschied.
  • Und noch eine Vermutung aus der Kategorie „klingt logisch, könnte sein“: Das iPhone 6S könnte es auch in der Farbe Roségold geben. Schließlich kann man auch Apples Computeruhren mittlerweile in diesem wenig maskulinen Farbton kaufen – und wo kämen wir denn dahin, wenn das neue iPhone optisch nicht zur Uhr passt?
Kamera: besser und im Doppelpack
  • Auch zur Kamera des neuen iPhones gibt es Gerüchte aus der asiatischen Zulieferer-Industrie, berichtet zumindest der US-Blog AppleInsider: Demnach soll der japanische Elektronikriese Sony ein Hightech-Kameramodul  in das neue Apple-Smartphone verbauen, das nicht nur über einen optischen Zoom verfügt, sondern auch über die optische Bildstabilisierung, die sich auch schon im iPhone 6 Plus bewährt hat.
  • Zudem plauderten einige Betriebe laut AppleInsider aus, dass Apple daran denke, dem neuen Gerät eine Dual-Kamera zu spendieren. Also zwei Kameralinsen in einem Smartphone. Auch HTC experimentierte bereits mit diesem System und baute zwei Kameras in das HTC One M8. Angeblich sollen durch das Dual-Kamera-System auch bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Bilder entstehen.
Erscheinungstermin
Am 18. September können Kunden in Deutschland das Apple iPhone 6S angeblich offiziell in Deutschland vorbestellen. Das jedenfalls geht aus einer internen E-Mail von Vodafone hervor, die irgendwie ihren Weg zum Technikblog Mobile News gefunden hat. Das würde auch zum Veröffentlichungsrhythmus von Apple passen: Für gewöhnlich werden neue iPhone-Modelle immer im September präsentiert. Wenn alles so läuft wie in den Vorjahren, könnten die Vorbesteller das Gerät dann wohl ca. eine Woche Später – also am 25. September – in den Händen halten.

(dro)

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