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Fitness fürs Smartphone - was können Fitness-Apps?

01.08.2014 - 20:00

Fit, sportlich, schlank - diesen Idealen hecheln heute zahllose, vor allem junge Menschen hinterher. Nicht unbedingt der Gesundheit wegen, sondern oftmals um in die richtigen Hosen, Tops oder Kleider zu passen. Dafür geißeln sie sich mit Diäten oder foltern sich in Fitness-Studios. Als fleißige Helferlein auf dem Weg hin zur perfekten Figur werden dabei auch häufig Smartphones hergenommen. Der Markt für Apps, die beim Diäthalten und Sport treiben helfen sollen, ist enorm. Doch was versprechen sie – und vor allem: Was können sie?

Ein Blick in die führenden App-Stores – den von Google für Android und den von Apple für iOS – zeigt: So gespalten die Kundschaft bei der Frage nach dem einen Smartphone-Betriebsssystem ist, so einig scheint sie sich bei der Wahl der Fitness-App zu sein. Denn in den Ranglisten der besten Fitness-Apps zeigen sich sowohl für Android als auch für iOS die gleichen Symbole. Dazu gehört vor allem kostenlosen Angebote wie „MyFitnessPal“, „Noom“ oder „FatSecret“.

Kalorienzählen 2.0 – mit App und Smartphone geht’s kinderleicht

Kalorienzählen ist eine der bekanntesten Methoden, um abzunehmen. Wer sich auskennt, kann Kalorientabellen im Schlaf herunterbeten und weiß genau, welches Nahrungsmittel wie viel und welche Art von Energie liefert. Wem das bisher zu anstrengend war, der hat mit Apps wie „Noom: Gesund abnehmen“, „MyFitnessPal“ oder „FatSecret“ keine Ausrede mehr.

Alle drei Beispiel-Apps sind nämlich in erster Linien Kalorienzähl-Apps. Nach der Installation muss der Abspeckkandidat einige recht persönliche Daten wie Größe, Gewicht, Alter und Geschlecht eingeben. Auch die Alltagsaktivität wird abgefragt, also ob man eher einen sitzenden, stehenden oder bewegungsreichen Job ausübt oder wie oft und regelmäßig Sport getrieben wird. Kombiniert mit der Angabe des gewünschten Gewichtsverlusts pro Woche, berechnen die Apps den notwendigen Kalorienbedarf, um dieses Ziel zu erreichen.

Ab diesem Moment ist dann der User gefragt: Jede einzelne Mahlzeit muss tagebuchartig in die App eingetragen werden. Den Kaloriengehalt pro Einheit – meist 100 Gramm – kennen die Programme. Highlight der „MyFitnessPal“-App: Mittels integriertem Scanner können User den Barcode von abgepackten oder Fertigprodukte abscannen und so in ihr Tagebuch eintragen. Am Ende des Tages sollte der Eintrag dann per Klick für beendet erklärt werden und die App weist die Tages-Kalorienbilanz aus. Sportliche Aktivitäten, die genauso wie Nahrungsmittel eingetragen werden können, begünstigen diese Bilanz selbstverständlich.

Mit „Noom: Gesund abnehmen“ geht’s leichter – aber nicht von selbst

Die „Noom“-App, die es für Android-User in einer kostenlosen Basis-Variante und einer kostenpflichtigen Pro-Version gibt, hält zudem nützliche Tipps und kleine Aufgaben bereit, die beim Abnehmen motivieren sollen. Zudem verfügt „Noom“ über einen integrierten Schrittzähler. Dadurch können User zusätzliches Schrittpensum pro Tag festlegen, das von der App – sofern das Smartphone jeden Schritt begleitet – getrackt wird.

Wer eine App wie „Noom“, „MyFitnessPal“ oder „FatSecret“ konsequent nutzt, wird feststellen: Es hilft! Denn tatsächlich überdenkt man den Griff zum Schokoriegel oder dem Eis, wenn man sich bewusst macht, mit wie viel sie zu Buche schlagen. Wer also sein Smartphone mit einer dieser Apps zum Personal-Coach aufrüstet, kann durchaus Pfunde abspecken – von allein schwinden die Rettungsringe an Bauch und Hüfte aber natürlich nicht. Doch das verspricht auch keine der vorgestellten Apps.

(awa)

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